Der Funken Hoffnung

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,,Glück Glück Glück....Ich kann's nicht mehr hören. Was ist schon Glück? Genauso wie Liebe. Manche Sachen gibt es einfach nicht."
Bill verschränkte seine Arme und schaute genervt weg.

,,Doch Bill, du hast sie nur noch nicht gefunden. Dein Leben besteht nur aus Dunkelheit und Trauer, aus Scherben und Blut, aus Messern und Gift. Stell dir vor du wärst verliebt. Bitte stell es dir einfach mal für kurze Zeit vor."
Bat ihn Tom.

Bill ging auf die Bitte seines Bruders ein und schaute auf die Schlafzimmertür, hinter der sich Elsa befand. Stille durchrannte seinen Körper, und plötzlich entstand ein kleiner Funken Hoffnung in seinem Kopf. Ein Funke, der bald noch alles verändern sollte. Er durchdring Bill, ließ ihn sogar lächeln. Und dieses Lächeln, war echt. Es war nicht wegen eines vollbrachten Mordes oder dem Geld, nein es kam aus seinem Innern und war echt. Für einen kurzen Moment hatte er sogar das Gefühl, dass sein Herz warm wurde. So konnte er seine kalten Geschäfte für einen kurzen Moment vergessen, die Menschen Menschen sein lassen und einfach mal an das denken was ihn glücklich machte: Elsa.

,,Und jetzt stell dir vor, es kommt ein Mann und tötet diese Person, reißt sie aus deinem Leben und du musst die Beerdigung miterleben, von der Person, die du liebst."
Tom sah ihn immer noch an.

Bill senkte seinen Blick und stellte sich vor, was er sich nicht vorstellen wollte. Zu viele Gedanken sammelten sich in seinem kalten Körper, die er niemals war werden lassen wollte. Er dachte intensiv nach, wie er es noch nie getan hatte.

,,Bill?"
Fragte Tom.

,,Ja...Ja irgendwie hast du Recht. Es muss grauenvoll für Familienmitglieder sein, einen Angehörigen zu verlieren..."
Bill dachte an die kleine Pia.

Auch ihr Leben hatte er beendet, die ihr Leben noch vor sich hatte. Er schaute auf den leeren Fernseher und versetzte sich in die Lage ihrer Eltern. In die bitterliche Trauer, die einen von oben bis unten auffrisst, bis man nur noch ein innerlicher Zombie war. Er stand auf und ging auf seinen Fernseher zu, dann blieb er stehen, eine Träne rollte seine Wangen hinab.

,,Warte mal...Ist das etwa eine Einsicht?"
Ungläubig schaute Tom ihn an.

Bill wischte sich seine Träne weg und schüttelte wütend mit dem Kopf. Danach drehte er sich zu ihm um.

,,Tom. Ich kann und werde nicht mit dem Morden aufhören können, und will es auch gar nicht. Klar ist es schlimm für die Familien und so, aber das ist mir egal. Wow du hast für einen Moment mein Gewissem getroffen und jetzt? Ich werde nicht aufhören Menschen zu töten."

,,Das war mir klar. Als ob du mal eine Einsicht hättest. Aber naja mach weiter so, ich kann dich ja sowieso nicht davon abhalten. Doch bedenke,
jeder Mensch bekommt irgendwann seine gerechte Strafe. Denk drüber nach, wenn du es dir anders überlegt hast dann ruf mich gerne an."

Hitman | ✔️Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt