102. Licht

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Vorab.
Ich bin zum Thema Wattpad Bücher zahlen eurer Meinung.
Und aus diesem Grund habe ich das Angebot abgelehnt.

Scar

Ich hatte das Gefühl in meinem Kopf wurde ein Schalter umgelegt.
Die Kraft der Schatten floßen durch meine Venen und ich drückte mich mit aller Kraft am Boden ab, um Luzifer mit gezielten Hieben endlich zu fall zubringen.

,,Du hast doch gar keine Ahnung für was du kämpfst", knurrte Luzifer und fletschte die gelben Zähne.
,,Wie ein Naives, verliebtes Weib erblindest du und siehst nicht das wahre Monster hinter den Schatten"
Seine Worte trafen einen Nerv und der Griff um mein Schwert lockerte sich für wenige Augenblicke.
,,Vielleicht bin ich Naiv.
Und ich bestreite auch überhaupt nicht, dass diese Schatten und Azazel keine Wesen sind, die einem das fürchten lehren können.
Aber ich will diese Welt ins positive verändern.
Und ich weiß, dass ich das nur an Azazels Seite kann.
Und ich weiß auch, dass ich an Azazels Seite stehen will"

Diese Worte brannten mir schon so unglaublich lange auf der Seele.
Lange Zeit habe ich dagegen angekämpft und jede meiner Gefühle verdrängt.
Doch im Endeffekt hat mich genau das schwach und angreifbar gemacht.
Anstatt sich langsam an die neue Realität heran zu wagen, habe ich alles von mir gestoßen und habe alles schlechte auf dieser Welt immer nur Azazel und die Malice geschoben.

Ich habe meine Gefühle für Azazel von mir geschoben und die Tatsache verdrängt, dass ich mich verliebt habe.

Wie ein kleines Kind hatte ich mich vor der Wahrheit versteckt.

Auch wenn Azazel mit seinen Impulsiven Verhalten und der Neigung alles über meinen Kopf hinweg zu entscheiden in den Wahnsinn treibt und mich so unglaublich wütend macht, hat er mich immer beschützt...
Er hat mir am morgen die Haare aus dem Gesicht gestrichen, mir gezeigt, dass er mehr ist als Gerüchte und ein Mörder.

,,Du bist so einfältig wie ich gedacht habe, Halbhexe", spuckte Luzifer aus und ich erkannte wie sein Auge zu zucken begann.
Fest umfasste ich das Schwert und hob einen Mundwinkel.
,,Einfältig, Naiv und verliebt also?
Ich bin noch mehr Luzifer.
Und du hattest Unrecht.
Nicht Ich brauche mich vor mir zu fürchten, sondern die, die den Menschen die ich liebe leid zu fügen"

Meine Stimme klang erstaunlich ruhig, auch wenn sie am Ende eine unvergleichliche Inbrunst angenommen hat.
Ich bündelte ein letztes mal all meine Kraft.
Die Schatten folgten meiner Bewegung und gemeinsam landete ich endlich den entscheidenden Treffer und mein Schwert glitt durch sein Herz.

Ein gellender Schrei verließ Luzifers Kehle, bis Blut seine Mundwinkel herunter rann und er seinen fassungslosen Blick auf das Schwert heftete.
,,Ich-...", krächzte er und seine Beine knickten weg.
Ich zog das Schwert nicht hinaus.
Auch nicht, als er auf den Rücken fiel und das dunkle Metall aus seinem Brustkorb empor ragte.

Die Schatten glitten über ihn und zu meiner Überraschung erkannte ich, wie sich unter den Beulen wieder glatte Haut bildete.
Die dunklen Nebelschwaden veränderten Luzifers Erscheinungsbild.
Diese Veränderung verwirrten mich.

Unter den Schatten veränderten sich sogar seine Flügel.
Als hätte jemand weiße Farbe über die weichen Federn gekippt verfärbten sie sich weiß und die fettigen glatten Haare wurden zu dunkel blonden Locken, die sein bleiches, perfekt geformtes Gesicht umrahmten.

Gefährtin des KönigsGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt