Nach dem Frühstück, zog ich mir frische Kleidung an, die mir Alice zur Verfügung gestellt hatte. Eine enge Jeans und ein weißes Shirt, dazu eine schöne hellgraue längere Strickjacke. Dazu noch meine Docs, welche ich einfach anbehielt.
Nächsten Freitag würde die Party steigen, dieses Mal jedoch würde sie nicht platzen. Niemand würde vom Geländer fallen und niemand würde bluten.
Seth und ich beschlossen im Wald spazieren zu gehen. Jacob hatte ihm für das Wochenende frei gegeben. Von Ben oder Embry hatten ich nichts mehr gehört, was ich mich traurig stimmte. War ihnen denn nie bewusst gewesen, dass ich nicht die Richtige für sie war? Ich hatte beiden in die Augen gesehen, doch niemand hatte solch eine Reaktion ausgelöst, wie Seth bei mir und ich bei ihm.
Renesmee hingegen war im siebten Himmel. Sie war schon dabei Doppeldates für uns zu planen, obwohl wir nicht mal ein Paar waren. Ich hatte Seth noch nicht von der Vision von Alice erzählt, doch er lächelte nur, als Nessie die Doppeldates erwähnte.
Ich wusste nicht, was es zu bedeuten hatte. War es gut, dass er nichts dagegen sagte?
Als wir durch den Wald liefen, stellte wir uns gegenseitig massenhaft Fragen. Von der Lieblingsfarbe bis hin zum Lieblingsland fragten wir uns alles.
Du stehst wirklich auf Marilyn Manson?, fragte er ein wenig geschockt, als das Thema Musik aufkam.
Er war wirklich talentiert und sein Musikgenre ist auch gut. Ich war bei jeder seiner Touren damals dabei.
Er lachte ein wenig ungläubig und ich schnaubte. Was hörst du denn? Dieses klassische Hip-Hop Zeug? Das ist doch keine Musik mehr mit den komischen Sounds!
Aber Metal!, er konnte nicht aufhören zu lachen. Dieser ganze Krach tut doch in den Ohren weh!
Hip-Hop tut im Herzen weh, so schlecht ist das, keifte ich ihn an.
Die Diskussion ging weiter und wir einigten uns, dass wir uns uneinig waren. Den ganzen Spaziergang über hatte er meine Hand gehalten, als wäre es etwas selbstverständlich.
Es wurde spät und wir gingen wieder zum Haus der Cullens. Wieder hatte Esme gekocht und Jacob war gekommen.
Hey ihr zwei, begrüßte er uns schelmisch grinsend.
Jake! Wie gehts dir man?, redete Seth direkt drauf los. Kannst du dir vorstellen, dass Clara Metal mag? Er schüttelte ungläubig den Kopf.
Da hat sie nen super Geschmack, ertönte hinter uns eine Stimme. Es war Emmett, der am Türrahmen lehnte. Er hatte sein Wochenende verlängert, um einen alten Freund in Chicago zu besuchen.
Emmett!, rief ich glücklich und umarmte den großen Bärenähnlichen Mann.
Da bin ich eine Woche lang weg und du prägst dich auf den kleinen Clearwater! Was der süße Tommy wohl dazu sagen wird? Er wackelte mit seinen Augenbrauen und grinste breit.
Das werden wir wohl am Montag rausfinden, sagte ich augenverdrehend. Aber jetzt sag schon! Wie war Chicago? Er erzählte mir von Garrett, der sich damals nach dem beinahe Kampf mit den Volturi, dem Denali Clan angeschlossen hatte und dort mit seiner Frau Kate in Alaska lebte. Sie waren durch die kurze Zeit enge Freunde geworden und auch er gehörte mittlerweile zur Familie.
Wieso ist er denn nicht mitgekommen?, fragte Jake.
Er war nur zwei Tage dort und musste dann weiterziehen. Kate hätte ihm sonst die Hölle heiß gemacht, wenn er nicht rechtzeitig zu ihrem Hochzeitstag da gewesen wäre. Das Geschenk hat er in Chicago geholt, erzählte Emmett. Aber die Denalis werden uns bald bestimmt mal besuchen kommen, sie wollen dich nämlich kennenlernen. Er schaute mich an.
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Unendlichkeit.
FantasíaClara zieht nach Forks und geht dort auf die High School. Sie ist einzigartig, da sie halb Vampir halb Werwolf ist. Dann trifft sie die Cullens, die nach zwei Jahrzehnten wieder in Forks sind, aber sie sind nicht allein. Die Quileute sind dieses Mal...
