Kapitel 40

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DRACO

„Können wir reden?" fragte sie plötzlich.

Ich war etwas geschockt. Damit hätte ich jetzt nicht gerechnet. Aber ich nickte zur Bestätigung. Ich ging mit ihr raus vor die Tür da es dort leiser war. Ich stellte mich ihr gegenüber und wartete darauf das sie etwas sagt.

„Ich habe deinen Brief gelesen den du mir geschrieben hast. Und ich möchte dieses Thema ein für alle mal klären." fing sie etwas nervös an.
„Okay ich verstehe!" war das einzige was ich rausbekam.

„Du weißt das du mir mit dem was du gemacht hast mich sehr verletzt hast?" fragte sie.
„Ja ich weiß das..." fing ich an aber sie unterbrach mich.

„Und ich weiß auch das ich sehr auf Distanz gegangen bin, was dich in dem Fall sehr verletzt hat. Aber du hättest einfach mit mir reden können. Hättest mir einfach sagen können das dir die Nähe fehlt. Aber nein du machst mir Daphne rum. Und das schlimme daran ist auch noch das ich euch nicht das erste mal gesehen hatte. Ich habe dir Vertraut, ich habe auf deine Unterstützung gehofft. Wie würdest du dich verhalten wenn du Vergewaltigt wirst, Monate lang Albträume davon hättest und dann auch noch einen Freund der dich mit einer anderen betrügt?" Sie fing mittlerweile an mit weinen.

Ich bin ein richtiger idiot. Das weiß ich auch selbst.

„Ja ich bin ein riesengroßer Vollidiot das weiß ich selber mittlerweile. Ich hätte einfach mit dir reden sollen. Und wie auch schon im Brief geschrieben ich verstehe es wenn du mir nicht mehr vertraust geschweige denn vergibst. Aber ich liebe dich Milena über alles, das musst du verstehen."

„Ich liebe dich ja auch, aber ich kann dir einfach nicht mehr Trauen. Ich kann dir sogar jetzt grade im Moment nicht trauen." schluchzte sie vor Tränen.

„Ich verstehe das. Und da ist noch etwas was ich dir sagen muss. Damit du wenigstens ein bisschen vertrauen hast und nicht denkst ich würde dich nur anlügen. Deswegen sage ich dir jetzt die Wahrheit." Murmelte ich und fing an meine Jacke auszuziehen. Da ich ein T-Shirt an habe konnte man das dunkle mal sofort sehen. „Ich bin ein Todesser, gegen meinen Willen. Mein Vater zwingt mich dazu und der dunkle Lord bedroht meine Familie. Ich habe also keine andere Wahl." fügte ich noch hinzu.

„NEIN!" rief sie und fing noch mehr an mit weinen. „Nein. Nicht du auch noch!" murmelte sie und Kniete sich auf den Fußboden. „Nicht du auch noch!" wiederholte sie sich.

„Wieso? Wer ist den noch ein Todesser?" fragte ich verwirrt und kniete mich neben sie.
Ich glaube Ich weiß wenn sie meint...

„Meine Eltern! Sie denken ich weiß es nicht, aber sie kommen einmal in der Woche immer mitten in der Nacht nach Hause. Und bei meinem Vater ist einmal der linke Ärmel vom Pullover beim Jacke ausziehen hochgerutscht." sie lehnte sich an meine Schulter und weinte weiter. Ich nahm sie in den Arm. Ich habe das irgendwie vermisst, sie im Arm zu halten. Natürlich lieber unter anderen Umständen.

„Hey alles wird gut! Ich verspreche es dir." nuschelte ich in ihre Haare. „Können wir vorerst Freunde sein?" murmelte sie immer noch unter Tränen. Hat sie grade vorerst gesagt. Ob das zwischen uns wieder was wird? „Ja natürlich." antwortete ich ihr.

„Lass und wieder rein gehen es ist viel zu kalt hier draußen!" sagte ich und half ihr hoch. Sie nickte und wir gingen wieder rein.

„Da seit ihr ja. Wir haben euch überall gesucht. Ist alles okay?" fragte Pansy hastig als sie uns sah. Ich holte einmal tief Luft. „Weinst du etwa? Was hast du schon wieder gemacht Malfoy?" hackte sie weiter nach. „Er hat gar nichts gemacht. Wir haben nur geredet." murmelte Milena zur Antwort. Pansy schaute verwirrt und umarmte dann Milena. „Komm las und hochgehen." sagte sie und zog Milena dann am Arm nach oben.

Er liebt sie wirklich | DMWo Geschichten leben. Entdecke jetzt