Kleines Dankeschön! Wir haben wir 300 Follower!😍😳
Ich wusste nicht, wie lange ich so auf James lag. Es interessierte mich auch nicht wirklich. Irgendwie interessierte mich recht wenig in letzter Zeit. Doch das war wahrscheinlich gut so. Sonst würde ich meine Nase nur in verschiedenes reinstecken, welches mich in gefahr bringen würde. Dabei bin ich mir sicher, dass es James irgenwann schaffen würde, mich in gefahr zu bringen, ohne dass ich was dafür tun müsste. James löste seine Arme von mir und ich richtete mich auf, wodurch ich genau auf seinem Schritt saß. Doch bevor ich von ihn runter gehen konnte, hielt James mich an Ort und Stellle. Ich sah verwirrt zu den Mann runter, welcher mich noch skeptisch ansah. Ich beugte mich zu ihn runter und legte meine Lippen auf seine. Ich spürte, wie er leicht lächelte, wärend ich ihn zögerlich küsste.
"Dürfte ich jetzt aufstehen?" Fragte ich.
"Wieso denn das? Bin ich dir nicht gemütlich genug?" Er zog amüsiert eine Augenbraue hoch.
"Eher ich die Position etwas unangenehm." Gab ich zu.
Ich quiekste erschrocken auf, als der volltattoowierte uns mit einem mal plötzlich umdrehte. Ich hätte nicht mal gedacht, dass das möglich war, da die Couch doch recht schmal war. James legte sich mit seinem Kopf auf seinem Bauch, nun war er derjenige, der auf dem Bauch lag. Ich musste leicht schmunzeln und strich durch sein Haar und kraulte seinen Nacken. Ich sah, wie er seine Augen wohlig schloss. Ich erinnerte mich an die Angst oder eher Unsicherheit, die ich am anfang des Schulprojektes ihn gegenüber hatte. Wer hätte gedacht, dass dieses Projekt mein Leben so sehr verändern würde. Es war eigentlich schwer zu glauben. Alles hat sich so falsch, so anders entwickelt, wie es sein sollte. Manchmal fragte ich mich, wie es wäre, wenn James einfach abgehauen wäre und mich irgendwo in der Stadt hätte gehen gelassen. Wie wäre alles ausgegangen? Hätten wir uns wiedergesehen? Wie wäre meine Projektarbeit geworden? Hätte ich oft an ihn zurückgedacht oder ihn schnell vergessen? Hätte Logan und die anderen James erstspäter angerufen und er hätte mich schon vorher gehen gelassen, wie wäre mein Leben jetzt? Oder hatte er von Anfang an nicht vor, mich gehen zu lassen?
Ich war völlig in Gedanken versunken, dachte dabei nicht am meine Familie, sondern nur an die, was wäre wenn, Fragen. James hatte seine Hand auf meinen Oberschenkel gelegt, strich diesen und fuhr immer weiter hoch. Doch ich merkte es nur am Rand. Erst als James seufzte, seine Hand wieder etwas weiter weg legte und dort mein Bein mit seinem Daumen strich, erst dann merkte ich, wie nah er doch an meiner Mitte war. Ich kraulte ihn weiter, musste ans Gefängnis zurückdenken, wo er es sich verkniffen hatte, meinen Arsch anzupacken. Aber tat er es da nicht, um mein Vertrauen zu gewinnen? Wieso tat er es hier wieder nicht? Er müsste sich doch theoretisch nicht zurückhalten. Ich schloss meine Augen, vielleicht wollte er auch den Moment nicht ruinieren, indem er mich in Angst oder Panik versetzte. Doch ich vermute, ich war damit wohl sehr weit weg von der Realität. Hätte ich aber in den Moment gewusst, dass diese Vermutung wirklich der Wahrheit entsprach, so hätte ich wohl noch mal über James gründlich nachdenken müssen. Er war einfach verwirrend, daran würde sich glaube nicht so viel ändern.
Draußen waren Schritte zu hören. James öffnete seine Augen und richtete sich auf. Noch wärend er das tat, wurde die Tür aufgestoßen und Logan trat herein. Man hatte nicht mal die Klingel gehört, wahrscheinlich hatte Lilli ihn schon kommen sehen und ihn die Tür geöffnet. Ich setzte mich hin und sah zwischen den beiden Männern hin und her. Als jedoch keiner von beiden anfing zu reden, stand ich auf und verließ das Zimmer. Ich ging ins Schlafzimmer, wo ich mich in das Bett legte. Ich spürte es wieder, merkte, wie es versucht meine Sorgen zu verdrängen, sodass ich mich darauf konzentrieren konnte. Meine Hand wanderte leicht zu meinem Hals hinaus, doch bevor ich sie mir selbst um dem Hals legen konnte, hielt ich inne. Ich hasste es. Ich hasste den Eisprung so dermaßen. Meine Periode würde, zummindest wenn ich meinem Körper glauben konnte, in zwei Wochen anfangen und hätte somit genau einen Monat Verspätung.
Ich merkte, wie ich mich verspannte, ich sah an die Decke und fluchte. James hatte mich vergewaltigt. Er war in mir gekommen. Das war wie lange her? Sechs Tage? Heißt es nicht, dass Sperma bis zu eine Woche "lebt"? Würde das nicht heißen, dass vorallem jetzt die Möglichkeit, schwanger zu werden hoch ist? Ich schüttelte den Gedanken so schnell wie möglich ab, wollte ihn ignorieren. Einfach auf die Periode hoffen. Sobald sie kam, könnte ich mich entspannen. Zumindest halbwegs. Mein Blick landete zur Tür und ich biss mir auf die Innenseite der Wange. Nein, ich sollte auch diesen Gedanken abwerfen, diesen Gedanken ganz schnell wegschieben um ja nicht in die Versuchung kommen. Verdammt, dass war nicht mein zu Hause, ich war bei James. Ich konnte mich doch nicht in den Bett befriedigen, in dem er mich vergewaltigt hatte. Ich konnte mich doch nicht hier anfassen. Es war doch das Bett von jemand anderen.
Andererseits musste er es nicht mitbekommen. Es schien, als würde das Gespräch der beiden länger dauern, da es sich um irgendwas wichtiges handelte. Andererseits wusste ich doch, wie es immer endete, wenn ich es selbst versuchte. Erlösen könnte ich mich nicht, hier entspannen erst recht nicht. Ich setzet mich auf, meine Hand legte sich auf meine Mitte, doch ich zog sie gleich wieder weg, ließ mich wieder nach hinten fallen und schrie lautlos. Wenn James mich nicht verrück macht, dann ist es auf jeden fall das hier. Es ist doch kaum auszuhalten.
Tatsächlich diskutierte ich länger mit mir selbst als gedacht. Als die Tür sich öffnete sah ich auf. James schloss die Tür hinter sich. In seiner Hand hatte er einen Teller mit vielen verschiedenen bestrichenen Brotscheiben. Ich setzte mich auf und ließ den volltattoowierten neben mir Platz nehmen. Dieser stellte den Teller zwischen uns und wir fingen schweigend an zu essen. Ich sah James an, dass er über irgendwas nachdachte. Doch ich wollte ihn nicht drauf ansprechen. Es würde eh irgendwas sein, was ich nicht verstehen, nachvollziehen oder beführworten würde.
DU LIEST GERADE
Just ask me, little one III
RandomRenn! Lauf! Schau nicht zurück! Ich musste aufpassen wo ich hintrat. Meine Füße, Beine und meine Lunge brannten. Ich umgriff die kalte Hand der Frau. Ich musste rennen, wir mussten so schnell wie möglich hier weg. Ich bildetet mir ein, dass ich mein...
