"Lo siento! Dónde está la estación de policía?"
Nachdem wir etwas ins Stadtinnere gegangen waren, beschlossen wir Hilfe zu suchen. Und wo fand man Hilfe? Bei der Polizei, dass hofften wir zumindest. Irgenwer muss ja helfen und wenn nicht sie, wer dann?
Die Frau, welche wir angesprochen hatten, war etwas älter und mit einem Mobs gassi. Sie sah aus, wie eine alte Oma, wessen Enkel sie nicht besuchen kamen und den Kindern in der Nachtbarschafft immer essen brachte. Man musste sie einfach mögen. Andererseits könnte sie genausogut nur so wirken und in Wirklichkeit eine alte Hexe sein. Kurz sah die Dame verwirrt aus und scannte uns von oben bis unten. Doch dann lächelte sie. Mal wieder verstand ich abolut gar nichts. Ok, dass es spanisch war, wusste ich. Die Frau schien irgendeine Weg zu beschreiben, so wie sie mit ihren Arm im Himmel umherschwenkte.
"Wie viel hast du verstanden?" Wollte ich wissen, als ich Franzis Mimik sah.
"Naja. Der weg ist sehr lang. Wir werden wohl öfters nach dem weg fragen müssen." Gestand sie.
Darafhin nickte ich und auch wenn meine Beine sich begklagten, so setzte ich eine Fuß nach den andern und folgte der größeren. Wir liefen recht zügig, auch wenn wir davor eher gedrödelt waren. Aber wenn wir zur Polizei wollten und nicht jede Minute fragen wollten, so mussten wir uns beeilen, einen Großteil der Strecke zurücklegen, solange Franzi sich daran erinnerte, immer wider murmelte die den Weg vor sich hin. Doch um sich nicht ablenken zu lassen, übersetzte sie ihn nicht. Also verstand ich null, musste ihr vertrauen, was mir leicht viel. Ich vertraute zu schnell und das wusste ich, doch welchen Grund würde es geben, dass sie mich anlügen würde?
Als wir vermuteten, dass es Mittag war, machten wir eine Pause. Das Essen war nicht sehr viel wärmer als heute morgen, doch der Hunger trieb das Brot in den Magen. Denn tatsächlich war er nun da. Unpassend, wenn man mich fragt, denn dadurch war ich abgelenkt, schlecht gelaunt. Ändern konnte ich es aber leider nicht. Fünf weitere male mussten wir fragen, wo die Polizeistation war. Als wir an einer Uhr ankamen, stellten wir fest, dass es gerade mal 13 Uhr an. Doch wir liefen die ganze Zeit und alles fühlte sich wie eine Ewigkeit an. Dann sahen wir es endlich. Franzi atmete erleichtert aus und wir gingen die letzten Meter zügig weiter. Als wir das Gebäude betraten, konnte ich nicht anders als wohlig auszuatmen. Die Wärme tat echt gut. Sofort gingen wir zur Rezeption. Der Polizist sah auf und musterte uns ein mal von oben nach unten.
"Le puedo ayudar en algo?" Fragte er und lächelte freundlich.
Vielleicht sollte es auch beruhigend wirken. Was auch immer er gesagt hatte, kann er es auf deutsch sagen? Das wäre echt hilfreich und ich käme mir nicht dumm vor. Franzi begann sofort drauf loszuprappeln, verhaspelte sich und der Polizist schien recht überfordert zu sein. Aber dann fing er sich wieder und holte einen seiner Kollegen.
"Buenos días. Por favor, ven conmigo. Es mejor si hablamos con calma. Lila, hazles un poco de té, se ven congelados." Ich fühle mich offizell dumm.
Franziska zog mich mit sich mit, als der Polizist und in sein Büro führte. Zu erst fragte er etwas, doch daraufhin erwiederte Franzi etwas anderes.
"Oh of course, sorry. I need your personal details." Ich entspannte mich etwas.
Ich hätte nie gedacht, dass es mal so eine Erleichterung sein würde, jemand englsich reden zu hören. Zumindest verstand ich etwas. Auch wenn ich mir sicher war, dass es nicht die ganze Zeit so laufen würde. Früher oder später würde ich nur noch Wortfetzen verstehen. Franzi fing an zu erklären, dass wir keine Ausweise oder ähnliches hatten und begann auch zu erzählen was los war. Aber bevor ins Detail gegangen wurde, bat der Polizist und etwas auszufüllen. Es dauerte etwas, ich hatte das Gefühl, keinen Stift mehr halten zu können. Wärend wir einen Fragebogen ausfüllten, in den Name, Geburtsdatum und weiteres abgefragt wurde, kam eine Polizistin rein und stellte zwei Tassen mit Zitronentee hin. Es verging keine Sekunde, da hatte ich den Zettel abgegeben und sofort nach der Tasse gegriffen, um meine Hände zu wärmen. Der Polizist musste bei meiner Reaktion lächeln und sah sich meinen Zettel an. Franzi schrieb recht langsam und gab etwas später ab. Der Polizist gab irgendwas in den Computer ein und runzelte die Stirn.
"Neither you, Ms. Kirschstein, nor Ms. Neubach can find a missing person report. How long were they gone?" Fragte er.
Ich war verwirrt, überrascht und auch zog sich etwas in meiner Brust zusammen. Wie meint er das denn jetzt? Verstand ich das richtig? Wobei, niemand wusste, ob ich noch bei Jack war. Das letzte was meine Eltern von mir gehört hatten war, dass ich bei ihn war. Woher sollten sie wissen, dass es nicht so war. Sie konnten doch einfach denken, dass ich mich wegen irgenwelchen Gründen nicht melden konnte. Aber trotzdem tat es weh. Wenn sie das nämlich dachten, so war es ja klar, dass keine Vermistenanzeige gestellt worden war. Aber andererseits war es doch schmerzhaft wie viel Vertrauen sie in sowas steckten. Da bräuchte ich mich nicht wundern, wieso ich so schnell vertraue.
Franzi beschwerte sich, glaubte ich. Sie war aufgeregt, sprach schnell und ich war mit nicht wirklich sicher, ob sie selbst verstand, was sie gerade sagte. Der Polizist schien geduldig zu sein und ließ die blondhaarige weiterreden, hörte zu und nickte, wenn es gerade passte. Ich trank vosichtig von den Tee, verstand nicht wirklich was los war. Schon vor wenigen Minuten, um ehrlich zu sein, seit sei angefangen hatte zu reden, kam ich nicht mehr hinterher. Ich sah zu den Polizisten, welcher ihr scheinbar folgen konnte. Plötzlich ging das Telefon und der Polizist ging ran. Kurz wurde etwas auf spanisch gewechselt, dann wurde gleich aufegelegt.
"I have to go somewhere for a moment. But I'll be back in a few minutes." Franzi zog ihre Augenbrauen verwirrt hoch.
"Can I go to the toilett?" fragte ich.
In mir machten sich Zweifel auf, ob das überhaupt richtig fomuliert war, aber es reichte, dass der Polizist mich verstand. Wir verließen zusammen das Büro und er führte mich zu den Toiletten.
"Can you find your way back alone?" Wollte er wisen.
"Yes, thank you." Freundlich lächelte ich, was der Mann erwiderte.
Dannach drehte er sich um und ging.
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Just ask me, little one III
RastgeleRenn! Lauf! Schau nicht zurück! Ich musste aufpassen wo ich hintrat. Meine Füße, Beine und meine Lunge brannten. Ich umgriff die kalte Hand der Frau. Ich musste rennen, wir mussten so schnell wie möglich hier weg. Ich bildetet mir ein, dass ich mein...
