Schwer lag der Arm um meiner Tailie, doch mich störte es nicht. Ich war nicht alleiene, er war wieder da. Vielleicht hätte ich sauer auf ihn sein sollen, hätte ihn anschnauzen sollen, doch es ging nicht, dafür war ich zu froh, dass er wieder da war. Ich versuchte vorsichtig seinen Arm von mir zu nehmen, doch daraufhin murmelte der schalfende nur etwas und zog mich näher an sich ran.
"Wo willst du hin?" Murrte der der Mann schlafgetrunken.
"Ich muss mal auf Toilette."
Ein Seufzen war zu hören und der volltattoowierte ließ mich los. Ich tabste aus den Zimmer. Das erste, was mir aufgefallen war, als ich in den Wohnbereich ging war, dass aufgeräumt wurde. Der Tisch stand wieder, die Scherben der Vase waren beseitigt wurden. Ich ging ohne weiteres ins Badezimmer, zudem wusch ich mich unter den Armen und nahm Deo, erst als ich das getan hatte, als ich mit allem fertig war, ging ich wieder ins Schlafzimmer und schlüpfte unter die warme Decke. James, welcher schon wieder in den Halbschlaf getrifftet war, reagierte nicht auf mich. Ich kuschelte mich einfach an ohn, wobei ich meinen Kopf an seine Brust lehnte und seinen Arm um mich legte. So als wäre ich ein Teddy, zog mich der erwachsene Mann an sich.
Wohlig schloss ich meine Augen, genoss seine Wärme, genoss seinen Geruch, seine Nähe. Eigentlich genoss ich alles in diesen Moment. Einen Monat lang, einen ganzen Monat lang hatte ich ihn gemisst und jetzt war er wieder da. Endlich. Ein kleines Lächeln schlich sich auf meine Lippen und so trifftete ich noch ein mal in den Schlaf.
Dieser hielt aber nicht lange, da wurde ich von James geweckt, welcher sich bewegt hatte. Ich öffnete meine Augen und konnte auf den volltattoowierten muskolösen Rücken sehen. Gekrümmt saß der Mann aun der Bettkannte, schien noch nicht ganz wach zu sein, wärend er seine Haare aus seinen Gesicht strich. ich wusste nicht wirklich, was ich sagen oder tun sollte. Als der Mann die Blicke auf sich spürte, drehte er sich um und ein leichtes Lächeln schlich sich auf sine Lippen.
"Wollt dich nicht wecken, tut mir leid." Entschuldigte er sich.
"Wo willst du hin?" Fragte ich dieses mal.
"Arbeiten, Engel. Aber ich ko-"
"Ich komm mit." Entschied ich.
"Was?"
"Ich werde mich nicht wieder von dir einsperren lassen! Das kannst du vergessen. Ich ertrag es nicht mehr."
Meine Hände zitterten bei den Gedanken. Hier...in diesen eintönigen vier Wänden...in dieser trostlosen Stille. Ich hielt es hier einfach nicht mehr aus. Ich muss hier raus! Meine Haut war blass, ich hatte augenringe und sah einfach nur krank aus. Zwar hatte ich mich an diesen Anblick gewohnt, doch er kannte es nicht von mir. Die frische Luft war das, was fehlte.
Ein leichtes Seufzen verließ seine Lippen. Der muskolöse Körper vor mir bewegte sich und richtete sich auf. Ich sah ihn hinterher. Wusste doch, dass ich nichts sagen konnte. Wenn er für ein Nein war, so würde es auch da bleiben. Doch er musste es einfach sehen. Er müsste doch erkennen, welchen Schaden er mir hier zugefügt hat.
"Kein Wort, zu niemanden. Du bleibst an meiner Seite, es sei denn ich sage was anderes." Fing er plötzlich an.
Ich wurde hellhörig. Er erzählte nichts von den, was ich eh nicht tun würde. Natürlich bleib ich bei ihn. Das war eine Selbstverständlichkeit.
"Nicht zu ver-"
"Ich weiß, wie ich mich zu benehmen habe." Unterbrach ich ihn.
Man sah deutlich, dass er innehielt. Er drehte seinen Kopf, sodass er mich gerade so sehen konnte. Dann nickte er nur und suchte Anziehsachen raus. Er legte die Kleidung aufs Bett, so wie früher immer. Es fühlt sich schon wie ne Ewigkeit an. Als hätte er mich eine Ewigkeit alleine gelassen. Doch das war es ja auch. Er hatte mich lange hier zurückgelassen. Ich nahm mir zögerlich die Kleidung. Sie war recht schlicht, bestand aus einer Jogginghose, welche nur bis zu der Mitte meiner Oberschenkel ging, und einen weißen T-Shirt, welches Oversize war, bestand. Ich nahm mir zuerst die schlichte dunkelblaue Unterwäsche und fing an mich anzuziehen. James nahm sich ein Hemd, es war dunkelblau und hatte kurze Ärmel. Ich schaute ihn zu, wie er sein Hemd langsam zuknöpfte. Meine Augen lagen wohl zu lange auf seinen Körper, denn plötzlich fing er an mit seiner brustmuskulatur zu spielen. Auf seinem Gesicht hatte sich ein lächeln ausgebreitet, die Krübchen in seinen Wangen stachen hervor und ließen den furchteinflößenden Mann mit einem mal sehr handsam wirken. Ich merkte, wie meine Wangen sich erhitzten, als ich merkte, dass er mich erwischt hatte.
Ein raues Lachen verließ seine Lippen. Ich wand meinen Blick ab und zog mich fertig an. Zum Glück blieb das alles ohne ein Kommentar. Wir aßen nicht zu Frühstück, sondern liefen gleich aus der Wohnung raus. Mein Herz sprang leicht freudig. Endlich was anderes, endlich irgendwas anderes. Ich hätte fast heulen können, es fühlte sich so an, als wäre eine riesige Last von mir gefallen. Doch ich riss mich zusamme, blieb an james Seite und hielt mit seinem Tempo mit. Schnell merkte man, dass mir die Bewegung fehlte. Es war komisch von seinen Muskeln gebrauch zu machen. Das Anwesen war eben riesig und das Büro von den Händler lag nicht gerade nebenan. Wachen nickten den volltättooowierten höflich zu und Sklaven verneigten sich sogar, wenn er an ihnen vorbeilief. Es war ein komisches Gefühl. Jeder respektierte ihn hier. Jeder wusste wer er war und wer es nicht wusste, würde es zu spühren bekommen.
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Just ask me, little one III
CasualeRenn! Lauf! Schau nicht zurück! Ich musste aufpassen wo ich hintrat. Meine Füße, Beine und meine Lunge brannten. Ich umgriff die kalte Hand der Frau. Ich musste rennen, wir mussten so schnell wie möglich hier weg. Ich bildetet mir ein, dass ich mein...
