Ich schrie noch immer. Sogar als das Metall von meiner Schulter genommen wurde, verklingten meine Schrie nicht. Erst als man anfing die Ketten abzumachen, hörte ich auf wie ein sterbender zu schreien. Mein ganzer Körper zitterte vor Adrenalin, doch ich konnte mich nicht auf den Beinen halten, auch wenn ich versuchte so schnell wie möglich von hier wegzukommen. Ich wurde hochgehoben und aus den Raum getragen, wo ich dann achtlos auf den Boden gefallen lassen wurde, was mich noch mal aufschreien ließ. Ich hörte Schritte, welche näher kamen und dann war da eine tattoowierte Hand. Er wollte es wissen, wollte wissen, ob ich mir helfen lasse. Und auch wenn ich gerne verneint hätte, am liebsten wollte, dass er weggeht und mich alleine lässt, so griff ich kraftos nach der Hand. Sofort hockte der Mann sich zu mich und hob mich vorsichtig hoch, versuchte nicht an mein linkes Schulterblatt zu kommen, welches nun von einer hässlichen Brandwunde verziert wurde.
Wimmernd kniff ich die Augen zusammen, ließ mich aus den Keller und durch das Anwesen tragen. Der Weg zu seiner Privatwohnung fühlte sich ewig an, doch als wir schlussendlich da angekommen waren, setzte er mich auf der Couch ab und holte was aus der Küche. Niemand hatte bisher was gesagt, was wohl ganz gut ist. Wobei, ich hätte eh nicht viel sagen können, ich war mit heulen und den Schmerzen beschäftigt.
"Achtung." Warnte James mich vor und plötzlich war etwas kaltes auf meiner Schulter, was mich aufschreien ließ.
Ich griff nach einen der Kissen hier und krallte mich hinein. Wimmernd versuchte ich mich von ihn behandeln zu lassen, versuchte ruhig auf der Couch liegen zu bleiben. James trocknete die Stelle nun ab und cremte irgendwas um die wunde drumherum. Mein Atem wurde immer ruhiger, immer flacher. Ich fühlte mich ausgelaugt, erschöpft.
"Bevor du mir hier einschläfst, was hälst du von duschen?" Fragte der volltattoowierte.
"Geht das damit?" Fragte ich.
"Ja." Daraufhin nickte ich nur.
Was er genau mit der Wunde machte, wusste ich nicht, doch ich wusste, dass er dafür sorgen würde, dass kein Wasser dran kommen würde. Als James damit fertig war, half er mir auf die Beine. Meine Glieder zitterten und ich hielt mich an den Älteren fest, welcher mich ins Badezimmer führte. Ich fragte mich, wieso er hier nicht einfach eine Badewanne hatte. Was war so geil am duschen? Ich fand es entspannender im warmen Wasser zu liegen, statt es auf mich gießen zu lassen. Aber Geschmackssache. Er half mir, aus den BH rauszukommen, die Hose zog ich alleine aus. ich sah die dusche etwas kritisch an, doch nachdem auch James sich ausgezogen hatte, gingen wir in die Kabine. Ich nahm den kleinen Finger von seiner linken Hand in meine und hielt mich so an ihn fest, wärend der das Wasser anschaltete. Ich zuckte zusammen und verkrampfte mich. Das Wasser war im gegensatz zu meiner Haut arschkalt. Sofort stellte der Mann die Temparatur um. Es dauerte nicht lange, bis das Wasser angenehm war. Meine Muskeln taten weh, doch entspannten sich allmählich. james, welcher mir gegenüber stand, beobachtete mich, doch als nichts falsch zu sein schien, nahm er Schampoo und fing an mich zu waschen.
"Ich werde dich dann gleich rassieren." Meinte der Erwachsene, woraufhin ich nur müde nickte.
Ich konnte jetzt schon den Muskelkater spüren, den ich in den darauffolgenen Tagen haben werde. Daran ändern ließ sich leider nichts, doch ich nahm es einfach hin. Meine Muskeln hatten sich wärend des ganzen ziemlich verspannt. Doch nun, wo James und ich wieder auf der Couch lagen, eingewickelt in eienr weichen Decke, waren sie alles andere wie verspannt. Meine Schulter tat noch immer weg, logischerweise. Als es an der Tür klopfte, richtete ich mich auf und ließ den volltattowierten aufstehen. Seine Haare waren durcheinander, da er sie mal nicht nach dem Duschen gestylt hatte. anziehsachen schienen überbewertet. James trug nur eine Jogginghose und hatte mir nur eine Boxer rausgegeben und kuschelsocken. War bestimmt ein tolles Bild, wie ich auf der Couch saß und mit der Decke meinen Oberkörper verdeckte, wärend James an der Tür stand und das Essen entgegennahm. Absolut nicht zweideutig. Das dachte sich wohl auch die Sklavin, welche zwischen uns beiden hin und her sah.
"Schau gefälligst nicht so." Korrigierte James ihre Reaktion.
Das Mädchen zuckte zusammen und stammelte eine Entschuldigung. Ich konnte sehen, wie der Exhäftling sie sich genauer ansah, doch als sie nicht aufhörte, zu mir zu sehen, nahm er ihr das Essen ab und scheuerte ihr eine, was mich zusammen zucken ließ.
"Wer ist dein Herr?" Fragte der Mann.
"W-wie bitte?" Sie sah sehr überfordert aus.
"Wem dienst du?" Hackte der Mann nach.
Doch sie schien zu überfordert mit dem ganzen, genervt zog er sie in die Wohnung und warf die Tür ins Schloss.
"Zieh dich aus." Forderte er.
Ich wollte was sagen, wollte sie verteidigen. Die Tränen in ihren Augen machten mir Sorgen, doch ich wusste es doch. Ich war mir ja bewusst, welche Regeln ich hier hatte. James nahm sein handy vom Couchtisch, sah zu mir und zwinkerte mir zu. Ich verstand nicht, wieso er das Tat, doch ich lächelte ihn daraufhin nur leicht an, auch wennn mir nicht dannach war.
"Du bist echt schwerhörig." Kommentierte der Mann, als er sah, dass sie sich kein bisschen gerührt hatte.
"Bitte, ich-"
Sie hatte sich selbst unterbrochen, als sie den Blick von den Herren des Hauses sah. doch wustse sie, dass er der Leiter war? Zögerlich fing sie an sich auszuziehen, was mich dazu veranlasste wegzusehen.
"Hab ich dir erlaubt etwas anzulassen?"
Ich würde glaube auch versuchen, die Unterwäsche anzulassen. Doch gegen James, war sowas sinnlos, dass war mir klar. Ihr jedoch nicht. Wie sollte es auch sein? Ich hörte die Handykamera und dann setzte sich James neben mich, er tippte irgendwas auf dem Handy rum, schien herrausfinden zu wollen, wer sie war.
"Hab ich dir erlaubt, dich zu bewegen?" Fragte der Mann, ohne das Mädchen angesehen zu haben. Ich hatte nicht gemerkt, dass sie sich bewegt hatte, doch ich hatte auch null gefühl dafür.
"Was sagst du zu ihr?" Wollte James plötzlich wissen.
"Wie bitte?" Ich sah ihn verwirrt an.
Doch er drehte nur meinen Kopf in ihre Richtung.
"Sag mir was du denkst. Du hast ja schon ein paar Sklaven gesehen:"
Ich sah mir das Mädchen an, auch wenn ich mich dabei unwohl fühlte. Sie hatte schöne gesunde Kastanienbraune Haare, welche sich in leichten Wellen über ihre Brust legten. Ihre Augen waren dunkel, schienen fast wie ein ängstliches Reh. Ihr Körper war sehr Kurfig und eine kleine Speckrolle war zu sehen. Sie war echt niedlich, mit ihrer leichten Stupsnase und den Sommerspossen.
"Mh..." Was soll mir denn auffallen?
"Sie sieht...ich weiß nicht. Neu aus?" Es war eher eine Frage.
"Wie kommst du drauf?" Muss ich ehrlich darauf eingehen?
"Verglichen mit den in Spanien, hat sie mehr auf den Rippen, zudem sehe ich keine Narben oder sonstige Wundne. Die blauen Flecken kommen, weil man sie wahrscheinlich zu grob angefasst hat. Doch ihr verhalten weißt nicht darauf hin, dass sie eine erfahrene Sklavin ist, welche keine Strafen mehr bekommt. Sie scheint mit leichten Sachen sehr überfordert und sogar nicht zu verstehen, wieso sie was macht." Erklärte ich.
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Just ask me, little one III
AcakRenn! Lauf! Schau nicht zurück! Ich musste aufpassen wo ich hintrat. Meine Füße, Beine und meine Lunge brannten. Ich umgriff die kalte Hand der Frau. Ich musste rennen, wir mussten so schnell wie möglich hier weg. Ich bildetet mir ein, dass ich mein...
