~Am Abend~
"Alles oke?,, fragte ich Liam und blickte zur Seite auf den Beifahrersitz.
Es war schon Abends und wir waren gerade auf dem weg zu Lydia.
Allerdings war die Uhrzeit ziemlich beschissen, die sich Lydia ausgesucht hatte.
Es ist kurz vor Vollmond und es sah so aus als ob die Verwandlung bei Liam schon beginnt.
"Ich bin nur etwas angespannt. Wie lange noch?,, fragte er und war übelst am schwitzen.
Gleich sitzt hier nicht Liam sondern ein Wolf neben mir.
"Noch ungefähr 5 Minuten dann sind wir da,, sagte ich und blickte wieder nach vorne auf die Straße.
Die anderen waren schon alle dort und bereiteten die ganzen Sachen vor für Liams und Malias Verwandlung. Malia hatte auch noch Probleme mit der Verwandlung. Deshalb müssenn beide angekettet werden. Ansonsten rennen uns beide davon.
Liam wurde neben mir immer hippeliger und schwitzte wie in einer Sauna. Man merkte dass es ihm etwas unangenehm war, aber ich konzentrierte mich nur auf die Straße und versuchte meine leichte Angst zu überspielen.
"Kannst du kurz den Wagen anhalten?,, fragte er mich und wischte sich den ganzen Schweiß weg.
Ich war mir nicht sicher ob ich das tun sollte, denn es wäre ein Risiko.
Was wenn er davon rennt oder seine Verwandlung schon mitten auf der Straße vollendet? Auf so eine Situation bin ich auch kaum vorbereitet und ich weiß nicht wie ich zu handeln habe dann.
"Bitte,, sagte er und schnallte sich ab.
Ich zog den Wagen zur Seite und genau im selben Augenblick sprang Liam aus dem Wagen. Ich sah ihm dabei zu wie er schnell nach frischer Luft schnappte und versuchte sich zu beruhigen.
Ohne zu zögern stieg ich auch aus.
"Hey. Beruhig dich,, sagte ich und lief zu ihm hin.
Ich schaute kurz auf die Uhr und die anderen hätten uns schon vor 10 Minuten erwarten müssen. Ich hoffe sie machen sich keine Sorgen.
Er lehnte sich an den Wagen und senkte sein Blick nach unten, während er weiter versuchte hektisch zu atmen.
Zum Glück war die ganze Straße leer und keine Autos oder Fußgänger waren hier.
Ich stellte mich vor ihn hin und nahm vorsichtig sein Gesicht in meine Hände.
"Beruhig dich,, sagte ich weshalb er mir in die Augen schaute.
Aber nicht mit einem normalen Blick. Sondern seine Augen glühten Gelb. Ach du Scheiße. Doch nicht jetzt. Er kann sich nicht jetzt hier verwandeln, dass würde ein riesiges Problem sein.
Ich streichelte mit meinem Daumen seine Wangen weshalb seine gelben Pupillen sich wieder in seine ganz normalen Eisblauen Augen veränderten.
Die mir tatsächlich lieber waren.
Er tat seine Hände auf meine und versuchte im Rhythmus zu atmen. Was auch funktionierte.
Das mit den Augen hat er wohl nicht bemerkt. Immerhin.
"Geht es dir besser?,, fragte ich ihn woraufhin er erleichtert nickte.
"Wir sind gleich da. Es ist das Haus da vorne,, sagte ich und zeigte auf Lydias Haus das man schon von weitem sehen konnte.
Wir steigten wieder ein und ich fuhr so schnell es nur ging zu Lydia, bevor ich hier gleich noch zerfleischt werde.
Ich parkte den Wagen vorne am Eingang und sah dass alle Lichter im Haus aus waren.
"Wo sind denn die ganzen Leute?,, fragte Liam mich als wir aussteigten.
Darauf habe ich keine Antwort vorbereitet. Toll.
"Ehm. Die kommen gleich, wir sind etwas früh dann,, meinte ich lächelnd.
Dieser Lügerei nervt mich selber schon. Ich hasse es einfach Leute anzulügen müssen und dann auch noch wenn sie kurz davor sind es herauszufinden.
Er schaute erst verwirrt, doch dann zog ich ihn mit zur Haustüre.
Lydia gab mir ein Schlüssel, falls sie eventuell noch beschäftigt sind mit dem vorbereiten und mich nicht hören.
Ich schloss die Tür vorsichtig auf und Liam trat zuerst hinein. Ich folgte ihm und wir beide blickten nach links ins Wohnzimmer, wo Scott,Stiles,Lydia,Kira und Malia alle in einer Reihe standen und zu uns schauten.
Das sah gerade schon gruselig aus. Alle im Dunkeln und alle Blicke auf uns gerichtet.
Stiles winkte uns lächelnd zu, doch Liam drehte sich um und wollte gerade wieder aus der Haustüre gehen, die ich verschloss.
"Dein Ernst jetzt?,, fragte er mich und sah mir dabei tief in die Augen.
"Sorry. Musste sein,, entschuldigte ich mich bei ihm und senkte mein Blick.
Er seufzte kurz auf und drehte sich dann wieder zu den anderen.
"Was wollt ihr verdammt nochmal von mir,, fragte er laut und blickte hauptsächlich nur zu Scott.
Ab hier übernimmt Scott das. Ich tu gar nichts mehr.
"Du brauchst unsere Hilfe Liam. Dringend,, sagte er und blickte Liam in die Augen, der immernoch heftig am schwitzen war. Ich trat sicherheitshalber ein paar Schritte zurück, bevor er mir gleich ins Gesicht brüllt.
Scott trat stattdessen etwas nach vorne, so dass er direkt vor Liam stand.
Er schloss fest seine Augen und als er sie wieder öffnete glühten sie Rot.
Liam erschreckte sich so hart das er schnell ein paar Schritte zurück trat und ihn geschockt ansah.
"Wie machst du das?,, fragte er Scott der daraufhin wieder zurück trat.
"Das wirst du noch lernen,, antwortete er nur und ich stellte mich zu Lydia, sodass wir alle gegenüber Liam standen.
"Okay du bist ein Werwolf richtig?,, fragte Liam Scott.
"Ja ein Alpha,, antwortete er woraufhin er nickte.
"Dein Alpha um genauer zu sein,, korrigierte er sich selbst.
"Und du Werkojote,, sagte Er und zeigte auf Malia die nickend zu stimmte.
"Fuchs?,, fragte er als nächstes Kira.
"Eigentlich Kitsune. Aber Fuchs passt schon,, antwortete sie und schenkte ihm ein lächeln.
"Banshee?,, sagte er verwirrt und blickte zu Lydia.
"Ja. Die Fähigkeit den Tot vorzusehen,, gab sie von sich und zuckte mit den Schultern.
"Und du bist eine Hexe?,, sagte er und schaute verwirrt zu mir.
Ich nickte nur und sah ihm dabei zu wie er uns aller abcheckte. Es sah so aus als würde er das uns glauben. Was etwas komisch war, denn bis jetzt hat es niemand so schnell geglaubt. Meistens erst nach ein paar Vorfällen und festen beweisen.
"Und du?,, fragte er Stiles der erstmal in die Runde schaute.
"Ich?,, fragte er im Gegenzug.
"Ja. Was bist du?,, fragte Liam.
"Ich war vor paar Monaten vom bösen besessen und so halt,, erklärte er stolz.
Stimmen tut das schon was er sagte.
"Ich glaube euch kein Wort. Und vertrauen tu ich euch auch nicht,, sagte Liam lachend und sah uns lächerlich an.
Wir tauschten alle verwirrte Blicke aus, weil wir das nicht erwartet hatten. Natürlich hat er uns nicht geglaubt.
"Solltest du aber lieber,, meinte ich und zog seine Aufmerksamkeit auf mich.
"Du redest hier von vertrauen?,, fragte er und trat ein paar Schritte näher zu mir.
"Du hast mich reingelegt du kleine Schlampe,, sagte er wütend woraufhin ich ihn schockiert ansah.
"Ey rede gescheit kleiner,, sagte Stiles und warf ihm ein aggressiven Blick rüber.
"Ja zeig bisschen Respekt. Sie ist eine Frau,, gav Lydia von sich und nahm mich in Schutz
"Weder sie noch ihr habt mein Respekt verdient,, schrie er durch den Raum, doch wir sagten nichts mehr dazu.
Je länger wir uns jetzt streiten desto aggressiver wird er, den es ist schon kurz vor Vollmond. Rt könnte oder sollte jeden Moment vor Schmerz zusammen zucken.
"Ich werde jetzt gehen und wehe einer von euch haltet mich auf,, fügte er noch hinzu und bewegte sich zur Haustüre.
Er öffnete gerade die Haustüre und wollte verschwinden, bis ich meine Kräfte als letzte Chance einsetzte.
Ich brachte die Tür mit einem harten Zug zum knallen, weshalb mich alle ansahen.
Liam erschreckte sich kurz und schaute dann geschockt zu mir. Als ob er genau wüsste dass ich das war.
"Du gehst nirgendwo hin,, sagte ich und schenkte ihn ein grinsen, was aber nicht nett gemeint war.
"Wir sind nicht hier um dich zu verarschen oder sonst was. Wir bieten dir unsere Hilfe an und du wirst sie verdammt nochmal annehmen,, erklärte ich ihm und trat etwas nach vorne.
"Du kannst uns hasen so viel du willst. Aber ich würde aufpassen wie du redest wenn ein haufen Übernatürliche Wesen hier im Raum sind,, sagte ich ihm wütend direkt ins Gesicht.
"Ich habe es auch nicht gefeiert dich anzulügen. Ich musste es aber tun. Also komm jetzt raus aus deiner Pubertät und tu was wir sagen.,, sagte ich weiter und sah ihm dabei tief in die Augen.
Ich schnappte mir die Handschellen auf dem Tisch, die für ihn gedacht waren.
"Heute Nacht bis du unter unserer Aufsicht. Morgen kannst du von mir aus auch wieder gehen. Interessiert mich kein bisschen,, fügte ich noch hinzu und wedelte mit den Handschellen vor seinem Gesicht.
"Du wirst jetzt verdammt nochmal angekettet. Und das solange bis die Verwandlung vollendet ist okay?,,.
Er sah mich ängstlich an und bekam kein Wort raus. Was mir tatsächlich eher gefiel, als der respeklose Liam.
"Verstanden?,, sagte ich laut woraufhin er wie im Kommando nickte. Geht doch.
"Hier. Mach ihn fest,, sagte ich zu Scott und warf ihm die Handschellen zu. Er fing sie zwar aber sah mich immernoch geschockt an. Sowie auch die anderen.
"Was?,, fragte ich als ich mich etwas beobachtet fühlte.
"Wow,, kam es aus Stiles raus.
"Wusste nicht das du so Bad sein kannst,, sagte er weshalb ich meine Augen verdrehte.
Wenn mich einer aufregt bin ich sogar zu viel mehr Fähig als ihn nur anzuschreien.
Scott schnappte sich die Handschellen und wollte sie gerade um Liams Handgelenke machen, bis er aber vor Schmerz zusammen zuckte und aufschrie.
Er hielt sich seine Hände an beide Ohren und fiel auf die Knie.
"Was los?,, fragte ich ihn doch es kam im ersten Moment keine Antwort.
"Hört ihr das nicht,, fragte er gequält und blickte kurz hoch.
Auf einmal ertönten Geräusche von ganz vielen Autos. Ich sprintete ohne zu zögern zum Fenster und konnte nicht glauben was ich zu sehen bekam.
"Liam. Was hast du getan?,, fragte ich ihn als draußen eine ganze Menschenmenge stand. Er hat nicht ernsthaft jeden rum erzählt dass es eine Party gibt oder?
"Ou shit,, sagte ich und blickte verzweifelt zu Lydia die auf seufzte.
"Seit wann kennst du so viele Leute?,, fragte Stiles als auch er aus dem Fenster blickte. Liam war aber nicht in der Lage zu antworten vor qual.
"Was tun wir jetzt?,, fragte Kira die nervös war und zu Lydia schaute.
"Eine Party schmeißen,, antwortete sie und grinste nur.
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A Witch in Beacon Hills #1
FanfictionDie Flucht von ihrem Bruder, lässt sie auf eine ganz andere Welt treffen. Sie flieht unbewusst in eine Stadt namens Beacon Hills. Ihre Hoffnungen waren, frei von Übernatürlichen zu sein, doch ganz andere Art von Wesen lernt sie kennen. Sie trifft n...
