63 Lokalisierungszauber

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"Hier,, sagte Stiles und legte die Karte auf den Tisch vor uns.
Es war eine Karte von ganz Amerika, denn weiter können sie nicht sein.
Lydia half mir die Kerzen gleichmäßig dem Tisch zu verteilen, während die anderen nur zuschauten.
Naja bis auf Malia und Theo, denn die beiden streiten sich gerade.
"Ich vertraue dir nicht also geh,, sagte sie und zeigte zur offenen Türe.
"Deine Meinung interessiert mich nicht. Ich bin aus einem guten Grund hier,, erklärte er Malia und verschränkte seine arme.
Ich denke nicht dass die zwei sich verstehen werden. Niemals werden sie das. Mit Malias verhalten, wird Theo denke ich sogar nicht mehr lange Leben. Allein wie sie vorhin schon auf Theo los gegangen ist war nicht normal.
Ich musste die ganzen Glasscherben in seinem Rücken Noch einmal raus ziehen was wirklich nicht angenehm für mich war.

"Kann mal jemand sagen dass er verschwinden soll?,, fragte Malia und sah zu uns rüber zu uns.
Wir sahen sie allerdings nur genervt an und sagte nichts.
Was sollen wir auch schon sagen. Er hat uns sehr viel weiter geholfen und verdient es auch mit eingeschlossen zu werden.
Sie sah wieder zu Theo, als keiner ihr antwortete und knurrte ihn an, der aber nur lachend die Augen verdrehte.
Malia stellte sich dann neben Lydia, ganz weit weg von Theo, aber sah ihn warnend an.
Was gut so ist, denn Zeit zum streiten haben wir jetzt definitiv nicht. Das können die zwei nacher unter sich ausmachen.
"Hier,, sagte Stiles und reichte mir das Feuerzeug um die Kerzen anzuzünden.
Ich nahm sie zwar aber legte sie auf den Tisch hin woraufhin er mich verwirrt ansah.
Er denkt doch nicht dass ich jede einzelne Kerze anzünde oder?
Ich öffnete meine beiden Handflächen und brachte alle Kerzen auf einmal zum brennen. Sein Blick veränderte sich daraufhin ins gestaunte.
"Oder so,, sagte er und steckte den Feuerzeug wieder in seine Tasche.
Ich strich nochmal über die Karte um die Falten wegzukriegen, damit sich das Blut nacher besser verteilt und nicht verläuft.
"Malia?,, sagte ich und winkte sie her, die einmal um den Tisch lief und sich neben mich stellte.
"Ehm ja ich warte dann draußen mal,, sagte Stiles, als ich das Taschenmesser in die Hand nahm.
Seine Blutphobie habe ich schon total vergessen. Daran wird sich der Junge denke ich, nie gewöhnen.
Ich schüttelte nur lachend mit dem Kopf während ihm die anderen verwirrt hinterher sahen, bis er aus der Türe verschwand.
Ich platzierte die Klinge in Malias Handfläche, die irgendwie keine Reaktion zeigte.
Als ob sie jeden Tag ihre Handflächen aufschnitt und nichts anderes tat. Aber okay.
"Vorsicht,, sagte ich noch als Vorwarnung bevor sie doch zusammen zuckt und zog dann das Messer durch.
Sie zeigte einfach immernoch keine Reaktion, was mich sie echt bewundern lässt.
Das Blut tropfte auf die mitte der Karte und traf dabei sogar Beacon Hills teilweise.
Ich hob aber noch kurz ihre Hand uns sah zu wie sie heilte. Ich denke dass ist meine große sorge bei jedem. Nicht dass Derek nicht der einzige schwächling unter uns ist.
Aber nun zum eigentlichen Part.

Ich schloss meine Augen und konzentrierte mich auf den Spruch.

"Was schaust du so?,, fragte Malia und anhand ihren Ton konnte ich erkennen dass sie Theo meinte.
"Ich schau dahin wo ich will,, sagte er zu ihr, die ihm wieder entgegen knurrte.
Ich ignorierte aber beide und sprach den Spruch in mir.
Nas ex viras sequita...  Sprach ich in meinem Kopf und ich hörte schon wie die Flammen steigten weshalb jeder zurück trat.
"Das erste was ich mache wenn wir zurück sind, ist dich aus der Stadt jagen,, sagte Malia provokant zu ihm.
"Versuchs doch,, meinte er nur lachend.

Ich ignorierte die beiden aber weiter und wendete mich wieder zu meiner Aufgabe. Ich lass mich ungern aus den Gedanken raus reissen.
"DU WIRST HIER NICHT ÜBERLEBEN,, schrie sie ihn an woraufhin ich genervt Augen öffnete.
Die Flammen gingen sofort aus woraufhin sich Malia und Theo wieder zu mir wendeten.
Ich wechselte nur einen genervten Blick zwischen den beiden und sagte nichts.
Wenn das wirklich so weiter geht dann werden wir nie herausfinden wo Scott und Kira sich befinden. Und die Zeit rennt uns ordentlich davon.
"Dürfte ich euch bitte raus bitten?,, fragte ich genervt und zeigte zur Türe.
Beide senkten ihren Blick und taten ein auf unschuldig. Was gerade wirklich so aussah. Beziehungsweise sah das ziemlich süß aus, aber ich bin gerade ziemlich genervt. Zudem bin ich auch gestresst, denn innerhalb in den letzten 24 Stunden sind Dinge passiert die sich keiner Vorstellen kann.
Ich habe jemanden dazu gebracht einen Freund zu manipulieren, mein Freund hat mit mir Schluss gemacht, Ich habe herausgefunden das Peter hinter der Liste steckt zudem wurden wir von Bersekern angegriffen und meine zwei besten Freunde wurden entführt. Körperlich und sowohl auch seelisch bin ich gerade komplett am Ende.
"Am besten alle damit ich es in Ruhe selbst machen kann,, sagte ich und sah in die Runde.
Malia seufzte auf und ging dann aus dem Raum gefolgt auch von den anderen.
"Du kannst hier bleiben,, sagte ich zu Derek der sich dann wieder zu mir drehte.
Er muss nicht unbedingt raus sowie die anderen.

Ich öffnete erneut meine Handflächen und brachte die Kerzen zum brennen.
"Okay, konzentriere dich nochmal,, sagte er mit einer ruhigen Stimme woraufhin ich meine Augen schloss.
Ich fokussierte mich voll und ganz und sprach den kompletten Spruch in meinem Kopf ohne dabei unterbrochen zu werden.
Nas ex viras sequita saguinem ementas asten mihan ega pastous
Die Flammen stiegen erneut und ich spürte schon wie sich etwas tat.
Ich öffnete meine Augen und betrachtete zusammen mit Derek wie sich das Blut auf der Karte bewegte.
Es floss langsam auf die Unterseite von der Karte und bildete dann anschließend einen kleinen Kreis um einen Platz. Es war ein Kreuz auf der Karte, was bedeutet dass sie sich in einer Kirche befinden müssten.
Aber als wir sahen um welches Land es sich handelt, sahen wir uns gegenseitig an.
"Mexico,, sagte wir beide gleichzeitig.
Was zum Teufel wollen die in Mexico? Und dann auch noch in einer Kirche.

Mexico ist mehrere Stunden von hier entfernt, was bedeutet dass wir eine lange Reise vor uns haben.
"Wir können aber erst morgen los fahren,, sagte er und stützte sich mit beiden Händen auf dem Tisch ab.
"Wieso denn?,, fragte ich ihn.
Es wäre viel Sinnvoller wenn wir uns so schnell wie möglich auf den Weg machen und keine Zeit verlieren.

"Weil wir unvorbereitet sind. Die Vieher können wir nicht einfach so angreifen. Du hast gesehen was passiert ist,, erklärte er mir und sah hoch zu mir.
An sich hat er schon Recht, die Berseker sind ziemlich stark und wir würden verlieren. Was bedeutet dass wir uns besser über sie informieren müssen und eventuell nach einem anderen Weg suchen müssen, sie zu besiegen.
Oder ob es überhaupt möglich ist.

A Witch in Beacon Hills  #1                            Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt