48 fremder Wolf

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Ich fuhr an ein Platz wo ich immer hingehe wenn es mir gerade nicht so gut geht.
Ein Ort wo ich einfach Ruhe von alles drum und dran habe.
Die Situation gerade hat mich doch ziemlich aufgeregt und ich bin immernoch ziemlich enttäuscht von allen. Hauptsächlich dass sie mich ausgeschlossen haben.
Deshalb brauche ich kurz Zeit für mich, bevor ich meine Wut an jemanden auslassen werde.

Es ist ein schattiger Platz am anderen Ende vom Wald, wo man von einer Klippe aus ganz Beacon Hills sehen konnte. Es ist ziemlich schön hier und die Aussicht ist Unbeschreiblich.
Ich parkte etwas weiter vorne und nahm eine Decke aus dem Kofferraum, da es etwas kühl draußen ist und ich denke dass ich hier eine Weile bleiben werde.
Ich lief durch die ganzen Laubblätter zu dem Baum ganz vorne und setzte mich darunter.
Die Decke legte ich um meine Schultern und lehnte mich anschließend an um diese Aussicht einfach nur zu genießen.

Und direkt kamen mir alle Gedanken hoch.
Ich habe wirklich kein gutes Gefühl um Derek und teilweise spüre ich schon das er bald nicht mehr da sein wird. Keine Ahnung wieso dieses Gefühl jetzt kam, aber es kam einfach.
Was mir auch noch mehr beunruhigt, denn ich vertraue meinen Gefühlen und meistens liegen sie nie falsch.
Aber auf so etwas bin ich nicht vorbereitet und würde wirklich alles tun um ihn in Schutz zu nehmen. Sogar mich für ihn opfern so wie es alle anderen bis her auch gemacht haben.
Die Liste und die Auftragskiller zu stoppen muss doch irgendwie möglich sein. Zumindest der, der hinter dieser ganzen Sache steckt muss bekannt sein. Ansonsten werden hier in Beacon Hills kaum noch Übernatürliche übrig bleiben.

Ich wurde aus meinen Gedanken erweckt. Ein Geräusch kam immer näher und es qaren Schritte wenn ich mich nicht täusche.
Die Blätter knisterten und es hörte sich an als wären es Pfoten die von einem Tier kommen.
Ich sah mich vorsichtig um, doch erkannte nichts und niemanden.
Ist auch eher unwahrscheinlich, denn hier gibt es kaum Tiere. Außer halt die Werwölfe und die sind meistens nur Nachts unterwegs, um nicht erkannt zu werden.
Ich drehte mich zur Seite und sah mich auf der anderen Seite um, aber die Schritte kamen immer näher und näher, nur weiß ich nicht woher.
Auf einmal zog irgendjemand an der Decke weshalb ich mich ruckartig wieder umdrehte und meinen Augen nicht fassen konnte.
Ich betrachtete ihn komplett von Kopf bis Fuß und mir fehlten wirklich die Worte.
Es ist so wunderschön und glatt zum verlieben.
Ein Pechschwarzer Wolf zog weiter an meiner Decke, die ich ohne zu zögern von mir runter nahm. Er lies die Decke fallen und kam mir etwas näher.
Das war jetzt wirklich unerwartet.
Ich richtete mich auf und fasste ihn vorsichtig vorne an seiner Schnauze, die so schön weich war.
Es war wirklich der schönste Wolf den ich je zu sehen bekam. Und das ungelogen.
Seine Augen glühten sofort gelb, als ich anfing ihn zu Kraulen.
Ich tat meine Hand wieder runter und realisierte erstmal dass es sich hierbei nicht um einen normalen Wolf handelte, sondern um einen Werwolf. Einem Beta um genauer zu sein.
Das ist noch unwahrscheinlicher das man sich Tagsüber verwandelt.
Doch wer sich hinter dem Körper versteckt weiß ich noch nicht.
"Zeig dich,, sagte ich zum ihm, der mir tief in die Augen sah. Aber anstatt sich zurück zu verwandeln nahm er die Decke wieder und fing an los zurennen.
Ich stand direkt auf von meinem Platz und blickte ihm hinterher, der aber nach mehreren Sekunden nicht mehr zu sehen war.
Die Decke nahm er wahrscheinlich, damit er etwas zum überziehen hat und nacher nicht nackt rumlaufen muss. Aber ich hoffe doch das er danach zurückkehrt und mir zeigt wer hinter diesem schönen Wolf steckt.

A Witch in Beacon Hills  #1                            Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt