Ich saß immernoch an der gleichen Stelle und versuchte mir den Kopf frei zu bekommen. Was auch teilweise funktionierte. Vermutlich habe ich solange über alles nachgedacht, dass es nichts mehr zum Nachdenken gibt.
Es war schon Abend und sie Sonne ging vor meinen Augen langsam unter.
Ich betrachtete den Untergang solange, bis schon wieder irgendwelche Schritte auf mich zu kamen. Diesmal hörte man auch dass es sich hierbei um Menschliche Schritte handelt.
Im Augenwinkel konnte ich erkennen wie eine Person langsam auf mich zu kam, weshalb ich Kopf dorthin drehte.
Ein Junge, ungefähr in meinem Alter, oder sogar älter stand vor mir. Was mir allerdings sofort ins Auge fiel, war sein nackter und sehr gut durch trainierter Oberkörper.
Ich will ja keine falschen Gedanken machen, da ich immernoch mit Liam zusammen bin, aber schlecht aussehen tut er schonmal nicht.
Das er oben rum nichts an hatte sondern nur eine kurze Jeans, bestätigt mir dass, er der Wolf von vorhin war.
"Habe deine Decke irgendwo im Wald verloren. Tut mir leid,, sagte er und lehnte sich an den anderen Baum gegenüber von mir.
"Schon okay. Ist sowieso alt gewesen,, sagte ich und schenkte ihm ein lächeln dass er erwiderte.
"Hast du auf mich gewartet die ganze Zeit?,, fragte er verwirrt und verschränkte seine Arme vor der Brust.
Eigentlich ja nicht aber irgendwie ja auch schon. Normalerweise hatte ich vor früher Nach Hause zu fahren aber dann kam mir der Gedanke, was wenn er doch auftaucht. Weshalb ich dann doch geblieben bin.
"Nein, hab ich nicht,, antwortete ich ihm und log ihn an. Sein Blick veränderte sich direkt in das dein-ernst Blick, doch ich sah ihn nur unschuldig an. Wäre nämlich schon etwas peinlich wenn ich es zugeben würde.
"Na gut. Was treibt dich dann hier her?,, fragte er und trat mir etwas näher.
Ich stützte mich vom Boden ab und stellte mich hin, damit er seinen Blick nicht die ganze Zeit senken muss.
"wut, trauer, angst,, meinte ich und wendete mein Blick vorne auf die Stadt.
Das sind immer die drei Hauptgründe warum ich hier bin.
"Verstehe. Willst du reden?,, fragte er weshalb ich wieder zu ihm sah.
Er wirkte nett und irgend etwas sagt mir dass ich ihm vertrauen kann, weshalb ich ihm zunickte.
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"und dann bin ich einfach hier gefahren um weg von allen zu sein,, erklärte ich ihm die ganze Situation während er mir Aufmerksam zuhörte.
Zusammen haben wir uns an den Baum gesetzt, weil es doch anstrengender ist als gedacht, die ganze Zeit zu stehen.
"Ich verstehe dich voll und ganz,, sagte er und im Augenwinkel konnte ich erkennen dass er mich ansah weshalb ich zu ihm sah.
"Und mein Beileid an deine Familie,, fügte er hinzu woraufhin ich ihm ein kurzes Lächeln schenkte aber dann wieder nach vorne sah.
"Es ist schwer ohne die Familie ich weiß das. Aber sei niemals sauer auf jemanden der dich nur beschützen will,, sagte er.
Ob er bei dieser Aussage richtig liegt weiß ich nicht so ganz. Denn anders kann ich es keinem klar machen dass mich das ganze innerlich schon verletzt.
"Wie soll ich denn nicht sauer sein, wenn jeder genau deshalb stirbt und trotzdemdas gleiche gemacht wird?,, fragte ich ihn der sein Blick von mir ebenfalls nach vorne wendete.
"Könntest du jemanden dafür hassen, weil er dich liebt?,, fragte er weshalb ich verwirrt zu ihm sah.
"Was. Nein. Warum sollte ich,, fragte ich ihn lachend der mein Lächeln erwiderte.
"Eben,, meinte er, doch ich verstand immernoch nichts was es damit zutun hat weshalb ich ihn immernoch verwirrt ansah.
"Du wirst beschützt weil sie dich gern haben. Du wirst geliebt, sagte er und sah mir tief in die Augen. Das er den Blickkonakt so lange hält bedeutet dass er es ernst meint.
Diese Aussage zu hören war irgendwie schön. Theoretisch hat er Recht. Ich werde nicht nur ausgeschlossen weil mich keiner will. Sondern weil keiner möchte dass mir etwas zustößt. Was einerseits bedeutet dass ich wirklich geliebt werde. Und dafür kann ich niemanden sauer sein. Zumindest habe ich all diesen Leuten vieles zu verdanken und stattdessen sollte ich meine Reaktionen einschränken. Eventuell mich auch entschuldigen.
Ich wurde aus meinen Gedanken zerissen, als mein Handy anfing zu klingeln.
"Sorry,, entschuldigte ich mich bei ihm und kramte mein Handy aus der Hosentasche.
"Schon gut,, sagte er lächelte mich an.
Ich warf kurz ein Blick drauf und sah das Liam mich anruft, weshalb ich kurz auf seufzte.
Das habe ich aber auch erwartet. Entweder er oder Derek würden nach einer Weile versuchen mich zu erreichen. Aber ich habe gerade wirklich gar keine Lust mit ihm zu reden weshalb ich einfach weg drückte.
Er wird bestimmt sauer darauf sein, aber ich sage ihm einfach dass ich gerade nicht telefonieren konnte.
"Die machen sich sorgen um dich. Geh doch lieber ran,, sagte er weshalb ich zu ihm sah.
Was mir schon die ganze Zeit an ihm aufgefallen ist, ist sein Blick. Er hatte wirklich einen sehr schönen Blick, der mich an den Blick von Liam erinnerte.
Teilweise kam mir auch ein unsicheres Gefühl hoch, da ich hier mit einem anderen Junge der halbnackt ist meine Gefühle teile. Und um wen es sich hierbei handelt weiß ich auch nicht so richtig.
"Themawechsel,, meinte ich und richtete mich auf so dass ich mich zu ihm drehen konnte.
"Wer bist du?,, fragte ich ihn woraufhin er kurz auflachte und nach vorne schaute.
"Was?,, fragte ich ihn ernst.
"Du gehörst zu Scotts Pack oder?,, fragte er und drehte sich zu mir.
"Du kennst Scott?,, fragte ich ihn verwirrt, weil ich das gerade nicht erwartet hatte.
"Und Stiles. Und Malia, Und Lydia, Und Derek,, erklärte er mir woraufhin sich mein Blick schockierte.
Wenn das so ist dass er sie alle kennt, wieso hat mir noch nie jemand von ihm erzählt.
"Wie kommt es dazu?,, fragte ich ihn, der aber nur unsicher den Blickkonakt abbrach.
Ich denke jetzt hat er mir einiges zu erzählen. Denn den Blickkonakt abzubrechen bedeutet meistens Unsicherheit.
"Kennst du die Geschichte mit den Dread Doctors vor ein paar Jahren?,, fragte er und senkte sein Blick dabei.
Sofort riss ich meine Augen auf, weil ich direkt wusste wer er ist. Derek und die anderen haben mir von dem Problem erzählt und dabei auch einen Jungen erwähnt.
"Theo?,, fragte ich ihn verwirrt der mir zu nickte.
Okay, das war das unerwarteste überhaupt. Scott hat mir erzählt das Theo für sehr sehr viel Chaos und für Unruhe hier in der Stadt gesorgt hat. Er hat viele unschuldige Leute verletzt und hat sich mit Scott und den anderen angelegt. Das bedeutet dass er eigentlich auf der anderen Seite steht und alles andere als nett ist.
Ich stand direkt von meinem Platz auf und trat sicherheitshalber ein Paar Schritte zurück.
"Hör zu. Es ist nichts so wie sie dir es erzählt haben,, sagte er und stand auch auf.
"Ich habe mich geändert. Wirklich,, sagte er etwas verzweifelt und sah mich traurig an.
"Ich habe nichts gutes über dich gehört,, sagte ich und schluckte kurz, weil es schon etwas belastend war.
"Alles was du über mich gehört hast stimmt. Aber ich bin nicht mehr so,, sagte er während ich ihn nur ernst ansah.
Dieser Satz stimmt sehr selten wenn ihn jemand benutzt. Ich spreche aus Erfahrung.
"Wieso sollte ich dir glauben?,, fragte ich und verschränkte meine Arme vor der Brust.
Er sah mich an und lehnt sich dann wieder an den Baum.
"Weil ich Hilfe brauche und mir keiner glaubt,, sagte er uns senkte sein Blick.
Anhand seines Blickes konnte ich klar und deutlich erkennen dass er traurig und verzweifelt war. Plötzlich kam mir ein Gefühl hoch, so dass er mir leid tat.
Er war sehr nett vorhin und hat mit mir über meine Probleme geredet, was ein Feind von uns niemals machen würde.
"Ich weiß nicht was Scott davon halten soll, dass du hier bist,, sagte ich woraufhin er hoch sah.
Seine Augen waren glasig und wenn es etwas gibt was ich kaum sehen kann, dann ein Junge der heult. Das bricht mir einfach das Herz.
"Bitte sage niemandem dass ich zurück bin,, sagte er woraufhin ich ihm direkt als Zustimmung zu nickte.
"Wirklich?,, fragte er mich verwirrt, weil es ihn wunderte dass ich direkt ja sagte.
"Solange du alles für dich behältst, dann tu ich das auch,, sagte ich und lehnte mich ebenfalls neben ihn an dem Baum
"Dein Geheimnis ist bei mir sicher,, sagte er und schenkte mir ein lächeln dass ich erwiderte.
Ich frage mich wirklich woher dieses Gefühl kam dass ich ihm trauen konnte.
Normalerweise vertraue ich sehr schwer irgendwelchen Personen, aber diesesmal ging es sehr schnell. Ich hoffe nur dass es keine Enttäuschung ist.
Ein lautes Geräusch ertönte von weiter hinten weshalb wir beide wie im Kommando nach Rechts schauten.
"Was war das?,, fragte ich, doch bekam keine Antwort.
Ich drehte mich wieder zu Theo, doch was ich zu sehen bekam war nur ein leerer Platz neben mir.
Ich hätte mich wenigstens bei ihm verabschieden können, bevor er gegangen ist.
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A Witch in Beacon Hills #1
FanfictionDie Flucht von ihrem Bruder, lässt sie auf eine ganz andere Welt treffen. Sie flieht unbewusst in eine Stadt namens Beacon Hills. Ihre Hoffnungen waren, frei von Übernatürlichen zu sein, doch ganz andere Art von Wesen lernt sie kennen. Sie trifft n...
