58 Zweite Bezugsperson

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Ich setzte mich wieder in mein Auto, aber fuhr nicht direkt los. Denn ansonsten würde ich irgendwo dagegen fahren, da bin ich mir sicher.
Schon innerhalb der kurzen Strecke vom Spielfeld bis zum Parkplatz, kamen mir die Tränen in die Augen geschossen .
Normalerweise würde ich wegen so einer Scheisse wie gerade eben, eher wütend sein als traurig. Aber zu hören dass jemand nicht mit mir zusammen sein will nur weil ich viele schlimme Dinge schon erlebt hat, brachte mir die Tränen in die Augen.
Wenn das wirklich das ein so großes Problem für Liam ist, dann hätte er von Anfang an nicht in die Beziehung eingehen sollen. Dann hätte ich mir wenigstens ein gebrochenes Herz erspart. Und die unnötigen Hoffnungen.

Ich lehnte mich an den Sitz und schloss meine Augen für ein kurzen Moment. Um meine Gefühle jetzt nicht noch mehr zu verstärken atmete ich erstmal tief durch. Immer und immer wieder tat ich das gleiche.
Es hilft sogar tatsächlich.
Diesen Ratschlag hat mir Derek immer gegeben falls es in mir vor Wut kochen sollte
Einfach Augen zu, tief durch atmen und runter kommen.
Sofort lösten sich meine angespannten Handgelenke und ich legte meine Hände aufs Lenkrad.
Gerade eben waren sie ziemlich schlag bereit und ich hätte alles zerstören können. Aber da ich das gut unter Kontrolle habe, geht es wieder.
Bevor ich Liam gleich nochmal begegne startete ich den Wagen und fuhr los.
Das Scott und Stiles mich wieder zurück geschickt hatten, war definitiv keine dumme Idee. Jetzt habe ich Liam sein wahres Gesicht gesehen zumindest .
Aber um das erstmal verarbeiten zu können, bräuchte ich jemanden zum reden, weshalb ich hoffe das Derek Zuhause ist.







Ich parkte vor dem Haus und zog die Schlüssel wieder raus.
Was mir allerdings gleich ins Auge sprang war das nicht vorhandene Auto von Derek.
Wie den auch sonst ist er mal wieder unterwegs. Wundern tat es mich nicht aber ist schade, denn seine weiteren Ratschläge würde ich jetzt doch gerne hören.
Er ist wirklich einer der wenigen denen ich komplett ohne Probleme vertrauen kann. Alles was ich weiß, weiß er auch. Und das seid dem ersten Tag, weshalb es mir immer ein schlechtes Gewissen macht, wenn ich nicht sofort mit ihm rede.
Aber spätestens wenn er heute Abend Zuhause ist und dass hoffe ich doch, kläre ich ihn auf .

Doch jetzt alleine Zuhause rum zusitzen ist auch keine Lösung. Ich muss mir irgendwie denn Kopf frei bekommen, bis ich jemandem zum reden habe. Oder beziehungsweise ich suche mir jemand anderes, wo Derek seine Rolle übernimmt.
Ich wollte mein Handy aus der Hosentasche ziehen um Lydia zu fragen ob sie eventuell Zeit hat, doch da fiel mir etwas anderes in die Hand.
Ein Zettel, war in meiner Hosentasche, wo ich mich zu erst nicht daran erinnern konnte. Dich dann wurde mir sofort klar um welchen Zettel es sich handelte.
Der Zettel, den Theo in mein Spind gelegt hatte, habe ich heute morgen in meine Hosentasche gesteckt. Das habe ich schon total vergessen.
Ich nahm ihn zur Hand und öffnete ihn, um ihn noch einmal zu lesen.

"Falls du jemanden zum reden brauchst weißt du wo du mich findest.
Und vergesse nicht, du wirst geliebt.
~Theo,,

Ich überlegte kurz über seine Notiz, ob ich es wirklich tun soll. Allerdings denke ich dass es nicht so verkehrt ist.
Denn ich denke er ist der einzige der mir jetzt zuhören würde und mir Ratschläge geben würde. Beim letzten Gespräch hat er mir so viel weiter geholfen und es wortwörtlich zwischen mir und den anderen geklärt. Ansonsten wäre ich bestimmt jetzt immernoch wütend auf die anderen. Und das erstaunte dabei ist, dass es nur 2 bis 3 Sätze waren die er mir gesagt hat.

Ich steckte ohne zu zögern den Schlüssel wieder ein und startete den Wagen.
Ich drehte wieder um und fuhr zum gleichen Platz wo ich ihn auch letztes mal getroffen habe.
Und die Decke von gestern habe ich auch wieder im Auto, die er mir ebenfalls im Spind hinterlassen hat.
Denn es zieht bisschen und wer weiß, ob er als Wolf wieder auftaucht.








Die nicht all zu lange Strecke hätte ich auch laufen können, aber was solls.
Ich schnappte mir nur die Decke und stieg aus dem Auto aus.
Ich sah mich kurz um, aber weit und breit war niemand hier im Wald.
Weder Theo oder noch ein Wolf.
Aber da ich nicht all zu ungeduldig bin, lief ich zu dem Baum wo ich mich immer hinsetzte.
Ich betrachtete kurz die Aussicht auf die komplette Stadt. Und auch wenn es das tausendstemal ist, dass ich diese Aussicht zu sehen bekam, ist es wundervoll.
Ich setzte mich dann aber anschließend unter den Baum und zog mir die Decke über.
Es war etwas windig heute und arg warm, war es nicht. Dass ich keine Jacke an hatte war etwas blöd von mir, aber zum Glück hatte ich etwas über mir.
Ein kurzer Windstoß kam, weshalb ich mich noch mehr in die Decke ein kuschelte. Dabei fiel mir, der sehr angenehme Geruch von der Decke in die Nase. Ich zog sie kurz hoch und roch noch einmal dran. Dass es Theo seun Geruch ist, war mir bewusst, aber er roch ungelogen wirklich sehr gut.

"Riecht es gut?,, fragte eine Stimme von der Seite woraufhin ich die Decke wieder zurück zog.
Ich blickte zur Seite und sah wie Theo seine Arme verschränkt, am Baum angelehnt war. Und diesmal war er sogar komplett angezogen.
Was mir allerdings gerade ziemlich peinlich war, ist dass er gesehen hat wie ich daran gerochen habe.
"Ich habe nicht daran gerochen,, sagte ich woraufhin er lachend die Augen verdrehte.
Abgekauft hat er mir das schonmal nicht.
"Ja oke. Es riecht gut,, gab ich doch zu während er auf mich zu kam und sich neben mich setzte.
Wenn ich schon nicht angelogen werden möchte, dann sollte ich dass auch nicht tun.

"Alles okay?,, fragte er mich von der Seite woraufhin ich zu ihm sah.
Ich schüttelte nur mit dem Kopf und sah ihn etwas traurig an.
"Dann erzähl,, sagte er und schenkte mir ein kurzes grinsen dass ich erwiderte.

A Witch in Beacon Hills  #1                            Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt