So wie Scott und Stiles es mir gesagt hatten, bin ich zur Schule gefahren.
Es war Nachmittags und die anderen Schüler müssten mittlerweile auch alle aus haben. Was mich aber wundert wieso Liam sich hier noch aufhalten sollte. Vielleicht haben Stiles und Scott ihm gesagt dass sie versuchen mich zurück zu locken. Kann ich mir gut vorstellen.
Ich parkte auf dem kompletten leeren Parkplatz und stieg aus.
Ohne auch lange überlegen zu müssen, weiß ich wo sich Liam aufhalten müsste. Uns war auf dem Spielfeld.
Ich lief um die Schule nach hinten zum Feld und konnte schon vom weitem erkennen dass eine Person auf dem Feld war. Er hatte einen Schläger in der Hand und versuchte die ganze Zeit Bälle ins Tor zu befördern. Was kaum funktionierte, das wunderte mich wirklich.
Normalerweise ist Liam der beste Spieler hier an der Schule und verfehlt kein Ball. Gerade allerdings hat er nicht mal einen Tor gemacht, was mich etwas besorgte. Das muss heißen dass er ziemlich unmotiviert und traurig ist.
Ohne ein Ton von mir zu geben, schlich ich mich hinter ihn und setzte mich auf die Tribüne.
Den stören würde ich ihn ungern und zuschauen wäre mir gerade lieber. Denn ich will sehen wie er wenigstens ein Ball ins Tor schießt um sicher zu gehen dass es ihm gut geht.
Er holte mit dem Schläger aus und warf ihn mit voller Kraft in die Richtung vom Tor.
Ich fieberte innerlich kurz mit, dass er trifft aber er haute den Ball gegen den Pfosten.
Leid tat er mir gerade schon etwas, denn das ist eindeutig ein Zeichen für Trauer oder Wut.
Er schnappte sich den Ball auf den Boden vor Wut und warf ihn volle Kanne weg. Allerdings kam der Ball gerade in einer sehr schnellen Geschwindigkeit auf mich zu, was ihm nicht bewusst war.
Kurz bevor er mein Gesicht traf fing ich ihn aber. Meinen Reflexen vertraue ich ziemlich gut.
Er riss seine Augen auf und hielt sich die Hände vor den Mund als er sah, dass er mich gerade fast getroffen hatte.
"OMG,, hörte ich ihn sagen woraufhin ich meine Hand wieder runter nahm, damit er mir ins Gesicht schauen kann.
Da bin ich gerade noch so entkommen würde ich sagen. Ansonsten wäre meine Todesursache, ein Ball ins Gesicht gewesen von einem aggressiven Beta geworfen.
Er kam die Tribüne hoch gelaufen und setzte sich dann neben mich hin.
"Das mit dem Zielen funktioniert doch,, sagte ich und gab ihm den Ball wieder.
"Tut mir leid,, sagte er und entschuldigte sich bei mir woraufhin ich ihm ein kurzes grinsen schenkte.
"Alles okay,, fragte ich ihn und sah ihn von der Seite an, der aber sein Blick gesenkt hatte.
"Nichts ist okay,, meinte er und sah wieder hoch zu mir.
Die Frage war schon ziemlich dumm von mir. Natürlich weiß ich dass nichts Okay ist bei ihm. Aber ob er damit die Halluzinationen meint oder das zwischen uns weiß ich nicht so genau.
"Weißt du was. Ich rede jetzt offen mit dir,, sagte er und drehte sich mit dem Oberkörper zu mir.
Ich sah ihn zuerst an, doch tat dann auch das selbe.
Ob ich Angst haben muss von dem was er jetzt sagt? Offen reden heißt meistens nichts positives, aber seine Gedanken interessieren mich doch.
"Okay,, sagte ich nur und zuckte mit dem Schultern.
"Ich weiß nicht ob ich länger mit dir zusammen sein will. Beziehungsweise ich will es nicht,, erklärte er mir und sah mir dabei leicht traurig in die Augen.
Doch ich sagte nichts, weil ich gerade keine Gedanken über diesen Satz hatte.
Wundern tat ich mich nichts so sehr, da ich wusste dass man "Betrug,, nicht vergibt. Auch wenn ich es ihm tausendmal erklärt habe dass es nicht so wahr. Aber das kam doch irgendwie plötzlich.
"Wen es wegen dem Typen im... ,, fing ich an mich zu verteidigen, doch wurde unterbrochen.
"Es ist nicht wegen ihm,, sagte Liam laut woraufhin ich aufhörte zu reden.
Was meint er jetzt? Das ist doch das einzige Problem zwischen uns gewesen mehr nicht.
Ich verstand seine Aussage gerade nicht weshalb ich ihn verwirrt ansah.
"Du bist nicht das Problem Taima sondern Ich,, sagte er und senkte erneut sein Blick.
Genau jetzt wurde mein Blick sogar noch verwirrter.
"Liam rede deutlich,, sagte ich ernst von der Seite.
"Ich habe einfach Angst dich zu verletzen. Dir das Herz zu brechen oder sonst was,, erklärte er mir woraufhin mein Blick sich etwas ins traurige veränderte.
"Wieso solltest du mich überhaupt verletzen?,, fragte ich ihn weswegen er wieder hoch zu mir schaute.
Wenn er mich wirklich lieben würde, dann würde er dass nicht tun. Er würde mir vertrauen und mir glauben. Und alles tun um sowas zu verhindern.
"Weil ich mich nicht selbst beherrschen kann seit dem ich verwandelt wurde. Meine Wut steigt dermaßen und es kann sein dass ich bei jeder Kleinigkeit ausflippe,, erklärte er mir.
Ich weiß dass er viel aggressiver ist als manch andere. Aber ich dachte er hat das unter Kontrolle bekommen. Zumindest hat er mir es so gesagt und ich habe ihm geglaubt. Dass er immernoch Probleme mit seinen Aggressionsproblemen hat wunderte mich etwas. Aber daraus zu kommen gibt es viele Wege.
"Na und?,, sagte ich mit einer sanften Stimme und nahm vorsichtig seine Hand die auf seinen Knien ruhten.
"Dann lernen wir halt zusammen es unter Kontrolle zu bekommen. Ist gar kein Problem,, fügte ich noch hinzu und sah ihn dabei an, doch er schüttelte mit dem Kopf und zog seine Hand wieder weg.
"Ich kann das Risiko nicht eingehen,, sagte er und stand dabei auf.
"Was für ein Risiko?,, fragte ich ihn verwirrt und stand ebenfalls auf.
"ICH WILL DICH NICHT VERLETZEN OKAY?,, sagte er wütend und fuhr sich durch die Haare.
Bei dieser Tonlage trat ich automatisch ein Schritt zurück weil das alles andere als nett ist.
"Du hast vieles durchgemacht. Du hast deine Familie sterben sehen, deine Geschwister zurückgelassen, du bist von deinem Bruder geflohen der dich töten wollte, hast dir ein neues Leben angepasst und noch tausend andere Dinge,, erklärte er mir alles Nacheinander wütend, doch anstatt auch nur irgendwas zu sagen hörte ich ihm aufmerksam zu.
"Du trägst viele wunden mit dir und keiner weiß wann du dein Limit erreicht hast. Und wenn du es erreicht haben wirst, dann kann ich dir nicht helfen. Deshalb lass das einfach beenden,, sagte er und schnappte tief Luft.
Ich stand gerade wie erstarrt da, aber die Wut in mir kochte unglaublich.
Macht er gerade wirklich Schluss mit mir, weil ich schon vieles im Leben durchgemacht habe und er Angst davor hat dass er nicht bei mir sein kann.
Der letzte Satz hätte eigentlich auch glatt von mir kommen können, aber ich bevorzuge eine andere Sprache.
Er sah mich ernst an, doch ich tat das einzige was jetzt richtig war.
Ich holte aus und klatschte ihm so fest ich kann eine.
"Fick dich Liam,, sagte ich und drängte mich wütend an ihm vorbei.
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A Witch in Beacon Hills #1
FanfictionDie Flucht von ihrem Bruder, lässt sie auf eine ganz andere Welt treffen. Sie flieht unbewusst in eine Stadt namens Beacon Hills. Ihre Hoffnungen waren, frei von Übernatürlichen zu sein, doch ganz andere Art von Wesen lernt sie kennen. Sie trifft n...
