55 Notlösung

371 21 2
                                        

"Wie warten schon seit anderthalb Stunden,, sagte Stiles genervt und warf mir ein bösen Blick rüber.
"Ja ich weiß,, meinte ich nur zurück.

Er hat schon recht. Wir warten hier alle schon anderthalb Stunden und die Schule war schon aus für uns alle. Lydia und Malia kamen nach dem Unterricht auch zu uns.
Mason war unter anderem schon längst wieder wach. Er saß in Stiles seinem Jeep und die Türen waren auf allen 4 Seiten geschlossen damit er uns auch ja nicht entwischt. Er schreit zwar ab und zu mal dass wir die Türe aufmachen sollen, aber Stiles erpresst ihn immer wieder. Was eigentlich kaum möglich war ernst zu nehmen. Aber es funktionierte

"Auf wen den überhaupt?,, fragte Malia und sah mich dabei an.
"Auf einen Freund,, sagte ich und sah die ganze Zeit auf mein Handy ob ich eine Nachricht bekam. Aber ich bekam keine.
"Und du bist dir sicher dass er eine Lösung hat?,, fragte Liam mich und sah mich verwirrt an woraufhin ich nickte.
"Jaha,, meinte ich nur genervt und stützte mich vom Boden ab, damit ich mich auf mein Auto setzten konnte. Die ganze Zeit zu stehen ist doch ziemlich anstrengend. Und wie lange es noch dauern wird weiß ich nicht.

"Ich will nicht mehr warten,, sagte Lydia und legte ihren Kopf an meiner Schulter ab. Ich legte mein Kopf ebenfalls auf ihren und stützte mich ab.
"Er kommt gleich,, sagte ich und konnte die dein-ernst Blicke kaum übersehen.
"Das wie vielte mal hast du das schon gesagt?,, fragte Scott mich und setzte ein verwirrten Blick auf.
"Ich glaube das dreißigste mal oder?,, sagte Kira und sah hoch zu ihm, die auch ihren Kopf an Scott's Schulter abgelegt hatte.
Ungelogen könnte das stimmen. Aber die Frage haben sie mir so oft gestellt dass ich keine Antwort mehr hatte.
Mir war bewusst dass es lange dauern würde, aber dass es solange dauert konnte ich selbst nicht einschätzen.

Die Geräusche von einem Motor kamen immer näher weshalb ich mich wieder aufrecht hin setzte und mich kurz umsah.
Ein rotes Antik Auto fuhr auf den Parkplatz und hielt etwas vorne an.
Sofort tauchte ein Lächeln über meine Lippen auf.
Alle sahen dort hin und beobachteten ihn nur.
Er öffnete ganz entspannt die Türe und stieg aus dem Auto aus.
Anschließend setzte er seine Sonnenbrille auf, wo die Blicke von den Mädels sich ins verliebte änderten.
"Wer zum Teufel ist das?,, fragte Lydia und öffnete erstaunt ihren Mund.
"Keine Ahnung aber ist verdammt,, fing Malia und, doch wurde von Stiles auf der Stelle unterbrochen.
"MALIA!,, sagte er und setzte ein wütenden Blick auf.
"Sorry,, sagte sie unschuldig und beobachtete ihn weiter.

Ich stützte mich von dem Wagen ab und lief auf ihn zu, der schon mit einem lächeln dort stand und auf mich wartete.
"Na kleine,, sagte er während ich im als Umarmung um den Hals fiel. Er erwiderte meine Umarmung und ich konnte schon die fassungslosen Blicke hinter meinem Rücken spüren.
Er hob mich sogar kurz hoch, da ich zu klein für ihn war aber löste die Umarmung danach.
"Lange her dass man sich wieder sieht,, sagte er und schenkte mir ein grinsen dass ich erwiderte.
"Kann man so sagen,, sagte ich nur.
Er wechselte sein Blick zwischen mir zu den anderen weshalb ich mich auch zu den anderen kurz umdrehte.
Stiles winkte ihm zu, während die anderen in nur von oben bis unten abcheckten.
"Ich hab nicht all zu lange Zeit, deshalb lass uns loslegen,, sagte er und sah wieder runter zu mir.
"Schon okay,, meinte ich.
Es dauert eh nur ein paar Sekunden und dann haben wir es schon geklärt.
Dass er sich die Mühe sogar gemacht hat extra hier her zu fahren ist wirklich lieb von ihm.
"Welcher ist es?,, fragte er und sah jeden einzelnen nochmal durch.
"Er sitzt im Wagen dort,, meinte ich und deutete auf den Jeep woraufhin er nickte.
Wir liefen zusammen wieder zu den anderen.
"Hey, ich bin Stefan,, sagte er und nahm seine Sonnenbrille wieder runter.
Lydia, Kira und Malia konnten ihre Blicke nicht von ihm lassen, weshalb Stiles und Scott ab und zu einen wütenden Blick zu ihnen rüber warfen.
"Kira,, stellte sie sich selbst vor und schenkte ihm ein breites grinsen.
Scott sah sie ernst von der Seite weshalb sie sofort aufhörte zu grinsen als sie ihn sah.
Okay, das ist jetzt schon etwas belastend und erst Recht für Stefan glaub.
"Und du willst das Problem lösen jetzt?,, fragte Liam ihn und sah ihn dabei verwirrt an.
Anhand seiner Körperhaltung und seinem Blick konnte ich klar und deutlich erkennen dass es ihm garnicht gefällt. Aber mittlerweile ist es mir auch egal was er denkt. Ich will nicht ihm sondern Mason helfen. Und dass es Erflog haben wird, wird er ja schon sehen.
"Ja, ich bekomme das schon hin,, sagte er und nickte ihm zu.
"Soll ich es alleine tun?,, fragte Stefan und sah zu mir, woraufhin alle einen schockierten Blick aufsetzen.
"Warte.Was tun?,, fragte Scott und sah ihn verwirrt an.
"Wehe du verletzt ihn!,, sagte Liam und verschränkte seine Arme taff vor der Brust woraufhin ihn Stefan nur komisch ansah.
"Wird er nicht,, sagte ich und ssh ihn dabei warnend an.

Ich will ehrlich gesagt nicht wissen was passiert wenn Liam seine aggressive Art an Stefan rauslässt. Der Gewinner würde jetzt nämlich schon fest stehen. Und Liam ist es nicht.

"Komm lieber mit,, sagte Stefan und lief vor zum Jeep.
Ich folgte ihm und setzte mich vorne hin während er sich auf den Rücksitz setzte neben Mason.
Er rutschte automatisch etwas zurück und sah ihn etwas ängstlich an.
Dass er mittlerweile Angst vor uns hat, ist definitiv besser. Dann können wir ihn wenigstens kontrollieren.
"Wir wollen dir nur helfen Mason,, sagte er mit einer sanften Stimme und sah ihn unschuldig an.
"Ich brauche keine Hilfe,, sagte er und weigerte sich immernoch.
Kein Unterschied zu Liam. Er hat genau die gleiche Reaktion gezeigt als Scott ihn verwandelt hat, daran kann man erkennen dass beide Freunde sind.
Ich zuckte mit den Schultern und deutete dann anschließend mit den Augen daraufhin, dass er es einfach tun soll.
Ich sah kurz nach hinten zur Heckscheibe, wo alle in einer Reihe standen und zu uns schauen.
Alle waren unsicher und verwirrt, das war das einzige was ich an ihren Blicken ablesen konnte.
Stefan packte Mason an der Wange und drehte ihn so zu sich damit ein tiefer Blickkonakt entsteht.
"Auf der Party wart ihr alle Betrunken und du hast nur Dinge gesehen die nicht echt waren. Es gibt keine Wölfe. Keine Hexen. Und auch sonst keine Übernatürlichen Wesen. Du wirst dich an nichts mehr erinnern und deine Freundschaft mit den anderen geht ganz normal weiter. Das Gespräch hat nie stattgefunden,, sagte Stefan alles hintereinander während Mason ihm ohne Emotionen in die Augen sah.
"Ich erinnere mich an nichts mehr.Es gibt keine Übernatürlichen Wesen und die Freundschaft geht ganz normal weiter,, sagte leise ohne den Blick Kontakt abzubrechen.
Das zu hören erleichterte mich sehr, weshalb ich kurz ausatmete.
Natürlich ist es nicht fair, seine Gedanken zu manipulieren aber das ist mir lieber anstatt und alle in Gefahr zu bringen.
"Fertig,, sagte Stefan und schenkte mir ein lächeln dass ich erwiderte.
"Danke,, sagte ich nur woraufhin er mir nur zu zwinkerte.

Wir steigten alle aus dem Auto wieder aus, sogar Mason. Und das erste was die anderen machten war auf ihn zu gehen.
"Hey alles in Ordnung?,, fragte Liam ihn un stellte sich direkt vor ihn hin.
"Ja wieso denn auch nicht?,, sagte er und sah uns alle verwirrt an.
Sieht so aus als würde es keine Probleme mehr geben.
Liam wechselte sein Blick von Mason zu mir und dann tu Stefan. Genau das gleiche taten alle anderen auch.
"Du hast uns als Werwölfe nicht akzeptiert?,, sagte Scott und stellte sich zu Liam.
"Werwölfe?,, sagte er lachend, woraufhin die Blicke noch verwirrter wurde.
Ist eigentlich echt eine ziemlich gute Unterhaltung, die auch witzig ist. Aber leid tat er mir schon etwas.
"Leute was tun wir hier? Die Schule ist doch schon längst aus,, sagte Mason und drängte sich an den Jungs vorbei um ins Schulgebäude zu laufen.
"Ich sollte mich mal wieder auf den Weg machen. Es dauert eine Weile bis Nachhause,, sagte Stefan nachdem er ein Blick auf seine Uhr warf.
"Okay, sage den anderen liebe Grüße noch,, sagte ich noch, nachdem er mich zum Abschied noch einmal umarmte.
"Mache ich. Tschau Leute,, sagte er und winkte uns noch zu bevor er sich zu seinen Auto begab.
Keiner sagte noch irgendetwas, bevor er komplett weg fuhr. Was mir etwas Angst einjagte.
"Was hat er gemacht?,, fragte Lydia als erstes woraufhin alle zu mir sahen.
"Er hat ihn alles vergessen lassen,, meinte ich und zuckte mit den Schultern.
"Und wie?,, fragte Stiles verwirrt von der Seite.
"Lasst das meine Sache sein,, sagte ich und lehnte mich an den Jeep.
Dass er ein Vampir ist erwähne ich sicher nicht. Keiner braucht diese Information und es würde viele Antworten kosten.
Und außerdem verstehen sich Vampire und Wölfe fast nie. Und das letzte was ich will ist dass ein Vampir einen Wolfsbiss abbekommt und den Weg nach New Orleans suchen muss. Deshalb verzichte ich auf eine Erklärung.
"Danke,, sagte Liam und schenkte mir ein kurzes grinsen, dass ich allerdings nicht erwidern konnte.
"Ich habe es nicht für dich sondern für ihn gemacht. Deshalb brauchst du dich nicht bedanken,, meinte ich sturr und sah ihn dabei neutral an.

Seine Worte heute morgen haben mich immernoch ziemlich getroffen und dass er mir nicht vertraut geht mir einfach nicht aus dem Kopf.

A Witch in Beacon Hills  #1                            Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt