Kapitel 11

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~Lenes Sicht~
Mein Herz schlug wie verrückt. War das gerade wirklich passiert? Hatte Kai mich gefragt ob wir zusammen wollen und ich hatte ,,Ja" gesagt? War das hier Realität? Wir beide sahen uns nur an und sagten nichts. Doch mir wurde langsam ein wenig kalt. Kai, können wir zu mir nach Hause fahren? Aber na klar, sagte Kai lächelnd. Also fuhren wir los. Angekommen beim Haus schloss ich die Tür auf. Paul kam sofort zu uns gerannt, ich hatte den kleinen total vergessen. Ich nahm ihn sofort auf den Arm. Zum Glück hatten wir ihn mit genommen. Wenn er jetzt in Köln ganz alleine gewesen wäre, dann wäre ihm jetzt bestimmt langweilig . Willst du rein gehen oder weiter hier in der Tür stehen, fragte Kai der immer noch hinter mir stand. Ich finde es eigentlich ganz schön erwiderte ich lachend. Ich ließ Paul runter und wollte dann gerade rein gehen, aber da hob Kai mich schon hoch. Kai? Ich muss noch meine Schuhe ausziehen. Is doch egal. Er trug mich hoch in mein Zimmer und schloss mit seinem Rücken die Tür. Ich hätte es nicht gedacht, aber es passierte wirklich und es war wunderschön.

~Kais Sicht~
Am nächsten Morgen wachte ich mal wieder früh auf, Lene schlief tief und fest neben mir. Sie sah so süß aus wie sie dort lag. Ich entschied mich dafür auf zu stehen und mich fertig zu machen. Ich ging ins Gäste bad damit ich Lene nicht weckte. Als ich in den Spiegel sah, sah ich dass meine Haare aussahen wie Kraut und Rüben. So ging ich noch schnell unter die Dusche. Nachdem ich fertig wahr guckte ich noch schnell bei Lene rein, aber sie schlief noch fest. Ich ging nach unten und machte mir einen Kaffee. Ich stand ein paar Minuten mit meinem Kaffee in der Hand da und starrte nach draußen. Mir viel Julian ein. Ob er irgendwann wieder Fußball spielen könnte? Ein lautes klingeln riss mich aus meinen Gedanken, es muss Lenes Handy gewesen sein. Ich hörte wie sie mit jemandem sprach. Ich konnte aber nicht hören wer. Auf einmal stürmte Lene die Treppe runter. Guten Morgen Süße. Warum so eilig? Sie lief an mir vorbei und wollte gerade die Haustür auf machen. Ähm... Lene willst du so raus gehen? Fragte ich sie, denn sie war nur in Unterwäsche und T shirt. Sie rannte wieder an mir vorbei nach oben. Krieg ich nichtmal einen guten Morgen Kuss? Ja gleich hörte ich nur von oben. Sie kam wieder runter und hatte diesmal auch eine Hose an. Sie gab mir einen Kuss und sagte mir ich soll sofort meine Schuhe anziehen. Was ist denn los? Wo willst du hin? Sie rannte zum Auto und stieg ein. Ich setzte mich auf den Beifahrersitz. So Lene du sagst mir jetzt sofort was los ist. Julian ist wach! Sagte sie zu mir und in ihren waren Tränen, aber ist das wirklich ein Grund 100 km/h zu fahren obwohl man nur 60 fahren darf? Ja klar, warum denn nicht? Ach Lene du bist einfach zu süß. Sie schmunzelte. Am Krankenhaus angekommen, rannte sie sofort zur Rezeption und als ich dann auch angekommen war rannte sie weiter. Man diese Frau hatte ein Tempo drauf und dann auch noch so früh am Morgen. Als wir bei seinem Zimmer angekommen waren kam gerade eine Krankenschwester aus dem Zimmer. Entschuldigung, dürfen wir zu ihm? Fragte Lene aufgeregt. Aber natürlich, sagte die Frau höflich. Lene rannte sofort ins Zimmer rein.

~Lenes Sicht~
Ich rannte sofort ins Zimmer rein. Ich sah Julian wie er im Bett saß. Er guckte mich an und lächelte. Leni, du ist da. Ja, ich war auch da als du im Koma warst. Mir kamen die Tränen und ich viel ihm in die Arme. Er löste sich langsam von mir. Was macht Kai hier? Also...ich hab Kai gefragt ob er zu mir kommt, weil ich so große Angst um dich hatte. Er lachte, ach alles gut. Jetzt habe ich ja meine zwei Lieblingsmenschen bei mir. Ich schaute mir Juli genauer und bemerkte dass er einen Gips um Sein Bein und Fuß trug. Ist es gebrochen? Ja und nh Gehirnerschütterung habe ich auch, aber die ist nicht so schlimm. Kannst du denn irgendwann wieder Fußball spielen, fragte Kai ihn. Aber klar Bro, ich müsste nur davor zur Physiotherapie. Naja dann machst du auch mal anderen Sport als Fußball sagte ich und fing an zu lachen. Die Jungs fingen auch an zu lachen. Der Tag verging ziemlich schnell. Am Abend mussten Kai und ich wieder gehen. Denn die Patienten mussten jetzt schlafen. Als Kai und ich im Auto saßen guckten wir beide einfach nur nach vorne. Doch als wir auf der Auffahrt standen brach ich das Schweigen. Wie sollen wir Juli dass sagen? Also das mit uns. Ich weiß es nicht, sagte Kai zu mir. Kai, er wird sauer sein und zwar sehr sogar. Du bist sein bester Freund und ich seine kleine Schwester. Ich weiß Lene, aber ich will dich nicht verlieren. Ich will dich auch nicht verlieren, sagte ich leicht traurig zu ihm. Er stieg plötzlich aus und kam auf meine Seite. Er hob mich raus, er schloss die Tür auf, trug mich nach oben und es passierte schon wieder. Dieses Gefühl war eins meiner besten Gefühle das ich je hatte.

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Sorry dass das Kapitel so spät kommt.

Talking to a StrangerWo Geschichten leben. Entdecke jetzt