Kapitel 15

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~Lenes Sicht~
Die Sonnenstrahlen kitzelten mein Gesicht. Ich wollte mich umdrehen und versuchen weiter zu schlafen. Dann merkte ich dass Kai nicht mehr da war. „Warum muss der denn immer so früh aufstehen?" Ich ging als erstes ins Bad und dann zog ich mich um. Im Anschluss ging ich nach unten. Doch da war niemand. „Hallo?" „Ist jemand da?" Keine Antwort. „WOW!" Ich sah einen Zettel auf dem Tisch, darauf stand:„Wir sind beim Fußball Training."  Der Tag fängt ja Super an, ich bin ganz alleine. Die Jungs hatten noch nichtmal ihre Teller weggeräumt. Na dann. Ich räumte erstmal alles auf und dann machte ich mir mein Müsli. Ich wollte mich gerade aufs Sofa setzen, da klingelte es plötzlich an der Tür. „Och man ey! Kann ich nichtmal mein Frühstück essen!" Genervt ging ich zur Tür und macht sie auf. Es war Hannah die vor der Tür stand. „Lene ich brauche deine Hilfe!" „Wobei? Was ist passiert?" „Ich weiß einfach nicht mehr weiter. Ich habe soviel Stress mit der Hochzeit." Oh Gott, die Hochzeit. Das hatte ich ja voll vergessen. „Ich helfe dir gerne Hannah. Du musst mir nur sagen wobei." „BEI ALLEM!" „Ok Ok beruhig dich. Ich helfe dir bei allem." „Danke du bist die Beste." „Das weiß ich doch, aber komm jetzt erstmal rein und setzt dich hin." Sie setzte sich aufs Sofa und ich machte uns einen Tee. Dann setzte ich mich zu ihr. „So Hannah! Wo fangen wir an?" „Mit der Location und den Gästen." „Gut, ich suche eine passende Location und du schreibst wer alles kommen soll." „Ok." Ich telefonierte die ganze Zeit, weil ich keine passende Location fand. Doch irgendwann fand ich eine. Ich zeigte sie Hannah und sie war einverstanden. Puh das wäre dann endlich erledigt. Nachdem Hannah gegangen war ließ ich mich erschöpft aufs Sofa fallen. Denn wir hatten auch noch die Einladungskarten bestellt und einen Termin beim Laden gemacht wo Hannah ihr Kleid kaufen will. Ich hatte keine Lust auf diese Hochzeit, aber Hannah war meine Beste Freundin und ich hatte es ihr versprochen.

~Kais Sicht~
Ich war total müde, aber ich musste mich aufs Training konzentrieren. Mein Kopf war ganz woanders. Ich war nämlich die ganze Nacht wach gewesen und hatte nur 2-3 Stunden geschlafen. Ich hatte die ganze Zeit über mich und Lene nachgedacht. „Achtung Kai!" „Au!" Ein Ball hatte mich am Kopf getroffen „Tut mir wirklich leid!" Entschuldigte sich Gnabry. „Ach kein Problem." Antwortete ich. Nach dem Training ging ich zu Jule der auf der Bank saß und auch gesehen wie unkonzentriert ich war. „Ey Kai was ist los mit dir, du wirkst sowas von unkonzentriert. Wo bist du nur mit deinem Kopf?" „Ach keine Ahnung, ich weiß es ja selber nicht." Es war eigentlich gelogen, ich wusste ja was mit mir los war. Doch ich wollte nicht unbedingt mit Jule über Lene reden. „Jule ich zieh mich kurz um und dann komme ich zum Auto." „Ok." Ich ging zum Auto wo Julian schon stand. Ich fuhr da er ja noch nicht konnte. „Also Kai was ist jetzt eigentlich mit dir und Lene?" Fragte Julian mich im Auto. „Wie?" „Naja liebst du sie oder spielst du nur wieder mit ihr?" „Erstens ich habe nie mit ihr gespielt und zweitens Ja ich liebe sie." Oh Gott war das unangenehm. Warum musste er mich auch danach Fragen? „Na dann ist ja gut. Ich hab, aber noch eine Frage." „Die wäre?" fragte ich vorsichtig. „Du hattest jetzt aber nicht vor Lene sofort zu heiraten, oder?" Heiraten? Was dachte er sich denn. Ich hatte gar nicht überlegt Lene zu heiraten, so weit hatte ich wirklich noch nie gedacht. „Heiraten Jule? Ich hatte nicht vor Lene zu heiraten." „Gut ich dachte schon."
„Ich wusste nich dass du denkst, dass ich deine Schwester heiraten will." „Nein, ich war mir halt nur nicht sicher." Wir fingen beide an zu lachen. Als wir angekommen waren ging ich noch mit rein. Da ich Lene noch Tschüss sagen wollte.

~Lenes Sicht~
Huch, ich musste wohl kurz eingeschlafen sein. Dann hörte ich wie ein Auto auf die Auffahrt fuhr. Das mussten Juli und Kai sein. Ich sprang auf und öffnete die Tür. Die beiden kam mir schon entgegen. „Kai!" Rief ich und rannte auf ihn zu. Ich sprang auf seinen Arm und gab ihm einen Kuss. „Ich hab dich vermisst Leni." „Ich dich auch." „Och kommt Leute, so lange war das jetzt auch nicht." Rief Julian von hinten. „Ach Julian dass wirst du erst verstehen wenn du eine Freundin hast." Sagte Kai. „Jetzt push dich mal nicht so Kai." Rief Juli und ging rein. „Muss du jetzt los Kai?" „Jap, leider." Ich zog eine. Schmoll Mund. „Warum? Ich will nicht dass du gehst. Ich will dass du hier bleibst bei mir." „Würde ich auch gerne machen baby." „Baby?" Unterbrach ich ihn. „Der Name gefällt mir. So kannst du mich öfters nennen." „Na dann werde ich es machen, aber ich muss jetzt wirklich los." „Na gut. Ich liebe dich Kai." „Ich liebe dich auch." Sagte er, stieg ins Auto und fuhr los. Ich winkte ihm noch hinterher und ging dann rein zu Juli. „Soll ich uns was zu essen machen Juli? JULI?" „Ja?" „Soll ich was kochen?" „Ja klar." Ich holte eine große Pfanne raus und packte dort jedes Gemüse was ich finden konnte rein, zum Beispiel gekochte Kartoffel, Karotten, Paprika, Zucchini und so weiter. Nachdem ich fertig war tat ich alles auf zwei Teller und ging zu Julian an den Tisch. Wir redeten ziemlich lange und am Abend setzten wir uns aufs Sofa und guckten einen Film.

Ich saß bis jetzt noch an dem Kapitel. Mir fällt in letzter Zeit halt nicht so viel ein. 💗

Talking to a StrangerWo Geschichten leben. Entdecke jetzt