Kapitel42

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Zur gleichen Zeit bei Martinus: Ich hatte Marcus in der Pause nicht gefunden und im Klassenzimmer war er auch nicht. Ich machte mir echt Sorgen, was wenn ihn die Brüder von Luisa erwischt haben? Ich hätte nicht einfach schon raus gehen dürfen. Ich rutschte unruhig auf meinem Stuhl hin und her, was aber zum Glück niemanden auffiel. Allerdings fiel auch niemanden auf, dass Marcus fehlte.

Marcus' Sicht: Ich bekam kaum Luft und wehren konnte ich mich auch nicht. Meinen rechten Arm hielt Ben fest und meinen linken Arm hielt Noah fest. Mein hellgrauer Pulli hatte lauter Blutflecken vom Nasenbluten. Wie stellten sich die beiden dass hier vor, wie sollte ich das alles hier verstecken? Meine Augen brannten vom vielen weinen. Ich merkte wie Noah und Ben mich noch ein paar mal schlugen und dann ohne ein Wort Zusagen gingen. Ich konnte nicht irgendjemanden holen, dafür fühlte ich mich viel zu schwach. Langsam ließ ich mich an der Wand runter gleiten. Ich machte mir das Tuch vom Mund und hoffte, dass sie jetzt wirklich von der Schule fliegen würden. Es klingelte und kurz darauf hörte ich, wie mich jemand rief. Ich gab nur ein schwaches „ hier" von mir. Die Tür ging auf und Martinus kam rein. Als er mich sah rannte er auf mich zu und fragte was genau passiert sei. Ich erzählte es ihm und er half mir aufzustehen. Langsam liefen wir zu den Toiletten und ich schaute mich im Spiegel an. Es sah wegen dem Blut wirklich schlimm aus. Ich wusch das Blut ab und hatte noch ein paar Kratzer und blaue Flecken im Gesicht. Meine Lippe war etwas aufgerissen aber wirklich schlimm sah es nicht mehr aus. Dafür tat mir mein Bauch um so mehr weh. Der hatte nämlich noch ein paar Blaue Flecken dazu bekommen. Zusammen mit Martinus ging ich zum Direktor. Dieser rief Ben und Noah sofort in sein Büro. Die beiden haben es tatsächlich auch gleich zugegeben und der Direktor schmiss sie wirklich von der Schule. Er rief unsere Mutter an, damit ich heim gehen konnte. Martinus musste aber wieder in die Klasse. Unsere Mutter holte mich ab und auf dem Heimweg erzählte ich ihr, was alles passiert war. Sie war ziemlich geschockt und als wir daheim waren durfte ich zum Glück sofort in mein Zimmer. Ich legte mich in mein Bett und schlief kurz darauf auch ein. Langsam wurde ich wach. Irgendwer hielt meine Hand und als ich meine Augen leicht aufmachte, erkannte ich Sara, die neben meinem Bett saß. Ich fing an zu grinsen, was sie jetzt wohl sah, denn sie fing auch an zu grinsen.
Sara: Na wie geht es dir?
Marcus: Naja geht so, aber weißt du wie lange ich geschlafen habe?
Sara: Ich glaub so drei Stunden.
Marcus: Oh😂.
Sara: Martinus hat schon erzählt was passiert ist.
Marcus: Hm... ich bin froh das du hier bist.
Sara: Ja ich auch.
Marcus: Und wie geht es euch so? Alles ok bei euch?
Sara: Ja, nur nerven Sophie und Lena, aber was soll's. Es gibt schließlich immer irgendwelche Idioten.
Marcus: Stimmt.
Ich zog mir schnell ein T- Shirt an und dann gingen wir zusammen runter. Hannah war auch da und saß zusammen mit Martinus auf dem Sofa. Sie waren aber beide am Handy.
Den Pulli oben auf dem Bild trägt Marcus.
Sara

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