Rooster P.O.V.
Ich blinzelte ein paar Mal und öffnete dann meine Augen. Ich lag irgendwo im Nirgendwo. Mein ganzer Körper schmerzte, meine Lungen brannten und doch versuchte ich aufzustehen. Das Aufstehen klappte nur bedingt, also beschloss ich mich erstmal hinzusetzen. Verdammt wo bin ich?
Da sah ihn. Er lag nicht weit entfernt von mir. Maverick. Nun stand ich doch auf. Der Schmerz, der mir durch die Glieder fuhr, ignorierte ich. Ich ging zu ihm.
„Mav..." ich ging in die Hocke und legte ihm die Hand auf die Schulter. Keine Reaktion.
„Maverick." sagte ich wieder, doch immer noch keine Reaktion.
Ich drehte ihn auf den Rücken. Dann beugte ich mich zu ihm herab und suchte nach einem Atemgeräusch. Ok das ist eins, als nächstes fühlte ich nach einem Puls. Ok Puls war auch da. Ich sah mich um. Weit und breit war nichts zu sehen.
Fuck und was nun?
„Dad hilf mir." sagte ich gen Himmel.
Plötzlich begann Pete zu husten und ich wandte mich ihm wieder zu.
Er öffnete die Augen.
„Hey." sagte er mit heiserer Stimme.
„Hey da bist du ja wieder. Was hast du dir dabei gedacht? Ich habe extra die Raketen auf mich gelenkt, damit du entkommen kannst."
„Komm Rooster das hatten wir doch schon mal, aber da war es andersherum."
„Ja nur mit dem Unterschied, dass wir dieses Mal nicht so glimpflich davon gekommen sind."
Maverick begann wieder zu husten.
„Weißt du wo wir sind?"
„Nein ich habe schon nach irgendeinem Anhaltspunkt geschaut, doch nichts."
„Und jetzt?"
„Wir müssen irgendwie zurück zur Basis. Weißt du, ob hier in der Nähe irgendwas ist?"
Maverick versuchte sich aufzusetzen, um sich umsehen zu können.
„Hey wir sind in der Nähe des Sees, wo wir früher im Sommer immer zusammen baden waren."
„Ja ich erinnere mich ganz dunkel. Sag mal ist in der Nähe nicht eine kleine Holzhütte?"
„Ja genau."
„Wir müssen uns dorthin durchschlagen, vielleicht finden wir dort etwas um Kontakt mit der Basis aufzunehmen. Kannst du aufstehen?"
„Das ist eine gute Idee. Es ist schlecht."
„Warte ich helfe dir beim Aufstehen." ich griff Maverick unter die Arme und half ihm auf die Beine. Er stöhnte einmal kurz auf, doch dann stand er.
„Ok wie weit ist es bis zu der Hütte?"
„Ich schätze mal so 3 Meilen."
„Ok kannst du alleine laufen oder soll ich dich stützen?"
„Ich probiere es erstmal alleine."
„Ok dann los."
Der Weg zur Hütte gestaltete sich schwieriger als gedacht, denn Maverick konnte aufgrund seiner Verletzung nicht so schnell laufen und musste oft Pause machen.
„Soll ich dich wirklich nicht stützen?"
„Nein. Gehe du doch vor, du bist alleine schneller."
„Nein ich lasse dich hier nicht alleine. Wir gehen gemeinsam."
„Ok. Ich meinte ja nur."
Nach einer Stunde Fußmarsch erreichten wir endlich die Holzhütte. Maverick schleppte sich auf die Terrasse und ließ sich dort auf eine Bank nieder.
„Ich werde mich drinnen mal umsehen." sagte ich und ging ins Haus.
Doch drinnen fand ich recht wenig. Es schien schon lange keiner mehr hier gewesen zu sein. Ich suchte in den Schränken nach etwas essbarem, denn wir hatten seit langem nichts mehr gegessen. Verdammt hier musste es doch irgendwas geben. Und dann fand ich eine kleine Vorratskammer, in der tatsächlich noch etwas essen stand. Ich hatte auch ein Bett und eine alte Couch gefunden. Perfekt. Ich holte Maverick von der Veranda ins Haus und schaffte ihn nach oben ins Bett.
„Wie doll bist du verletzt?" fragte ich, als Maverick auf dem Bett lag. Ich hatte ihm seinen Kampfanzug ausgezogen. Dann schob ich sein Shirt hoch und sah schon die Wunde und die blauen Flecken. Fuck!
„Ok Mav du hast eine Wunde am Bauch. Ich muss sie jetzt reinigen und dich verbinden."
„Hast du denn überhaupt die Sachen dafür?"
„Ja. Ich habe im Bad noch Desinfektionsmittel, Mullkompressen und Binden gefunden."
„Ok."
Ich nahm eine Mullkompresse tat ein wenig Desinfektionsmittel drauf.
„Es könnte jetzt gleich etwas brennen."
„Ok." sagte Maverick und zog dann scharf die Luft ein, als ich die Wunde säuberte. Dann verband ich sie und deckte ihn zu.
„Ok gut das hätten wir. Ich werde jetzt nach unten gehen und schauen, was die Vorratskammer so hergibt."
Ich erhob mich, räumte das ganze benutze Medizinzeug zusammen und wandte mich zum Gehen.
„Bradley?"
Ich wandte mich um.
„Danke."
„Nicht dafür. Wir schaffen es nach Hause."
„Ja das schaffen wir." sagte Mav und lächelte schwach. Ich verließ das Zimmer und ging nach unten und wühlte mich durch die Vorratskammer.
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Take my breath away
FanfictionNach dem tragischen Tod ihres Dad's bei einem Polizeieinsatz und dem Selbstmord ihrer Mum ist das Leben von Juliane „Jules" Henson nicht mehr das Gleiche. Sie wächst bei ihren Großeltern auf und verdrängt den Tod ihrer Eltern. Jahre später besucht s...
