Kapitel 4

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Es war lächerlich. Er sollte sich bei Greengrass entschuldigen. Er?! Er hatte nicht den Wein verschüttet. Pansy war die Schuldige. Sie sollte sich bei ihr entschuldigen und nicht er. Er war wütend auf seine Eltern. Wütend auf Greengrass und wütend auf Parkinson. Zur Hölle nochmal.

„Du hast alles ruiniert", hatte seine Mutter ihm vorgeworfen. „Ich wollte Astoria noch Mr. Shafiq vorstellen."

Draco hatte bei der Erwähnung von Maximus Shafiq, nur träge die Augen gerollt. Selbst er fand den Kerl unausstehlich und langweilig. Er würde es nie laut aussprechen, aber dieser Kerl war Greengrass eindeutig nicht gewachsen. Davon abgesehen, hatte er gar nichts getan. Parkinson war es gewesen. Pansy hatte am Wochenende erneut versucht mit ihm Kontakt aufzubauen und er hatte sie eiskalt abblitzen lassen. Er war zu wütend, um sie zusehen. Ihre dummen Spielchen mitzuspielen. Wobei er gerne wissen würde, was sie sich dabei gedacht hatte.

Blaise hatte recht behalten. Seine Nase war nicht gebrochen. Sie war einen Tag etwas bläulich gewesen, aber als er am Montag in die Firma ging, war davon nichts mehr zu sehen. Und wenn es nach ihm gehen würde, hätte er das sogenannte Entschuldigen einfach unter den Tisch fallen lassen. Greengrass und er kamen nicht aus und vielleicht war es besser, sich weiter zu ignorieren. Scheinbar sah das sein Vater nicht so. Denn in der Mittagspause stand dieser plötzlich in Dracos Büro und wollte wissen, ob er sich schon bei Astoria entschuldigt hatte.

„Schafft das aus der Welt, Draco. Ihr arbeitet zusammen." Sie arbeiteten zusammen? Nein, Lucius und sie arbeiteten zusammen. Er definitiv nicht. „Tu mir den Gefallen, Draco. Ich mag es nicht, wenn ihr euch nicht versteht."

Er hatte nur geschnaubt. Seit wann war ihm das wichtig? Und war sein Vater blind? Seit wann verstand sich Draco denn mit Greengrass? Noch nie.

Trotz allem suchte er sie und fand sie nicht, wie üblich an ihrem Schreibtisch, was ihn fast schon wieder ärgerte. Nur eine dunkelblaue Weste hing an ihrem Stuhl. Entschuldigen. Wieso entschuldigte sie sich nicht bei ihm? Dafür, dass sie ihm beinahe die Nase gebrochen hatte. Keine Dame der hohen Gesellschaft hätte ihm eine gescheuert. Geschweige ihm ins Gesicht geboxt. Sie schon. Verrückt. Er ging in den Mitarbeiterraum, wo viele der Mitarbeiter ihre Pause verbrachten, aber auch dort war sie nicht zu finden. Wo zur Hölle war sie? Er hatte nicht den ganzen Tag Zeit, um sie zu suchen. Er wollte gehen als eine kleine Blondine fragte.

„Suchen Sie jemanden, Mr. Malfoy?"

Eine Praktikantin, wie er wusste.

„Miss Greengrass. Habe Sie sie gesehen?"

Die junge Hexe errötete leicht.

„Oh sie war gerade noch da. Ich glaube, sie wollte runter ins Archiv."

Er wandte sich um ohne Dank. Was wollte Greengrass im Archiv?

Er steuerte die Aufzüge an und sah sie tatsächlich. Dunkelblaues ärmelloses Kleid mit braunem Gürtel an der Taille und in der gleichen Farbe des Gürtels hohe Schuhe. Ihre Haare heute gelockt und offen.

„Greengrass", sagte er deutlich und sie wandte sich um, nur um die Augen zu rollen und sich wieder den Aufzügen zu widmen. Er sah, wie sie energisch den Knopf drückte. War das ihr verdammter Ernst? Er kam neben ihr an als sich gerade die Aufzugtür öffnete und eine Gruppe Mitarbeiter sich an den beiden vorbeischoben und sie mit einem Nicken grüßten. „Greengrass", sprach er ernst. „Ich muss mit dir reden."

Sie schnaubte und stieg in den Aufzug ein. Funkelte ihn an.

„Aber ich nicht mit dir. Geh jemanden andern auf die Nerven, Malfoy."

Sie drückte tatsächlich einen der Knöpfe im Aufzug und als sich die Türen schließen wollten, schob Draco seine Hände dazwischen.

„Wir reden, jetzt", forderte er und sie lachte falsch auf.

„Fick dich, Malfoy."

Niemand, absolut niemand sprach mit ihm so herablassend, wie diese Person. Was fand alle Welt an dieser Irren.

„Was soll das?", fragte Greengrass aufgebracht als er einfach zu ihr in den Aufzug stieg.

„Du wirst mir jetzt zuhören."

Denn er hatte keine Lust einen weiteren Vortrag von seiner Mutter oder seinem Vater zuhören, darüber, dass er sich dringend bei Astoria entschuldigen musste.

„Mit Sicherheit nicht", erklärte sie abschätzig und als sie wieder aussteigen wollte, stellte sich Draco ihr in den Weg. „Malfoy", schimpfte sie und der Aufzug ruckte gefährlich als er die Nottaste betätigte.

„Das dauert keine Fünf Minuten", erklärte er und schob ihre Hand weg als sie an den Knopf ran wollte.

„Hör auf mit dem Mist und..."

„Hör mir einfach zu und..."

„Warum sollte ich?", fuhr sie ihn aufgebracht an und ihre Wangen wurden rot vor Wut. „Reicht es nicht, was du bei der Party angerichtet hast?"

„Das war nicht meine Schuld!", schrie er fast schon. „Parkinson hat..."

„Oh ja, es waren immer die anderen, nicht wahr?", unterbrach sie ihn hitzig und er schlug erneut ihre Hand weg als sie an den Knopf wollte.

„Okay, es ist mies gelaufen."

Sie lachte falsch auf und verschränkte die Hände vor der Brust.

„Da ist ja wohl die Untertreibung des Jahres. Du hast mir den Tag ruiniert und mein Kleid."

Er warf ihr nicht direkt an den Kopf, dass sie vermutlich die Veranstaltung genauso langweilig gefunden hatte, wie er selbst, sondern atmete tief durch. Er sollte sich entschuldigen und nicht direkt den nächsten Streit anzetteln, obwohl er auf letzteres mehr Lust hatte.

„Es war keine Absicht", sagte er langsam und bevor sie ihn unterbrechen konnte, sprach er weiter. „Es war nicht meine Schuld, sondern die von Pansy. Aber es tut mir leid." Nicht wirklich, aber seine Eltern würden ihn sonst umbringen. „Ich zahl den Schaden auch."

Sie schüttelte voller Wut den Kopf.

„War's das mit deiner Ansprache?"

Er zog die Brauen nach oben.

„Ich..."

„Steck dir deine Entschuldigung sonst wo hin, Malfoy."

Sie war unfassbar.

„Ist das dein scheiß Ernst?", entgegnete er. „Ich will mich bei dir entschuldigen."

„Interessiert mich nicht. Du denkst, weil du dich entschuldigst und den Schaden begleiche willst, ist alles vergeben und vergessen."

„Ja, verdammt."

So funktionierte die Gesellschaft. Das sollte selbst Greengrass wissen.

„So funktioniert das nicht Malfoy." Doch genauso, dachte er ärgerlich und ballte die Hände. „Ihr seid doch alle gleich", schimpfte sie los und er runzelte die Stirn. „Privilegiert, glaubt ihr, euch gehört die ganze scheiß Welt und das ihr euch wie Drachen in einem Zaubertrankladen benehmen könnt. Das ihr euch alles erlauben könnt, nur weil ihr Gold habt."

Er lachte rau auf.

„Ich sag es dir ja ungern, aber du stammst aus so einer Familie."

Wenn auch der Glanz dieser Familie schon längst verblasst war.

„Ich bin nie so gewesen", knurrte sie. „Ich habe mir alles hart erarbeiten müssen, Malfoy. Mir wurde nichts geschenkt, wie dir."

Geschenkt? Das glaubte sie? War ihr eigentlich klar, wie sehr er mit seiner Vergangenheit zu kämpfen hatte?

„Ich habe auch meinen Abschluss machen müssen, ob du es glaubst oder nicht Greengrass. Mir wäre neu, dass man sich den Uniabschluss kaufen kann."

Sie lachte falsch auf.

„Oh ja, du Armer. Ist das die Rechtfertigung, dass du dich wie das größte Arschloch hier aufführst."

„Ist dir klar, mit wem du hier sprichst?!"

„Ja, einem Arschloch!" Er war praktisch ihr zukünftiger Vorgesetzter und sie sprach mit ihm, als wäre er... nichts. Ihre Augen funkelten. „Ist dir klar, wie du dich gegenüber einigen Mitarbeitern verhältst? Wie oft die Praktikanten oder andere Mitarbeiter heulend im Aufenthaltsraum oder im Vorratsraum hocken und sich die Augen herausheulen, weil du sie wie Dreck behandelst?"

Er schnaubte verächtlich.

„Diese Branche ist hart."

Sollte er jeden mit Samthandschuhen anfassen?

„Erzähl du mir nicht, wie hart diese Branche ist", presste sie hervor und würden Blicke töten können, würde er hier und jetzt tot umfallen. Sie tippte hart auf seine Brust. „Aber es ist ein Unterschied, ob man jemanden berechtigt kritisiert oder ihn einfach nur erniedrigt und runtermacht." Er... das tat er... sicher nicht. Sicher er war... Zur Hölle, er konnte vor Wut schon nicht mehr klardenken. „Du bist und bleibst ein riesiges, arrogantes Arschloch.", warf sie ihm kalt an den Kopf und betätigte den Notknopf, nur um erneut den Knopf für das Untergeschoss zu betätigen.

Er umfasste ihr Handgelenk und sie wirbelte herum. Er ließ ihr nicht die Gelegenheit, dass sie mit ihrer anderen Hand zuschlug.

„Heute nicht", presste er hervor und sie sah grimmig zu ihm auf, die Aufzugwand im Rücken.

„Lass mich sofort los, Malfoy."

„Ist dir klar, dass ich im Grunde auch dein Vorgesetzter bin?", sprach er, ohne auf ihren Einwand einzugehen. „Wie kannst du es wagen mit mir so respektlos zu reden?"

Er sah auf sie ärgerlich herab.

„Respekt verdient man sich Malfoy und das hast du bis jetzt nicht", erwiderte sie kalt und sie duellierten sich mit ihren Blicken und von einer Sekunde auf die andere, veränderte sich etwas. Nahm Draco andere Dinge war. Die Tatsache, dass er immer noch ihr Handgelenk umklammerte. Er nahm ihre Wärme war. Spürte, ihre Brust an ihm, wenn sie einatmete. Ihre braunen funkelnden Augen, die nicht... einfach braun waren, sondern wie Karamell wirkten. Wurde er verrückt? Verlor er jetzt endgültig den Verstand? „Malfoy", zischte sie und bevor er weiter darüber nachdachte, beugte er sich zu ihr. „Malfoy was...", fing sie an und verstummte, als seine Lippen ihre berührten.

Seine Sinne schienen auf volle Leistung zulaufen. Er roch ihren vertrauten Duft. Schmeckte sie. Er wusste nicht, ob sie zu überrascht war, aber ihrer beider Atem vermischte sich als er ihre Lippen teilte. Er wusste nur, dass ihre Augen Tellergroß waren als er seinen Kopf wieder hob. Den Kontakt zu ihrem Mund trennte. Sie starrte ihn einfach nur an und er starrte zurück. Der Aufzug stoppte und das vertraute Kling-Geräusch ertönte als sich die Türen öffneten.

„Lass mich vorbei", murmelte sie leise und befreite sich aus seinem Griff und tauchte an ihm vorbei.

Er wandte sich wie in Trance um, sah wie sie sich an die Stirn fuhr, bevor sie vor der Anmeldung zum Archiv anmeldete und der Aufzug sich wieder schloss.

Dracos Herz raste. Was zur Hölle, war gerade passiert?

„Fuck", fluchte er und fuhr sich durch seine Haare. „Fuck!", sagte er lauter.

Fuhr sich über das Gesicht. Seinen Mund. Er hatte Greengrass geküsst. Er konnte nicht klar denken. Er kniff die Augen zusammen. Er sollte voller Abneigung sein, doch sein Körper sagte gerade etwas anderes. Ganz was anderes. Er sollte sich beruhigen. Er schüttelte den Kopf, bevor er einen Knopf drückte und der Aufzug sich nicht in Bewegung setzte, sondern die Türen sich öffneten. Er war verrückt. Er war eindeutig verrückt. Er ignorierte die beiden Mitarbeiter an der Archiv Anmeldung, die fast gleichzeitig

„Guten Tag, Mr. Malfoy", sagten.

Er betrat die Abteilung und atmete stockend. Der Raum war lang, hoch und groß. Unzählige Regale liefen hier entlang. Gefüllt vor allem mit Kundenakten, alten Briefen und Transaktionsunterlagen. Er konnte kaum klar denken. Er suchte sie und bog um eine weitere Ecke, nur um zu sehen, dass sie eine Mappe aus einem Regal gezogen hatte und diese auf einen schmalen Tisch studierte. Wollte sie ihn eigentlich verarschen? Konnte sie sich wirklich jetzt darauf konzentrieren?

Sie nahm scheinbar seine Bewegung war und wandte den Kopf in seine Richtung. Ihren Wangen färbten sich rot.

„Verschwinde Malfoy", drohte sie ihm und er kam näher. „Wenn du mich noch einmal anfasst, schreie ich. Ich schwöre es dir." Es war ihm egal. Sein Verstand arbeitete nicht, ansonsten würde er Reißaus nehmen. Sie keuchte auf als er ihr Gesicht umfasste und sie gierig küsste. Ihre Hände drückten kurz gegen seine Brust, bevor sie zu seinen Händen wanderten, die auf ihrem Gesicht ruhten. Sollte sie schreien. Schreien, damit er wieder zu Vernunft kam. Ihr Atem vermischte sich mit seinen als er sie näher zog. Sein Schwanz regte sich. Das war doch verrückt. Er war eindeutig nicht mehr geistig zurechnungsfähig. Sie hassten sich. Verabscheuten sich. „Malfoy", keuchte sie auf als er sie auf den kleinen Tisch schob. „Wir dürfen nicht...", japste sie als seine Hände schon unter ihr Kleid wanderten.

Scheiß auf das was sie durften oder nicht. Er konnte nicht mehr klar denken.

Ihr Körper zitterte als seine Finger langsam ihre Beine, hinauf zu ihren Oberschenkeln fuhren.

„Scheiße", fluchte sie auf und legte den Kopf in den Nacken, als seine Finger sich unter ihr Höschen schoben. Er sollte das hier nicht tun. Das war sicher nicht das, was seine Eltern von ihm erwartet hatten als sie ihn gebeten hatten, dass er sich mit Greengrass vertrug. „Malfoy", japste sie erneut und er küsste sie wieder und lachte beinahe auf als sie an seinem Hemd rumzog und ihre Finger dann doch den Weg zu seinem Gürtel suchten.

Sie würden beide das hier bereuen, dass wusste er ganz genau, auch wenn dieser Gedanke nur träge an sein Unterbewusstsein klopfte. Er zerrte an ihrer Unterlippe, während er ihren Slip zerriss und keuchte auf, als sie nach seinem Penis griff. Das hier war wahrlich das verrückteste, was er jemals in seinem Leben getan hatte und vermutlich das dümmste. Darüber dachte er nach als er sie etwas anhob.

Sie beiden keuchten auf als er in sie eindrang. Sie fanden schnell zu einem Rhythmus. Er raubte ihr und sich beinahe die Luft zu atmen, während sie ihre Beine enger um ihn schloss, während er einen Arm um sie gelegt hatte und sie näher an sich drückte.

„Malfoy..." ächzte sie. „Gleich... Bitte...", stammelte sie und er legte eine Hand auf ihren geröteten Mund als sie kam, während er selbst seinen gegen ihren Hals drückte als sie sich um ihn verkrampfte, um ihre beiden Laute zu dämpfen.

Sie wäre sein Tod. Sein Fluch. Sein Untergang, dachte er matt, während sie beide schwer atmeten. Er immer noch in ihr war. Seine Lippen berührten federleicht die Stelle an ihrem Hals, wo ihr Puls raste. Bei Merlins Unterhosen, was trieben sie hier eigentlich?




Sie spürte ihn immer noch in sich pulsieren. Sie blinzelte erschöpft von dem Orgasmus, deren Nachwellen, immer noch ihren Körper erzittern ließ. Sie nahm seinen abgehakten Atem war. Spürte seine Lippen sanft auf ihren Hals. Seinen erhitzen Körper an ihren. Zur Hölle was tat sie hier? War sie verrückt mit diesem Arschloch zu schlafen? Noch schlimmer, hier eine Nummer zuschieben, in der Arbeit? Seit wann tat sie so etwas? Niemals. Nie.

„Greengrass...", murmelte er schwer und sie sah ihn nicht an, legte ihre Hand auf seine Brust und drückte gegen ihn.

Er zog sich aus ihr zurück und hinterließ ein wundes und klebriges Gefühl zwischen ihren Beinen. Sie knickte fast ein als sie von dem Tisch rutschte. Was tat sie hier nur? Sie kniff die Augen zusammen. Ihr Herz raste und das nicht nur, weil sie gerade Sex gehabt hatte. Sie setzte gerade alles aufs Spiel für... Ja, für was? Einen Fick mit einem Arschloch?

„Greengrass...", fing er wieder rau an und sie sah sich um.

Wo war ihr Slip? Sie spürte dieses klebrige Gefühl zwischen ihren Beinen und dankte innerlich Merlin, dass sie Verhütungstränke nahm.

„Zauberstab", murmelte sie und wich seinem Blick aus.

Er schien nur langsam in die Gänge zukommen. Schloss seine Hose und zog aus der Innentasche seines Sakkos seinen Stab, um ihn ihr zu geben. Sie murmelte einen Reinigungszauber. Das klebrige Gefühl verschwand. Das schlechte Gewissen blieb. Sie reichte ihm den Stab, griff nach der Mappe, die sie gesucht hatte und verschwand ohne weiteres Wort aus der Abteilung.

„Greengrass", ertönte seine Stimme als sie in den Aufzug stieg und die Türen schlossen sich, bevor er sie erreichte.

Merlin sei Dank. Sie legte den Kopf in den Nacken. Fuhr sich an die erhitzten Wangen. Was war das gerade? Sie hatten gestritten und dann.... Küsste er sie. Einfach so. Sie dachte diesem seltsamen Gefühl entkommen zu sein, stattdessen tauchte er auf und sie... fielen wie Tiere übereinander her.

Sie wusste nicht, wie sie es überhaupt zu ihrem Schreibtisch schaffte, nur dass sie erst wieder versuchte sich zu konzentrieren als Lucius auftauchte.

„Ist alles mit dir in Ordnung Astoria?", fragte er besorgt und sie sah wie in Trance zu ihm auf. Nein, war es nicht. Sie hatte gerade mit seinem Sohn eine Nummer im Archiv geschoben. Lucius runzelte die Stirn und sie zuckte zusammen als er seinen Handrücken erst gegen ihre Wange drückte und dann gegen ihre Stirn. „Wirst du krank? Du bist ganz erhitzt."

Sie wurde nur noch mehr rot.

„Ich..." Sie schluckte hart. „Ich fühle mich nicht gut", presste sie schwer hervor und Lucius Blick wurde nur noch mehr besorgter.

„Dann geh lieber für heute Nachhause, ja?"

Ja, dass würde sie tun und zwar so schnell wie möglich. Verdammt, was hatte sie nur getan?

Leidenschaft umfasst Liebe und HassGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt