Sie fühlte sich elend. Elend, klein und schwach. Jones, der Heiler hatte sie nach sieben Tagen entlassen. Aber nur, weil Astoria ihn so genervt hatte und nur unter strengen Auflagen. Jeden zweiten Tag musste sie ins Mungo und ihre Werte untersuchen lassen, was einfach nur lästig und anstrengend war. Manchmal, wenn Jones Zeit hatte, kam er selbst und untersuchte sie. Machte einen kleinen Hausbesuch, wie er es nannte. Sie nahm gut ein Dutzend verschiedene Tränke und Tinkturen, die ihren Körper fit machen sollten. Vor allem ihre geschädigten Organe und beim weiteren Abbau des Giftes helfen sollten. Ging es ihr deshalb besser? Nicht wirklich. Sie schlief viel, vor allem am Tag. Besonders wenn sie in der Nacht aufwachte, von Albträumen geplagt. Sie hätte nicht gedacht, dass diese ganze Sache ihr so zusetzte, doch das tat sie. Sie spürte dann diese Todesangst wie damals in dem Badezimmer. Hatte Erstickungsnot und hyperventilierte. Meistens beruhigte sie sich, wenn Draco dann da war. Es gäbe Tränke dagegen, aber Jones riet davon energisch ab.
„Sie sind noch nicht fit genug. Ich möchte ihren Körper nicht zusätzlich belasten mit solchen Tränken."
Er hatte einen Psychologen vorgeschlagen und Astoria hatte es kategorisch abgelehnt. Vermutlich wäre es die beste Idee. Den ersten Tag außerhalb Mungos hatte Draco sie in ihre Wohnung gebracht. Es hatten einige Dinge gefehlt. Ihre Parfüms, bestimmte Cremes und alle Lebensmittel. Aber das war es nicht gewesen, was sie gestört hatte. Sie hatte es nicht ausgehalten. Hatte die gleiche Panik verspürt wie in ihren Albträumen und hatte schwer atmend Draco gebeten sie wegzubringen. Seitdem belagerte sie seine Wohnung. So nannte sie es. Draco dagegen hatte ihr gesagt, dass sie so lange bleiben konnte, wie sie wollte und sie die Zeit dafür nehmen sollte, die sie brauchte. Von ihm aus, auch für immer. Sie hatte darüber nur milde gelächelt. Sie wusste, dass sie ein Problem hatte. Sie wusste auch, dass Jones vermutlich recht hatte und sie zu einem Psychologen mit ihrer Todesangst und Panikattacken musste.
Aber sie wollte nicht. Schon allein nicht, damit Lucius recht bekam. Das war auch so eine Sache, die sie belastet. Lucius und sie sprachen nicht mehr miteinander, seit der Standpauke im Krankenhaus. Seitdem er wusste, was sie in Frankreich und Deutschland getan hatte. Er fragte scheinbar oft nach ihr. Besonders Draco und Narzissa. Das erzählte ihr zwar Draco nicht, aber Narzissa hatte es einige Male angedeutet und Astoria hatte Draco mit ihr darüber sprechen hören und sogar mit Daphne, als sie dachten, dass Astoria schlief. Vor einigen Tagen war er sogar hier gewesen, auch als sie alle dachten, dass Astoria schlief. Narzissa nannte sie beide dickköpfig und stur.
„Ich weiß genau, dass dein Vater sie sehen will und ich weiß auch, dass er diese ganze Sache am liebsten aus der Welt schaffen möchte", hatte Narzissa gestern geschimpft. „Aber glaubst du, er würde nur einen Schritt auf Astoria zugehen? Er ist wütend auf sie und wartete auf eine Entschuldigung und Astoria tut es genauso."
Damit hatte Narzissa wohl oder übel recht.
Aber Astoria wollte sich nicht entschuldigen. Sie sah das ganze gar nicht ein. Erstens sah sie die Reise nicht im Zusammenhang mit ihrer Vergiftung, sie war sich sogar sehr sicher, dass Avery davon keine Ahnung hatte und zweitens, war es ihr gutes Recht Ungerechtigkeiten, die ihrer Familie widerfahren war, zu sühnen. Sie wusste, dass ihr Großvater ein verdammter Säufer und Spieler war. Sie wusste auch, dass dieser schamlose Kerl jedem Hexenhut hinterher gestiegen war. Aber zum Teufel nochmal, wenn Averys Vorfahre wirklich ihn mit voller Absicht betrogen hatte, dann war das nicht gerecht. Sie zog die Beine an, während sie auf dem gemachten Bett von Draco saß und nach draußen starrte. Sie hatte keine Ahnung, wie das in wenigen Wochen sein würde, wenn sie wieder arbeiten konnte. Würde Lucius sie dann versetzen? Oder würden sie nur noch mit Memos kommunizieren? Sie schloss bei den Gedanken seufzend die Augen und ließ sich zur Seite fallen, nur um ihre Beine anzuziehen. Sie gab es nicht gerne zu, aber sie hasste es, wenn Lucius und sie uneinig waren. Sie hasste es, dass er wütend auf sie war. Sie hasste es, dass sie mit ihm nicht reden, konnte über ihren momentanen Zustand. Denn sie gab es auch nicht gerne zu, aber sie bräuchte jetzt Lucius Unterstützung.
Sie hörte Stimmen im Nebenraum und bewegte sich nicht als es klopfte.
„Tori", hörte sie Draco fragen und sie setzte sich zögerlich auf. Er war nicht allein. Draco war es eindeutig unangenehm. Er wusste, dass weder sie noch sein Vater nachgeben wollten und Astoria ihm gesagt hatte, dass sie mit Lucius kein Wort mehr sprechen würde und doch stand er jetzt in der Tür mit seinem Vater. „Mein Vater möchte dich sprechen."
Astoria biss sich auf die Zunge, um ihn nicht sofort zum Teufel zu jagen. Vielleicht ging er jetzt einen Schritt auf sie zu. Sie wollte gar nicht sein komplettes Entgegenkommen für die Sache, aber wenigstens, dass er ansatzweise ihre Handlungsweise verstand. Lucius trat zwar ein, aber Draco ging nicht.
„Du musst mit mir mitkommen, Astoria."
Sie runzelte die Stirn.
„Wieso?"
Lucius wandte sich Draco zu, bevor er wieder Astoria ansah.
„Deine Mutter wird heute befragt und Potter möchte, dass du dabei bist."
Sie verstand gar nichts mehr.
„Meine... meine Mutter? Aber, wieso? Was...", stotterte sie verwirrt und Lucius Stimme war ruhig.
„Potter denkt, dass er vielleicht aus ihr mehr rausbekommt."
Sie schnaubte. Potter hatte nichts von Avery herausbekommen. Gar nichts. Der Kerl stellte sich auf dumm. Und jetzt wollte er was? Ihre Mutter befragen? Die blind verliebt war wie ein dummer junger Teenager?
„Er glaubt doch nicht wirklich, dass meine Mutter ihre neue Liebe verraten würde", schnalzte sie missbilligend mit der Zunge. „Ich meine, selbst wenn sie etwas wissen sollte, was ich bezweifle..."
Lucius seufzte.
„Potter möchte trotzdem, dass du kommst." Er legte den Kopf schief. Musterte sie ausgiebig. „Ich meine, wenn du dich dazu in der Lage fühlst."
Tat sie das? Sie hatte ihre Mutter nicht zu sich gelassen. Sie wollte sie nicht sehen und das schon seit über zwei Wochen. Daphne hatte es nicht richtig gefunden. Versuchte zu vermitteln.
„Schreib ihr doch wenigstens", hatte Daphne vorgestern gebeten.
Doch Astoria hatte keine Kraft und vor allem keine Nerven dafür. Sie wusste auch von Daphne, dass ihre Mutter jegliche Beteiligung von seitens Avery natürlich abstritt. Sie war blind vor Lieb. Einfach nur blind.
„Tori?", fragte Draco besorgt. „Denkst du, du schaffst das?" Sie zögerte, bevor sie nickte. „Soll ich dich begleiten und..."
„Ich begleite sie", warf sein Vater ein. „Du bleibst hier, Draco."
Draco und sie sahen sich an. Er schien widersprechen zu wollen. Sie wusste, dass er sie nicht gerne gehen ließ. Er war immer da in letzter Zeit. Nahm sich ständig frei. Hörte früher in der Arbeit auf und wenn er nicht da war, war es Daphne oder seine Mutter. Er hatte panische Angst, dass ihr noch einmal etwas passieren könnte. Draco holte Luft. Vermutlich um seinen Vater zu widersprechen, doch Astoria war schneller.
„Schon gut, Draco. Ich schaffe das. Dein Vater reicht aus. Wir müssen nicht mit einer ganzen Armee auftauchen und Potter damit erschrecken."
Wobei ihr aktuell Draco viel lieber als Begleitung wäre.
„Ich ziehe mich um", verkündete sie und Lucius nickte, bevor er ohne ein weiteres Wort sich umdrehte und ging.
Draco trat in sein Schlafzimmer als Astoria aufstand und war mit wenigen Schritten bei ihr.
„Bist du dir sicher?"
Sie nickte schwach lächelnd.
„Ja. Dein Vater wird mich nicht umbringen."
Er seufzte.
„Ich wäre froh, wenn ihr diesen Zwist beenden könntet."
Ja, das wäre sie auch. Mehr als das. Aber mit einem hatte Narzissa einfach recht. Sie war stur und das gerade war ein Duell zwischen Lucius und ihr und wer von ihnen beiden am längsten durchhielt.
Lucius fand die Idee von Potter nicht gut. Er glaubte nicht, dass es zu etwas führte. Selbst wenn Cecilia etwas wusste, was er stark bezweifelte, würde sie ganz sicher nicht ihren Verlobten ans Messer liefern. Das hatte er auch Potter gesagt, aber das war diesem egal gewesen. Er wusste, es offenbar besser und Lucius war nur widerwillig in Dracos Wohnung geflohnetzt. Natürlich zu einem, weil er immer noch verstimmt war, was Astorias Handlungsweisen betraf. Aber vor allem, weil er von Narzissa und seinem Sohn wusste, dass es Astoria noch nicht gut ging. Sie sah auch nicht fit aus. Zumindest dachte er das, als sie die Aurorenzentrale betraten und von einem Mitarbeiter weitergeleitet wurden und Lucius Astoria betrachtete, die mit ihm kein Wort gesprochen hatte, seitdem sie von Dracos Wohnung aufgebrochen waren. Sie war blass. Sie wirkte angeschlagen und machte einen sehr zerbrechlichen Eindruck.
Der Auror klopfte an einer Tür und Lucius wurde bewusst, dass es ein Verhörraum war. Er sah Potter mit Cecilia Greengrass, die hastig aufsprang. Als Astoria eintrat und bevor noch jemand etwas sagen oder tun konnte, umarmte sie Astoria stürmisch und riss dabei beinahe ihrer Tochter um. Astoria dagegen wirkte wie ein steifer Besenstiel.
„Oh meine Kleine. Endlich, endlich kann ich dich sehen. Diese furchtbaren Leute haben mich nicht zu dir gelassen." Nun, dass war nur die halbe Wahrheit. Tatsache war, dass Astoria ihre Mutter nicht sehen wollte, als sie endlich wach war. Ihre Besuchsanfragen abblockte, oder besser gesagt, dies für sich machen ließ. Vor allem von Draco oder Narzissa. Lucius war das nur mehr als recht. Cecilia ließ ihre Tochter los, die sich immer noch nicht rührte und umfasste dann das Gesicht der Blassen. „Himmel, wie du aussiehst. Ganz dürr und hager. Isst du genügend, Schätzchen."
„Ja, Mutter", antwortete Astoria kühl und Harry Potter räusperte sich.
„Mrs. Greengrass würden sie sich jetzt bitte wieder setzen."
Cecilia funkelte ihn voller Zorn an.
„Ich darf wohl meiner Tochter Hallo sagen. Ist Ihnen klar, wie lange ich sie nicht mehr gesehen habe? Dass ich nicht zu ihr durfte..." Sie funkelte dabei Lucius an. „... als sie um ihr Leben gekämpft hat?"
„Darum sind wir hier, Mrs. Greengrass", erwiderte Potter. „Setzen sie sich jetzt bitte." Cecilia nahm Platz und Lucius schob Astoria weiter in den Raum, bevor sich die beiden ihr gegenübersetzten und Potter seinen Stuhl ans Tischende zog. „Wir sind hier, um diese ganze Sache mit der Vergiftung ihrer Tochter zu regeln und ich möchte dazu ihrer Geschichte hören", sprach Potter und Cecilia rollte genervt die Augen.
„Ich weiß nicht, was sie von mir hören wollen. Ich weiß darüber nichts. Wir haben doch erst Bescheid gesagt bekommen als meine kleine Tochter bereits im Mungo war."
„Vielleicht erzählst du uns die Geschichte deines Verlobten zu dieser Sache?", schlug Lucius hervor.
„Mr. Malfoy bitte", bat Potter und Cecilias Stimme zitterte.
„Ich weiß, dass du Edward hast. Aber er hat rein gar nichts mit dieser Sache zu tun. Er würde nie meinen Kindern etwas antun." Sie schnalzte missbilligend mit der Zunge. „Und ich weiß ganz genau, dass du meine Astoria gegen ihn aufstachelst. Ständig."
Lucius schnaubte und Astorias Stimme war monoton.
„Lucius tut gar nichts. Ich habe selbst genügend Menschenkenntnis, um mir ein Bild von Personen zu machen und Edward ist ein Schwein."
Cecilia sah ihre Tochter fassungslos an.
„Du weißt doch gar nicht, was du da redest. Edward hat sich sehr große Sorgen um dich gemacht. Er war eine große Stütze für mich." Sie griff über den Tisch hinweg und wollte Astoria scheinbar berühren, doch diese zog ihre Hände auf ihren Schoss. In Cecilias Augen zeigte sich Verletzlichkeit, bevor sie Lucius wieder wütend anblickte. „Du hast mir meine Kinder völlig entfremdet."
„Ich?", fragte Lucius belustigt.
„Ja, du", bestätigte die Ältere und ihre Wangen glühten dabei.
„Edward sagt das auch immer. Ich hätte dir nie die Vormundschaft überschreiben dürfen nach dem Krieg. Du hast sie gegen mich aufgestachelt."
Astoria wollte den Mund aufmachen, doch Lucius war schneller.
„Ich habe mich um deine Kinder gekümmert, während du dich im Selbstmitleid gesudelt hast. Ich habe dafür gesorgt, dass deine Kinder gekleidet und versorgt waren. Dass du versorgt warst und dein Haus und Anwesen nicht verlierst. Und mehr nicht. Ich habe ganz sicher nicht, deine Töchter gegen dich aufgestachelt, sondern habe dir unter die Arme gegriffen, während du lieber mit deinen eigenen Problemen beschäftigt warst."
Himmel sie hatte ja nicht einmal bemerkt, dass Astoria nach dem Krieg völlig verändert war und Lucius schon, obwohl er sie zuvor kaum kannte.
„Ich denke, wir sollten zur Gegenwart zurückkehren. Mrs. Greengrass, sind sie sicher, dass Mr. Avery nicht..."
Sie fiel Potter ins Wort.
„Verdammt nochmal, Edward würde niemals so etwas tun."
„Es kommt niemand anderes infrage", warf Astoria ein. „Niemand sonst, Mutter."
Cecilia atmete schwer aus und schüttelte den Kopf.
„So ein Unsinn. Edward würde niemals seine eigene..."
Sie brach ab und Lucius Augen verengten sich.
„Was?", forderte Astoria zu wissen und Cecilias Lippen wurden schmal. Sie sagte nichts. „Mama, was meinst du damit?" Cecilia musterte Astoria verstohlen, bevor sie den Blick senkte. „Mama", forderte die Jüngere energisch und Lucius spürte eine Unruhe in sich aufsteigen.
„Seine eigene was?", hakte Potter nach und Cecilia schloss kurz die Augen, bevor sie kaum hörbar flüsterte
„Seine eigene Tochter."
Astoria stand entschieden auf. Ihre Stimme zitterte.
„Was redest du denn da? Was... was zur Hölle, soll der Mist?", wurde sie ungehaltener und Lucius wollte nach ihrem Arm greifen, doch sie entriss sich ihm energisch. „Avery ist nicht mein Vater."
Cecilia wirkte peinlich berührt.
„Das ist nicht sicher."
„Was soll das heißen?", forderte Potter und Astoria ballte die Hände.
„Ich..." Cecilia schluckte. Fuhr sich kurz an die Lippen. „Ich wollte das eigentlich nie erzählen." Ihre Augen huschten wieder zu ihrer Tochter. „Edward und ich, kannten uns schon in Hogwarts. Der Kontakt schlief einige Jahre völlig ein, aber... Nun ja, es gab eine Zeit, da haben wir uns wieder getroffen. Und... Wir sind... waren, damals nur Freunde", beteuerte sie. „Aber es gab eine Begebenheit ... Meine Ehe kriselte damals und ..."
Sie brach wieder ab. Schüttelte den Kopf, als hing sie einem Gedanken nach. Sie alle zuckten zusammen als Astoria deutlich sprach.
„Ist Hyperion mein Vater?" Sie sah ihrer Tochter an. „Sag es mir!"
Cecilia schluckte schwer.
„Ich weiß es nicht. Ich... Es war damals eine einmalige Sache und ich kann nicht mit Sicherheit sagen, ob Hyperion oder Edward... Wir sahen es als Fehler an und ich habe Hyperion davon niemals erzählt. Ich habe es nie überprüfen lassen, ob Hyperion oder Edward... Astoria", fügte sie hinzu und stand auf, als sich Astoria umwandte und aus dem Zimmer regelrecht flüchtete.
Lucius wollte am liebsten sofort hinterher.
„Du weißt also nicht, ob Hyperion der Erzeuger von Astoria ist?"
Sie schüttelte den Kopf.
„Nein, ich weiß es nicht. Und ich... wollte es im Grunde nicht wissen. Edward und ich haben beschlossen, damals, dass es eine einmalige Sache war und ich wollte Hyperion nicht verlassen. Ich habe ihn geliebt." Lucius schnaubte und sie sah ihn vorwurfsvoll an. „Ob du mir das glaubst oder nicht, Lucius, ist mir egal. Hyperion war mein Leben und ihn zu verlieren, war das schwierigste überhaupt."
„Nun, scheinbar hast du dich gut über ihn hinweggetröstet, nicht wahr?"
Sie schien blasser zu werden.
„Wie kannst du so etwas sagen? Du weißt genau, wie schwer mir das alles gefallen ist. Wie viele Jahre ich nicht ich selbst war. Soll ich für immer allein bleiben?"
Potter räusperte sich wieder.
„Wusste Mr. Avery davon? Ich meine, dass sie schwanger waren und das womöglich von ihm?"
Sie schüttelte den Kopf.
„Nein, ich habe es ihm nicht gesagt."
Das wäre ja noch schöner, wenn er damals im Krieg versucht hätte seinem Todesserkollegen zu helfen, seine vermeintlich eigene Tochter zu vergewaltigen. Lucius wurde bei dem Gedanken noch übler.
„Weiß er es jetzt?", fragte Lucius scharf und Cecilias und seine Blicke trafen sich erneut.
„Ja. Ich habe es ihm vor der Verlobung gesagt. Dass es sein könnte, dass... nun, dass Astoria nicht Hyperions leibliche Tochter ist, sondern seine. Deshalb hat er doch versucht, sich mit Astoria auszusprechen. Ist immer wieder auf sie zugegangen."
Lucius schnaubte erneut, bevor er aufstand und sich Potter zuwandte.
„Sie entschuldigen mich sicher, Mr. Potter. Mir wird hier schlecht und ich denke, ich sollte nach Miss Greengrass sehen."
Und zwar dringend.
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Leidenschaft umfasst Liebe und Hass
FanfictionSie war für Draco ein Dorn im Auge und es machte es nicht gerade besser, dass sein Vater ihr Mentor war und er sie praktisch jeden Tag zu Gesicht bekam. (Drastoria).
