5. Das Schicksal hasst mich

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Das Schicksal hasst mich

Und dabei hatte der Tag so gut angefangen. Ich hatte ziemlich entspannte Stunden, meine Freunde waren gut gelaunt, ich war gut gelaunt, es war schönes Wetter und alles, was sonst halt noch so schön sein kann.

Und jetzt sitze ich in unserer Küche und warte auf Milo. Ich starre aus dem Fenster und hoffe einfach, dass er heute einmal wieder seine Mir-ist-alles-egal Art raushängen lässt und nicht kommt. Was für mich eigentlich nicht so toll wäre, aber ganz ehrlich? Da mach ich den Scheiß lieber alleine, als mit so einem Tarzan.

Mein Blick geht zur Uhr und mit Erleichterung stelle ich fest, dass er bereits knappe fünf Minuten über unserer vereinbarten Zeit ist. Seelig betrachte ich, wie der Sekundenzeiger weiter tickt und immer mehr Zeit vergeht.

Dann hat er wohl auch eingesehen, dass es besser ist, wenn er nicht kommt.

Aber wie auf's Stichwort - wie sollte es auch anders sein, das Schicksal hasst mich - klingelt es.

Kurz verharre ich noch auf meinem Stuhl, in der Hoffnung, dass er dann gleich wieder verschwindet, aber dann klingelt es ein weiteres Mal und ich höre aufgeregtes Rufen. „Jules, es ist arschwarm hier draußen, jetzt komm schon!"

Ich atme tief durch und schleppe mich dann zur Tür. Man spüre meine Motivation.

„Na, Kleines?", begrüßt mich Milo grinsend.

„Hey", brumme ich genervt und möchte gerade umdrehen, da bleibt mein Blick an etwas Anderem hängen. An jemandem.

„Was will der denn hier?", knurre ich gereizt. „Ich hatte doch gesagt, dass du alleine kommen sollst!"

„Beruhig dich halt mal wieder. Ich bin nun mal jetzt eh einmal hier", und mit diesen Worten versucht er, sich an mir vorbeizuschieben, doch ich versperre ihm den Weg.

„Ich sagte doch, du kommst hier nicht rein", wiederhole ich langsam und betone jedes Wort, während ich ihm fest in die Augen schaue.

Er bewegt seinen Mund und möchte gerade etwas erwidern, doch die Worte kommen schließlich nicht von ihm.

„Was ist denn hier los, Jules?", ertönt eine hohe Mädchenstimme, woraufhin sich die Beiden umdrehen.

„Clara, was machst du denn schon hier? Ich dachte, du wolltest schwimmen gehen", frage ich leicht irritiert.

In Hotpants und kurzem Top kommt sie mir entgegen. "Ja, Pläne ändern sich. Ich hab halt gehört, dass wir heute Gäste bekommen und wollte sie nicht alleine mit dir lassen", erklärt sie.

„Wir bekommen Gäste?", frage ich verdutzt.

Blake räuspert sich und von Clara ernte ich einen Blick, der mir so viel sagt wie 'Willst-du-mich-eigentlich-komplett-verarschen?'.

„Boah, du bist so dumm", sie lacht übertrieben laut auf und richtet dann ihren Blick auf die Jungs.

„Entschuldigt, sie ist immer so. Keine Ahnung, wie sie zu ihren Noten kommt."

Ich verdrehe die Augen über ihr Verhalten. Wie klar das war.

„Wollen wir dann jetzt vielleicht reingehen? Jules ist immer so unhöflich", macht sie mich weiter runter und tut so, als wäre ich gar nicht da.

„Gerne doch", antwortet Blake, grinst sie zuerst an und schaut mich dann belehrend an.

Wieder einmal verdrehe ich die Augen, aber trete dann aus der Tür. Drei gegen einen, da habe ich bereits verloren.

„Woher wusstest du nun eigentlich, dass sie kommen?", möchte ich wissen.

„Die ganze Schule spricht darüber?", meint Clara verständnislos. „War ja klar, dass sowas an dir vorbei geht."

Im Gänsemarsch laufen wir in unsere Küche und setzen uns dort an den Tisch.

Stumm schaue ich die Jungs an und warte darauf, dass Milo irgendwie anfängt, das Plakat machen zu wollen, oder was auch immer.

„Ahh, ich merke schon, hier wird richtig Stimmung", quasselt Clara schon wieder, woraufhin es aus mir herausbricht: „Kannst du nicht einmal kurz deine blöde Klappe halten?"

„Wohohooo", feiert Milo die Situation.

Ehrlich, meinen Nachmittag hätte ich echt schöner gestalten können.

„Okay, Blake? Das ist mir echt ein wenig zu blöd hier", sie geht rüber zu ihm und streichelt seine Seite zärtlich. Was soll das denn jetzt? Ich glaube, mir wird schlecht.

„Willst du nicht lieber mit mir hochkommen?"

Was sie da machen will, möchte ich mir gar nicht erst ausmalen. Wie gesagt, ich glaube jetzt schon, dass mir schlecht wird.

Er grinst sie leicht an und nickt dann. „Klar, gerne doch. Viel Spaß dir noch, Milo."

Milo fängt an, genauso schelmisch zu grinsen und meint dann. „Ja, dir auch."

Sie verschwinden beide aus der Küche, nur Milo und ich bleiben zurück. Na, wenn das kein Spaß wird.
„Also, wie würdest du jetzt gerne anfangen?", beginne ich die Arbeit und stehe auf, damit ich meinen Laptop aus dem Wohnzimmer holen kann.

„Keine Ahnung, eigentlich habe ich gar keine Lust. Habt ihr 'nen Pool?"

Ungläubig drehe ich mich um. Soll das jetzt sein Ernst sein?

Genervt stöhne ich auf. „Ja, schon, aber da wirst du jetzt keinen Fuß reinsetzen. Wir wollten jetzt Schule machen."

„Boah, du bist 'n richtiger Streber, nicht wahr? Weißt du eigentlich, wie warm es ist? Du kannst doch jetzt nicht wirklich glauben, dass ich gerade Bock habe, auch nur ein einziges Wort für die Schule aufzuschreiben", genervt rollt er mit den Augen, doch dann landen sie direkt auf mir und er mustert mich eindringlich.

„Weißt du eigentlich,", ich betone den Anfang, „wie egal mir das ist?"

„Bekomm ich dann wenigstens Eis?"

Ich drehe mich um und laufe in Richtung Flur. „Fass nichts an, ich komme gleich wieder."

Die Beiden kotzen mich echt an. Und was will Blake denn bitte von Clara? Meine Güte, das Mädel ist 15 Jahre alt. Was macht der überhaupt hier? Ich hatte ihm verboten, in mein Haus zu kommen und nur weil Clara kam, hatte ich nachgegeben. Jetzt denkt der doch von mir, ich wäre eine von diesen Mädchen, die sich von alles und jedem einschüchtern lassen. Gut, eigentlich bin ich wirklich nicht so die Selbstbewusste, aber naja, momentan dachte ich eigentlich, das hätte sich gebessert... Ach, keine Ahnung, ist ja auch egal.

Kurz schnappe ich mir den Laptop und gehe wieder zurück. Geschockt bleibe ich in der Tür stehen. „Ich hab doch gesagt, du sollst nichts anfassen", stoße ich sauer hervor.

„Mach dich doch einfach mal locker", grinst er mich siegessicher an, während ich fassungslos betrachte, wie er Sprühsahne auf sein Eis sprüht.

„Können wir dann jetzt aber wirklich noch anfangen?"

Genüsslich schiebt er sich den ersten Löffel in den Mund und setzt sich dann neben mich. „Wenn's sein muss, Kleines."

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Ich bin wieder da und belästige euch jetzt mit meinen Problemen. Ok?

Nein?

Is mir egal.

Alsoooo, mein WLAN ist putt, ja? Und ich hab mit meinem Handy so scheiß Empfang, ich hab dauerhaft nur E-Netz und damit kann ich Insta nicht stalken und ahh, ich könnt heulen. ): Nicht mal auf scheiß Wattpad gehen die Kommentare, nur ganz ganz selten und ich könnts an die Wand klatschen, alles, einfach alles.

Kommt noch wer, so shit mit dem neuen Design bei Wattpad klar? Ich vote dauerhaft für meine eigene Geschichten, einfach wenn ich in die Kommentare will. xD Ich hasse es so, wenn es so aussieht, als würde ich für mich selbst voten, ich meine, wie sieht das denn aus? Nein, einfach nein. -.-

Naja, das reicht für heute, bis irgendwann *winkwink*

Booom Schlabbalabaaa, booom Schlabbalabaaa

KnicklichterWo Geschichten leben. Entdecke jetzt