Louis hat sich seine freien Tage zum Jahreswechsel etwas anders vorgestellt, nachdem das ganze Jahr schon eher beschissen verlaufen ist. Er muss für seine Schwester einspringen und die Pferde sitten, sein bester Freund verbringt den Jahreswechsel in...
Hallo ihr Lieben, es ist Sonntag und 14 Tage später. Yay, ich bin mal pünktlich mit dem neuen Kapitel. Ich wünsch euch viel Spaß beim Lesen. Danke an jeden, der mir ein Sternchen und einen Kommentar da lässt *Hugs*
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„Bist du völlig bescheuert Payno?", fauchte Louis seinen besten Kumpel an.
Wobei, eher ehemals bester Freund, nach dieser hinterlistigen Aktion. Er war nicht mal nach seiner Zustimmung gefragt worden. Einen Rückzieher konnte er jetzt auch nicht mehr machen. Alle anderen waren schließlich mehr als begeistert von Nialls beschissener Idee und Liams Wahl. Kein Wunder. Die wurden ja auch gleich unterhalten und mussten nicht selbst singen.
Louis Herz flatterte panisch. Er hasste das. Fühlte sich ganz merkwürdig kribbelig. Ein bisschen, als stünde er neben sich. Jetzt bloß nicht hyperventilieren. Er zwang sich zu möglichst gleichmäßigen und tiefen Atemzügen. „Was denn? Wir singen doch sonst auch Karaoke!" „Ja aber in Pubs! Mit Alkohol! Viel Alkohol! Vor Menschen, die ich nicht kenne und nie wieder sehe! In einem Zustand, in dem ich am nächsten Tag meist eh an nicht mehr so viel erinnere!" In seiner Stimme schwang Verzweiflung mit. „Das ist deine Sorge? Dass wir dich kennen und du dich erinnerst?" „Arsch!" Liam zog eine Augenbraue nach oben und grinste dann doof. Oh wie gerne würde er ihn einen Kopf kürzer machen.
„Man, Payno! Was soll das? In einem focking Radiostudio?! Das kann nicht dein Ernst sein!" Seine Stimme war deutlich höher als sonst. Das war sie immer, wenn er sich aufregte. Er hasse das. „Och Tommo. Komm schon! Das ist die Chance, von Niall einen Pub-Abend spendiert zu bekommen. Als ob du dazu nein sagen würdest! Später lachst du drüber. Spring über deinen Schatten! Wir wissen beide, dass du mehr als gut singst! Du musst auch nicht viel machen. Sonst bist du doch bei sowas auch immer dabei!" „Ich wiederhole nochmal: Sonst bin ich besoffen und nicht im Radio!", zischte er leise. „Stimmt. Aber wer kann schon von sich behaupten, mit Harry Styles gesungen zu haben?" Liam wackelte herausfordernd mit den Augenbrauen. Louis wusste nicht, was er sonst noch sagen sollte. Liam hatte einfach ein Rad ab. Karaoke mit Harry und Niall vor anderen ... Hatte er sich irgendwo gemeldet mit der Bitte sich zu blamieren? Das war schlicht eine Schnapsidee und den hatte er nicht mal getrunken. Liam kannte ihn gut genug, um zu wissen, wie sehr ihm das missfiel. Warum tat der ihm das an?
Der Rollkragenpullover war viel zu heiß. Frustriert und angespannt zog er sich den kratzigen Stoff vom Hals. Hoffte so besser durchatmen zu können. Louis war nicht entgangen, dass auch Harry und der Moderator diskutierten. Ob es da ähnliche Unstimmigkeiten gab? Er konnte sich nicht so recht entscheiden, ob ihn die Tatsache erleichtern oder mehr stressen sollte. Sie waren allein mit den beiden im Raum, denn der Ire hatte die anderen für eine kurze Pipi-Pause rausgeschickt, um ihnen Bedenkzeit zu ermöglichen.
Es dauerte nicht lang, bis sich Niall gut gelaunt wie immer zu ihnen gesellte. Mit dem Blick eines Unschuldslammes. Würde er es nicht besser wissen, er würde sagen, Liam und der hätten das gemeinsam ausgeheckt. „Habt ihr euch geeinigt? Ihr zwei gegen uns?", wollte Niall wissen und deutete zwischen ihnen hin und her. „Ja. Wir machen's!", bestätigte Liam einfach. Jetzt lagen beide Blicke auf ihm. „Louis?" Niall war viel zu enthusiastisch, als Liam ihn mit dem Ellenbogen anstupste. „Los, gib' dir 'nen Ruck!"