Louis hat sich seine freien Tage zum Jahreswechsel etwas anders vorgestellt, nachdem das ganze Jahr schon eher beschissen verlaufen ist. Er muss für seine Schwester einspringen und die Pferde sitten, sein bester Freund verbringt den Jahreswechsel in...
Ähm... ja, also ich hab' noch nicht geschlafen. Es ist quasi gestern... *hust* Ihr habt entschieden, dass es euch egal ist, wie lange das Kapitel ist. Also hab' ich hier knapp 8000 Wörter für euch. Ich hoffe, es gefällt euch. Lasst mir gerne Kommentare oder ein Sternchen da :)
Was denkt ihr, passiert heute?
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„Und du bist dir ganz sicher, dass hier nicht ein Auftragskiller auf uns wartet?" „Waas? Harry ist doch kein Auftragskiller!" Louis kicherte aufgedreht und zog Liam neben sich her. Er hatte sich bei ihm untergehakt. War wärmer und er konnte sicher gehen, dass der nicht plötzlich weglief.
Sie hatten den Pub vor einer guten halben Stunde verlassen. Zu zweit und ohne, dass ihnen jemand Aufmerksamkeit schenkte. Hätte er nicht von Harry gewusst, dass Fans draußen warteten, hätte er die gar nicht wahrgenommen. Bei genauerem Hinsehen waren ihm jedoch die Merch-Klamotten der gackernden Mädels-Gruppe aufgefallen. Und nicht nur die. Auch die beiden Männer mit ihren Spiegelreflexkameras auf der gegenüberliegenden Straßenseite waren mit Sicherheit keine Touristen gewesen.
In diesem Moment war er mehr als erleichtert, dass Harry mitdachte. Und auch, dass der später nicht allein zu seinem Auto laufen musste, sondern von seinen Personenschützern begleitet wurde. Sonst wäre es nicht so seelenruhig mit Liam in die Tube gestiegen um zwei Haltestellen zu fahren.
„Ich mein ja nur. Wir hätten in der Tube sitzen bleiben können ... Aber nein, stattdessen schleifst du mich im Nieselregen an einen der gruseligsten und verlassensten Orte!" „Äh ... ja. Westminster Abbey ist ganz sicher einer der einsamsten Orte in London, Payno." „Kurz vor Mitternacht? Ja? Alter, hast du dich mal umgeschaut? Hier ist keine Sau! Selbst die Äste sagen uns, dass wir besser verschwinden sollten. Vermutlich kommen hier gleich untote Zombies aus der Gruft, wenn es Mitternacht schlägt!"
„Die Äste bewegen sich im Win..." „Oh scheiße, da ist schon einer!" Liam riss ihn beinah um, als der halb panisch zur Seite auswich und auf dem glitschigen Kopfsteinpflaster wegrutschte. „Nachtwächter! Das ist der Nachtwächter und kein Zombie, du Gestörter! Vielleicht hätte ich dich besser bei Niall lassen sollen. Das ist ja peinlich! Der Typ denkt, wir haben sie nicht mehr alle!" Louis Worte gingen in schallendem Gelächter unter, als sie sich stolpernd fingen. So viel Spaß wie heute hatten sie lange nicht gehabt, da konnte ihm selbst das Wetter die Stimmung nicht vermiesen.
Es war widerlich kalt, seine Jeans feucht vom Regen und seine Socken durchgeweicht. Trotzdem war er glücklich und noch dazu verliebt wie nie. Vielleicht zusätzlich noch ein wenig angetrunken, obwohl er sich den restlichen Abend mit dem Alkohol sehr zurückgehalten hatte, aber das schob er auf die fehlende Grundlage und den Jetlag. „Ich bin gar nicht peinlich! Der erschreckt doch harmlose Passanten mit seiner Taschenlampe!" Louis schüttelte lachend den Kopf. „Der passt auf, dass Leute wie du nicht über den Zaun klettern und Mist bauen, Payno. Los, komm mit, wir müssen noch über die Straße. Harry kommt bestimmt gleich und kann da nicht ewig stehen!"