Louis hat sich seine freien Tage zum Jahreswechsel etwas anders vorgestellt, nachdem das ganze Jahr schon eher beschissen verlaufen ist. Er muss für seine Schwester einspringen und die Pferde sitten, sein bester Freund verbringt den Jahreswechsel in...
Hello! Nach viel zu langer Pause geht es auch hier endlich (!!!) wieder weiter! Aus tiefstem Herzen Danke an alle, die mir seit Wochen - Monaten - Jahren die Treue halten. Ich weiß, dass das alles andere als selbstverständlich ist. Ihr seid die Besten. Ihr seid meine Motivation immer weiter zu schreiben, auch wenn es Alltag und Beruf eigentlich nicht zulassen. Ihr wisst gar nicht, wie viel ihr mir bedeutet!
Selbe Bitte wie immer: lasst mir ein Sternchen da, wenn es euch gefallen hat und ihr schon so weit gelesen habt! Ich freue mich übrigens auch, wenn ihr alte Kapitel noch bewertet :)))
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Harry starrte ihn verwirrt an. „Melon ist was? Oh ..." Sein Blick wanderte hinab und über die funkelnde Katze. Wie auf Kommando maunzte die und zuckte dabei mit dem Ohr. Die Lippen des Lockenkopfes verzogen sich zu einem amüsierten Grinsen. „Nicht witzig ...", murrte Louis. „Doch, Boo. Ein bisschen schon." Selbst seine Socken waren voller Glitzer. Entsetzt rieb er mit einem Fuß über den anderen, doch es half nichts.
Harry setzte die Katze auf der Treppenstufe ab und hielt sich hustend die Hand vor den Mund. „Es tut mir leid", krächzte er angeschlagen. „Das wollte ich nicht. Wirklich nicht. Wo ist meine Mama?" „Draußen. Ich bin abgehauen", gestand Louis kleinlaut. „Wie draußen?" „Sie wollten die Kuchen kühlstellen." Louis schloss die Augen. „Fock. Haz. Die Küche war ein einziges Chaos, ich habe fluchend deine Katze gejagt und dann habe ich deiner Mutter noch gesagt, dass ich Backen hasse." Er knetete nervös seine Hände. „Ohne sie hätte ich nicht mal die Kuchen heile aus der Form bekommen", gab er zu.
„Na und?" Harry griff nach seinem Handgelenk. Warum der immer noch lächelte, konnte Louis sich nicht erklären. „Ich hab' alles falsch gemacht, was ich falsch machen konnte. Ich bin die größte Niete in der Küche und sie hat mich fluchen gehört", fasste er noch einmal zusammen. Perfekt. Alles abgehakt, was du laut Liam tunlichst vermeiden solltest. Glückwunsch, Tommo. Du hast es dir ganz offiziell bei Harrys Mutter versaut. Die Erkenntnis traf ihn wie ein Schlag.
„Wow. Das ist mir so unangenehm", murmelte er. „Ich glaube, ... ich sollte gehen. Tut mir leid, wirklich ..." „Was? Boo, nein." Harrys Griff um seinen Arm verstärkte sich. „Du hast nichts falsch gemacht. Ich möchte nicht, dass du gehst oder dich deshalb schlecht fühlst!" Um die grünen Augen bildeten sich kleine Lachfältchen. „Du hast mir wirklich einen Kuchen gebacken?", fragte Harry sanft. Louis nickte unsicher.
„... und dabei keinen Großbrand ausgelöst?" Die Worte seines Freundes waren so leise, dass er sie beinahe überhörte. „Hazza!", rief er fassungslos. Selbst wenn er gewollt hätte, hätte er ihm dafür nicht in die Brust knuffen können, denn Harry hielt seine Handgelenke weiter sicher zusammen. „Du bist ..." „... nur besorgt um dich. Genau."
Der Lockenkopf trat von einem Bein aufs andere. „Und gerade ehrlich gesagt total nervös, weil meine Mama mehr oder weniger unangekündigt hier steht und ich ..." Harry schluckte angestrengt. Jedes Wort schien ihm im Hals zu schmerzen. „Shit, Boo. Bitte bleib hier und fahr nicht heim. Du hast versprochen, dass du bei mir bist, wenn ich es sage ...", flüsterte der Lockenkopf heiser. Auch wenn es kaum merklich war, spürte Louis, wie sehr dessen Finger zitterten.