Part 75

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Ich hab's versprochen.
Das Kapitel ist für alle, die mir die Treue halten, mir fleißig Sternchen geben und mich mit lieben Kommentaren motivieren!! Danke, dass ihr das Schreiben so toll macht!
Außerdem will ich euch ein bisschen Mittwochs-Fun nicht vorenthalten.
Obligatorische Warnung: Lest das nicht in der Schule, in der Arbeit oder wenn euch Leute über die Schulter gucken :) Falls doch: erzählt mir, wie sie reagiert haben XD

Obligatorische Warnung: Lest das nicht in der Schule, in der Arbeit oder wenn euch Leute über die Schulter gucken :) Falls doch: erzählt mir, wie sie reagiert haben XD

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Als Louis das nächste Mal verschlafen die Augen öffnete, kitzelten ihn Sonnenstrahlen im Gesicht. Allerdings nur wenige Sekunden, dann war das Licht hinter dicken grauen Wolken verschwunden.
Die Scheiben waren nass. Der ein oder andere dicke Regentropfen suchte sich seinen wirren Weg hinunter auf das Fensterbrett. Klatschte dort mit einem blechernen Ton auf.
Es würde auch heute wieder ein typischer verregneter Londoner Januartag werden.

Louis drehte sich auf den Rücken. Seufzend blinzelte er, als er sich den Schlaf aus den Augen rieb.
„Guten Mo ..."
Gott, seine Stimme klang, als er hätte er durchgemacht. Peinlich berührt räusperte er sich, dann hielt er inne.
Wo war Harry?
Die andere Bettseite war leer. Bereits ausgekühlt.
Ob Harry Duschen oder auf der Toilette war? Aber so lange?
Seine Tasche stand auf jeden Fall noch im Zimmer, also konnte er nicht weit sein.

Mit einem lauten, grunzenden Gähnen streckte er sich. Er fühlte sich fürchterlich gerädert. Seine Muskeln waren seltsam steif.
Von der Massage? Oder ...
Der nächtlichen Ausflug auf den Flur!
„Oh ..."
Sofort waren die Erinnerungen präsent.
Nach ihrem Gespräch war er noch lange grübelnd wachgelegen, während er Harry fest im Arm gehalten hatte. Vielleicht war es nicht so abwegig, dass er früher oder später Nialls Hilfe brauchte. Für Beziehungstipps und insgesamt. Vermutlich war er viel zu blauäugig und naiv, wenn er dachte, dass das alles so einfach werden würde. Dass ihm ein Versteckspiel nicht viel ausmachen würde. Ob Niall Tipps für ihn hatte?

„Oh fock!"
Seine Gedanken wurden jäh unterbrochen, als ihm sein Handy vor Schreck aus der Hand glitt und mit einem dumpfen Schlag auf den Teppich vor dem Bett purzelte.
How the fuck war es kurz nach zwölf am Mittag?
„Scheiße! Scheiße! Scheiße!", murmelte er.
Er war ein grottiger Gastgeber. Harry war sicher schon seit Stunden wach und er schlief hier einfach seelenruhig. Kein Wunder, dass das Bett leer war.

Fluchend schlug er die warme Decke beiseite. Fröstelte sofort. Trotz Heizung war es ihm nur im T-Shirt zu kalt.
Die nächtliche Fensteraktion war wohl nicht sein cleverster Schachzug gewesen. Hastig erhob er sich, um nach einem Pullover zu suchen. Einen anderen als das getragene Ding, welches Harry gestern nicht hergeben wollte.
Für einen kurzen Moment wurde ihm schwarz vor Augen und er sah Sternchen. Genervt schüttelte er den Kopf und atmete tief durch. Sein Herz hämmerte, brachte seinen Kreislauf auf Trapp.

Etwas unkoordiniert und hastig stolperte aus dem Schlafzimmer, stülpte sich dabei einen frischen Hoodie über den Kopf. Dann stockte er. Schnupperte irritiert.
Es roch nach Wintertee und ... Brötchen?
Und dann war da noch Harrys fröhliches Lachen. Dessen tiefe, melodische Stimme.
Neugierig folgte er den Lauten und spitzelte durch die angelehnte Wohnzimmertüre.
Der Lockenkopf hockte im Schneidersitz auf seinem Sofa und telefonierte. Zumindest trug er Kopfhörer und sein Handy lag auf dem kleinen Tisch. Daneben ein Coffee-to-go Becher.

Midnight MemoriesWo Geschichten leben. Entdecke jetzt