Part 77

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Wie immer die obligatorische Entschuldigung, dass es mal wieder Wochen gedauert hat, bis hier ein Update kam. Aber vielleicht habt ihr euch die Zeit derweil mit dem "Two-Shot" City Vibes vertrieben ;)
Allein das Bildererstellen hat diesmal wieder ewig gedauert. Netterweise hat Harry mir das ein oder andere Bild freiwillig geliefert, so dass ich damit keinen Stress hatte :P
Viel Freude mit knapp 8500 Worten und sehr vielen Gesprächen :)
Wie immer: Ich freue mich wahnsinnig über jeden einzelnen Kommentar und über jeden Vote!

 Netterweise hat Harry mir das ein oder andere Bild freiwillig geliefert, so dass ich damit keinen Stress hatte :PViel Freude mit knapp 8500 Worten und sehr vielen Gesprächen :)Wie immer: Ich freue mich wahnsinnig über jeden einzelnen Kommentar un...

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„Was denkst du?"
Louis kniff die Augen zusammen und versuchte die leicht verwackelte Kameraaufnahme auf dem kleinen Handybildschirm zu erkennen.
Er hatte sich gerade bettfertig gemacht und unter die Decke gekuschelt, als der ersehnte Facetime-Anruf seines Freundes kam.
„Äh ... dass wir immer verhütet haben und ich rein biologisch nichts damit zu tun haben kann?"
„Blödmann!"
Harry lachte fröhlich und hielt das Handy etwas ruhiger, sodass Louis die zwei nebeneinanderliegenden Baby-Bodys besser sehen konnte.

„Die sind beide süß. Aber den Strampler mit dem Äffchen kann man überall aufmachen. Ich glaube, dass deine Schwester das bevorzugen wird. Viel einfacher beim Wickeln."
„Hm, guter Punkt, daran hab' ich nicht gedacht. Ich weiß schon, warum ich dich frage."
„Als ob ich so viel mehr Erfahrung mit Babys habe."
„Äh, ja?"

Louis grinste. Runzelte dabei seine Nase. Er freute sich unbändig, dass Harry ihn bei der Klamottenauswahl für seine Nichte einbezog. Für seinen Freund war Familie das höchste private Gut, weshalb Louis diesen Vertrauensbeweis sehr zu schätzen wusste.
Es war schön, mit ihm über so völlig banale Dinge zu sprechen. Zu sehen und zu hören, dass es Harry gut ging, auch wenn sie beide es ähnlich hart fanden, getrennt zu sein.

Sie versuchten so oft wie möglich Kontakt zu halten. Ganz einfach war es nicht, aber irgendwie fanden sie immer etwas Zeit. Mal mehr mal weniger. Meist telefonierten sie vor dem Schlafengehen.
Wie jetzt. Während es bei Louis kurz nach Mitternacht war, war es bei Harry in LA erst später Nachmittag.
Schlafenszeit bei Harry bedeutete Aufstehzeit bei Louis. Zumindest das passte also.

Seine Befürchtung, dass es über die Distanz komisch zwischen ihnen werden könnte, hatte sich definitiv nicht bestätigt. Harry war sogar kommunikativer als er. Der schickte ihm immer mal wieder Fotos. Sie waren auf eine private Cloud umgestiegen. Zugriff nur mit Passwort. Screenshots waren nicht möglich und der Download von Bildern funktionierte nur, wenn der jeweils andere das Einverständnis gab.

Louis hatte sich oft gefragt, was ein Superstar für Bilder auf dem Handy hatte. Jetzt wusste er es.
Stimmungsvolle Aufnahmen von irgendwelchen Gebäuden oder Orten. Fotos von streunenden Katzen. Straßengraffiti. Angebissenes Essen. Chaotische Badezimmer.
Faninteraktionen.

Die fand Louis einerseits amüsant, andererseits erschreckend. Wenn die Fans wüssten, dass wohl genauso viele heimliche Aufnahmen von ihnen existierten, während sie über Harry tuschelten, wie andersherum, sie würden das verstohlene Fotografieren bleiben lassen.
Der Lockenkopf beteuerte zwar immer wieder, dass es ihn im Moment nicht störte, aber Louis mochte es trotzdem nicht. Denn der Punkt war, im Moment war es für Harry okay. Nicht immer. Meist eben nicht. Die Fans erkannten keine böse Absicht in ihrem Tun. Waren beleidigt, wenn der Superstar mal nicht wollte. Dass sie an dem Tag nicht die Einzigen waren, sondern einer von vielleicht hunderten, dass verstanden sie nicht.

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