Part 71

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Hellooo! Sonntag hab ich nicht geschafft, aber es waren jetzt "nur" zwei Tage Verspätung. Das zählt fast noch als Anfang der Woche^^
Knapp 5600 Wörter für euch!
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„Hi! Dann mal offiziell, oder? Liam!", stellte sich sein Kumpel selbstbewusst vor und streckte Harry die Hand entgegen

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„Hi! Dann mal offiziell, oder? Liam!", stellte sich sein Kumpel selbstbewusst vor und streckte Harry die Hand entgegen.
Hätten sie vorhin nicht dieses hitzige Gespräch gehabt, hätte Louis es amüsant gefunden, wie sich sein Kumpel vor dem Lockenkopf aufbaute, um größer und breiter zu wirken.
Auch der Händedruck war viel fester als üblich.
Liam markierte eindeutig sein Revier.
Falls seinem Freund das auffiel, überspielte der es jedoch professionell

Der lächelte charmant. Aber die Grübchen fehlten.
„Harry", antwortete er knapp.
Liam scannte den Lockenkopf prüfend. Er gab sich nicht Mal Mühe, das zu verbergen.
„Schön dich endlich kennenzulernen. Hab' viel von dir gehört. Also unbekannterweise. Jetzt hab' ich endlich ein Gesicht zu den Geschichten."
„Lima!", mahnte Louis, während er ihn böse anfunkelte.
Das musste wirklich nicht sein. Ein bisschen Feingefühl konnte der schon zeigen.
„Was denn?"
Der Braunhaarige zuckte scheinheilig mit den Schultern.
„Ich denke wir können ganz offen sein, Harry."
Liam blickte den Lockenkopf herausfordernd an.
„Louis ist mein bester Freund. Und ich mag es nicht, wenn er mich vom anderen Ende der Welt völlig aufgelöst anruft, weil man ihm wehgetan hat ..."

„Sorry. Er übertreibt es manchmal mit dem Beschützen. Nicht wahr, Liam?"
Louis hätte ihm am liebsten gegen das Schienbein getreten. Der musste sich doch jetzt hier nicht so aufspielen.
„Nur, wenn ich es für notwendig halte."
Man hörte deutlich dessen lauernden Unterton.
„Ist es nicht, Li!", fauchte Louis ihn mit gesenkter Stimme an.
Er hatte Mühe, sich zu beherrschen und sich im Gesicht nichts anmerken zu lassen.
Hilflosigkeit machte sich in ihm breit. Sein Stresspegel schoss in die Höhe. Das mussten sie doch nicht jetzt vor sämtlichen Leuten ausdiskutieren. Das wollte er Harry nicht antun.
Der fühlte sich vermutlich eh schon wie im Glashaus.

„Lou ... es ist schön, dass du mich verteidigst, aber ich kann auch selbst sprechen. Ich verstehe Liam", mischte sich nun sein Lockenkopf deeskalierend ein.
„Ach, tust du das?", antwortete sein Kumpel argwöhnisch.
Dabei zog er die Stirn kraus.
„Ja. Du kennst mich nur aus den Medien. Du hast Vorbehalte. Kann ich nachvollziehen. Wenn ich glauben würde, was da so steht, dann würde ich mich auch nicht als ..."
Harry stockte für einen Moment.
„... Dann würde ich mich auch nicht als ... als festen Partner vom besten Freund akzeptieren."

Partner.
Harry hatte es von sich aus ausgesprochen. Laut. Vor Liam.
Louis Herz klopfte wie verrückt. Sein Puls war jenseits von Gut und Böse und löste ein leichtes Schwindelgefühl in ihm aus. Dabei war es nicht er, der sich gerade vor einer völlig fremden Person geoutet hatte. Zum allerersten Mal.
Er zwang sich, tiefer zu Atmen.

Ganz sachte streckte er seine Finger aus, um seinen Freund unauffällig an der Hand zu berühren.
Niemals würde er sich herausnehmen, jetzt mehr zu tun. Aber er wollte ihm zeigen, dass er hinter ihm stand und für ihn da war.
„Gut. Ich sehe, wir verstehen uns, Styles ..."
Liam lächelte noch immer. Von weitem käme niemand auf die Idee, dass sie hier keinen belanglosen Smalltalk führten.

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