Louis hat sich seine freien Tage zum Jahreswechsel etwas anders vorgestellt, nachdem das ganze Jahr schon eher beschissen verlaufen ist. Er muss für seine Schwester einspringen und die Pferde sitten, sein bester Freund verbringt den Jahreswechsel in...
Das ist meine allererste erste Geschichte. :) Ich freue mich, wenn sie euch gefällt und ich bin natürlich immer offen für konstruktive Kritik und Anregungen :) Ich freue mich übrigens über jedes einzelne Sternchen sehr!! Mir - und auch allen anderen Autoren hier - bedeuten Eure Votes die Welt! *********************
So ihr Lieben, nach drei Jahren habe ich es endlich geschafft, dass ich hier mit dem editieren beginne. Nach und nach werde ich vor allem die ersten Kapitel überarbeiten. Im Grunde bleibt die Storyline dieselbe, allerdings habe ich versucht, Fehler zu entfernen und eventuell ist das ein oder andere Kapitel dann auch etwas mehr ausgeschrieben. Von ehemals 2500 Worten geht es hier auf knapp 5000 hoch. An alle, die mir von Anfang an die Treue gehalten haben: Danke, danke, danke! Von Herzen! Ohne euch wäre das alles hier nicht möglich gewesen!
Wie immer freue ich mich über jeden einzelnen Kommentar und jedes Sternchen!
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Die letzten Tage waren stressig. Nicht so stressig wie der normale Arbeitsalltag, nein, das nicht. Aber trotzdem. Louis seufzte und warf seine vollgestopfte Reisetasche auf das Sofa der kleinen Ferienwohnung. Ferienwohnung war der falsche Begriff. Eigentlich war es ein kleines Waldhäuschen mit angrenzendem Stall und einer Scheune, welches etwas außerhalb Londons lag.
Das Waldgrundstück der Tomlinson-Familie schon seit vielen Jahren. Einem glücklichen Umstand und guten Beziehungen hatten sie es damals zu verdanken, dass sie das Grundstück relativ günstig erwerben konnten. Den Kredit zahlten seine Eltern noch immer ab und würden es auch noch Jahre tun, aber immerhin. Heute wäre ein Grundstück wie dieses unbezahlbar.
Louis drehte sich auf der Stelle, bis sein Blick an einem der Fenster hängenblieb. Man konnte von dort direkt auf den kleinen Paddock sehen. Ein dickes Grinsen breitete sich auf seinem Gesicht aus, als er sich die Haare aus der Stirn schüttelte. Schnell wühlte er im Rucksack nach seiner Mütze. „Wo zum ..?" Kurz hatte er die Befürchtung, sie daheim liegen gelassen zu haben. „Ha! Habe ich dich", rief er triumphierend aus, als er mit den Fingerspitzen die Wolle zu fassen bekam und das widerspenstige Kleidungsstück von ganz unten herauszog. Eilig streifte er sie sich über und verschwand durch die Türe nach draußen. Die Schuhe hatte er vorhin gar nicht erst ausgezogen. Einmal, weil er zu faul gewesen war, und zum anderen war der Boden sowieso noch halb gefroren. So viel Dreck trug er da nicht in den Wohnbereich.
Draußen erwarteten ihn drei Pferde. Na ja, genau genommen waren es zwei Ponys und ein Pferd, die ihn schon sehnlichst am Holzzaun erwarteten. „Na ihr?" Er schloss die Augen und inhalierte den warmen Pferdeduft. Er hatte ihn vermisst. „Wie ich sehe, hat Lottie euch gut hergebracht?" Louis ließ seine Finger über die weiche, samtige Nase des Schimmels gleiten. „Wie geht's dir, mein Großer?" Ghost schnaubte und versuchte, seinen Riesenkopf an Louis Arm zu schubbern, was diesen fast aus dem Gleichgewicht brachte. „Oioi, ich bin nicht dein Kratzbaum!" Louis schob den Kopf lachend beiseite. Aber zu spät. Die feinen Schimmelhaare hingen überall in seiner Kleidung. „Danke, Ghost."