Part 70

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Zwei Wochen später geht es endlich weiter :)
Ich bin sehr gespannt, was ihr zu diesem Kapitel sagt und wie es euch gefällt!

Danke an alle, dir mir die Treue halten!
Ohne euch würde es nicht ansatzweise so viel Spaß machen zu schreiben!
Fühlt euch gedrückt!

Danke an alle, dir mir die Treue halten!Ohne euch würde es nicht ansatzweise so viel Spaß machen zu schreiben!Fühlt euch gedrückt!

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Louis zog den Kopf tiefer in die dicke Jacke, als sie aus der U-Bahnstation ins Freie traten. Eilig überquerten sie eine Kreuzung. Der Wind pfiff ekelhaft und peitschte ihnen feine Wassertröpfchen ins Gesicht. Es war dunkel und diesig. Gegen das Licht der Straßenbeleuchtung konnte er den Nieselregen ausmachen und fröstelte.
„Und trotzdem ist hier so viel los ...", murmelte er kopfschüttelnd.
„Was?"
Liam drehte sich im Gehen zu ihm um.
Während der Fahrt mit der Tube war ihre Konversation ungewöhnlich einsilbig verlaufen. Vermutlich war sein Kumpel mit den Gedanken wo anderes und deshalb nicht gesprächig gewesen, weshalb es ihn wunderte ihn, dass der sein Gebrabbel mitbekommen und reagiert hatte.

„Ich hab' gesagt, trotz des Sauwetters haben die Leute nichts Besseres zu tun als zu tausenden in der Stadt rumzulaufen ..."
„Es ist Samstagabend und wir sind mitten in Soho. Was hast du denn erwartet? Nur weil du eine Couchpotato bist, müssen andere nicht auch so sein!", antwortete sein Kumpel spitz.

Louis schnaubte leise, erwiderte aber nichts. Was war dem den über die Leber gelaufen? Er ging halt nicht gerne shoppen. War doch nichts neues.
Hastig schloss er zu Liam auf, um ihn in den Menschenmassen nicht zu verlieren. Mit dem Schritt zu halten war gar nicht so einfach. Der Braunhaarige wusste scheinbar auch ohne Handynavigation, wohin sie mussten und bog zielstrebig in eine Seitenstraße ab. Weniger los war hier trotzdem nicht. Touristen und Einheimische mischten sich vor den Kneipen und Fastfood-Läden.

„Bist du sicher, dass es hier lang geht?"
„Ja, Tommo. Ich bin sicher."
Okay, Liam war definitiv schlecht gelaunt. Richtig gute Voraussetzungen für den Abend. Ob er Harry lieber absagen sollte? Andererseits, sie könnten auch einfach nichts sagen. Er wollte seinen Freund bei sich haben, das ließ er sich von einem griesgrämigen Liam nicht madig machen. Wer wusste schon, wann Harry das nächste Mal mit ihm ausging?

„Das ist dieser Pub an der Ecke, neben dem Corn Dog laden. Der ist doch immer so voll, dass man nicht mal draußen 'nen Stehplatz bekommt, wenn man nicht ganz früh da ist", fügte sein Kumpel noch an.
Louis zuckte mit den Schultern. Er hatte keine Ahnung. Pubnamen merkte er sich in der Regel nicht. Es gab so viele in London, da lohnte sich das gar nicht. Außerdem hatten sie ihre Stammkneipe. Aber an den Fastfood-Laden konnte er sich erinnern. Da holten sie sich immer mal wieder was. Ultra fettig, aber geil.

„The Great Mullingar?"
Er wäre beinahe in Liam geprallt, als der abrupt anhielt, um doch noch einmal die Adresse auf dem Handy zu checken.
„Das ist ja ein Irish Pub!", stellte er schmunzelnd fest.
Was auch sonst, wenn Niall auswählte. Ein Wunder, dass es kein Nando's war, so oft wie Harry das bisher erwähnt hatte.
„Hauptsache sie haben gutes Bier und was zu Essen. Ich sterbe vor Hunger!"

Midnight MemoriesWo Geschichten leben. Entdecke jetzt