Louis hat sich seine freien Tage zum Jahreswechsel etwas anders vorgestellt, nachdem das ganze Jahr schon eher beschissen verlaufen ist. Er muss für seine Schwester einspringen und die Pferde sitten, sein bester Freund verbringt den Jahreswechsel in...
@Nina2776 Ich weiß, du hast dir die 10.000 Worte gewünscht, aber ich glaube, das wäre einigen zu viel geworden. Deshalb hab' ich das Kapitel doch gesplittet. Vielleicht lasse ich mich unvernünftiger Weise dazu überreden, es zeitnah hochzuladen XD
Wünsche euch hier viel Spaß mit 5032 Worten. Lasst mir gerne ein Sternchen und Kommentare da. Ich beantworte sie alle, wenn ich Zeit finde. Ihr glaubt gar nicht, wie viel Freude es macht, die zu lesen :)
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Louis drehte den Kopf und blinzelte orientierungslos in die Dunkelheit. Wenige Sekunden vergingen, bis ihm klar wurde, dass er sich in seinem Schlafzimmer befand. Wieder daheim. In seinem eigenen Bett. Sein staubtrockener Mund hatten ihn geweckt. Zu viel Alkohol und salzige Pommes. Keine gute Kombination, wenn man dazu nicht ausreichend Flüssigkeit aufnahm. Er hatte einen fürchterlichen Brand. Vielleicht einen Kater. Aber nur einen kleinen.
Verschlafen streckte er sich. Wartete ab, ob sein Kopf zu brummen begann, aber die stechenden Schmerzen blieben aus. Louis schluckte ein paar mal. Ein kläglicher Versuch seinen rauen Rachen zu befeuchten. Doch kein Kater. Nur schrecklicher Durst. Seine spröden Lippen verzogen sich zu einem seligen Grinsen, als er die Umrisse seines Freundes wahrnahm. Spürte, wie Harry sich mit einem Bein zwischen seine gekuschelt hatte.
Der Lockenkopf lag bäuchlings und alles andere als platzsparend an seiner Seite. Halb auf, halb unter der Decke. Wieso war dem nie kalt? Wie ein Seestern hatte Harry alle Gliedmaßen von sich gestreckt. Dessen linker Unterschenkel war irgendwie zwischen Louis Beine geschoben. Louis störte es nicht. Wenn es nach ihm ginge, durfte sein Freund so viel Platz vereinnahmen, wie er wollte. Hauptsache, der war bei ihm und ließ ihm ausreichend Decke – da verstand er keinen Spaß.
Behutsam, um Harry nicht zu wecken, bewegte er sich. Befreite seinen Schenkel. Wickelte sich aus der übrigen Deckenhälfte. Der Lockenkopf brummelte kurz, zog das Bein an. Atmete aber, ohne aufzuwachen, ruhig und gleichmäßig weiter. Wohl darauf bedacht, knackende Dielen zu vermeiden, schlich Louis sich auf Zehenspitzen aus dem Zimmer. Tapste schlaftrunken durch den kühlen Flur, bis er das Bad erreichte. Wenn er schon wach war, konnte er auch einen Abstecher auf die Toilette machen.
Außerdem war die Temperatur im Bad deutlich angenehmer. Kein Wunder, da lief die Heizung im Gegensatz zu Flur und Küche. Blind tastete nach dem Lichtschalter und zischte ungehalten, als er vom viel zu hellen Licht geblendet wurde. Mit geschlossenen Augen ließ er sich auf die kühle Klobrille plumpsen. Am liebsten würde er einfach im Sitzen weiterschlafen. Hatte das mal jemand probiert? Fiel man dann von der Schüssel? So hundemüde wie er war, war er gewillt es zu testen. Sein Rücken fühlte sich an, wie grün und blau geschlagen. Wie zur Hölle konnte eine Massage solchen Muskelkater auslösen?
Bevor er tatsächlich mit heruntergelassener Hose im Sitzen wegdämmerte, erhob er sich ächzend. Zog sich die Boxershorts über die Schenkel und betätigte so leise wie möglich die Klospülung. Brachte nichts, das Spülgeräusch war immer gleich laut, aber der gute Wille zählte. „Eww ..." Er seufzte angewidert und rollte mit den Augen, als er zu allem Überfluss auch noch Spermareste entdeckte, welche die Innenseite seines linken Oberschenkels zierten.