Louis hat sich seine freien Tage zum Jahreswechsel etwas anders vorgestellt, nachdem das ganze Jahr schon eher beschissen verlaufen ist. Er muss für seine Schwester einspringen und die Pferde sitten, sein bester Freund verbringt den Jahreswechsel in...
Es tut mir wahnsinnig leid, dass es so lange gedauert hat, ein neues Kapitel zu schreiben. Irgendwie hat das alles zeitlich nicht so hingehauen, wie ich es mir gewünscht habe ... Ich hoffe, ihr habt ein wenig Spaß mit diesem Teil :)
Wie immer: Denkt daran, wenn euch eine Geschichte - völlig egal welche - gefällt, lasst uns Autoren ein Sternchen und gerne Kommentare da. Wir freuen uns alle wahnsinnig darüber. Es ist quasi unsere Währung :)
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Immer wieder blickte Louis verstohlen zu seinem Freund rüber. Ob der auch nervös war? Man sah es dem Sänger nicht an. Von dessen anfänglicher Zurückhaltung war nicht mehr viel übrig. Mittlerweile war der aufgetaut und voll in seinem Element. Entspannt saß der auf dem hohen Hocker neben Niall und sprach gut gelaunt in das Mikrofon. Die kurzen schokobraunen Löckchen schmiegten sich an dessen breite Kopfhörer. Harry hatte sie nur halbseitig aufgezogen, vermutlich um seine Studiogäste nicht auszuschließen. Er wirkte zufrieden. Glücklich. Zumindest grinste der die ganze Zeit so ansteckend.
Louis war stolz. Wie charmant Harry das Interview gab und auch auf sich. Endlich hatte er sich im Griff. Also wenigstens seine Mimik. Sein wild klopfendes Herz und die Schmetterlinge im Bauch nicht. Aber die sah niemand. Seine Gefühle zu unterdrücken war unmöglich. Nicht, wenn Harry so hinreißend süß dahockte und das so großartig machte. Louis konnte sich nicht helfen, aber ihm gefiel es, Harry beim Arbeiten zuzusehen. Zu beobachten, wie viel Freude der hatte. Ihn so zu sehen, erfüllte ihn selbst mit Glück. Es machte Spaß. Am liebsten hätte er ihn umarmt, seinen Duft inhaliert und dessen Wärme gespürt. Und einen Kuss. Er wollte so unbedingt einen Kuss, dass er vorhin wirklich mit sich kämpfen musste.
Wenn etwas verboten war, dann war es so viel schwieriger, sich zu beherrschen. Der Versuchung zu widerstehen. Also wahrscheinlich war es das. Sicher wusste er es nicht, weil er bisher nie eine Beziehung geheim halten musste. Zumindest nicht auf diese Weise. Es fiel ihm sehr schwer, seine Zuneigung nicht offen zu zeigen. Möglicherweise lag es aber auch an Harry. Der machte Dinge mit seinem Körper, Kopf und seinen Hormonen, die bisher noch kein Mann bei ihm ausgelöst hatte. Da konnte andere sagen, was sie wollten, verliebt zu sein, wenn die Gefühle erwidert wurden, war wunderschön. Er genoss jede Sekunde, in der er noch seine rosa-rote Brille auf und tanzende Schmetterlinge im Bauch hatte. Von ihm aus konnte das gerne so bleiben.
Nervig war allerdings, dass man ihnen die Handys abgenommen hatte. So konnte er Harry nicht mal eben schreiben. Das hätte ihm sicher etwas die Aufregung vor dem, was gleich kommen würde, genommen. Wobei Schreiben ziemlich sicher keine gute Idee gewesen wäre. Er wusste aus erster Hand, wie wenig sie sich beide dabei beherrschen konnten. Und das Handyverbot gab es aus gutem Grund und der war ziemlich sicher er selbst. Nicht nur sie, sondern auch die Mitarbeiter durften kein Mobiltelefon oder ein Gerät mit Kamera am Körper tragen.
Trotzdem würde er seinem Freund gerne schreiben. Der Gedanke an ihre letzten Chats ließ ihn schmunzeln. Das verging ihm jedoch schnell, als Niall endlich die von allen lang erwartete Fragerunde ankündigte. Sofort spannten sich sämtliche seiner Muskeln an. Sein Kehlkopf machte ein merkwürdiges Geräusch, welches er schnell hinter einem Husten versteckte. Gott sei Dank lachte der Ire gerade laut und herzlich.