Louis hat sich seine freien Tage zum Jahreswechsel etwas anders vorgestellt, nachdem das ganze Jahr schon eher beschissen verlaufen ist. Er muss für seine Schwester einspringen und die Pferde sitten, sein bester Freund verbringt den Jahreswechsel in...
Oh man, wie lange ist es her? Ich schau' lieber nicht nach. Aber ich habe euch nicht vergessen. Ich könnte euch und meine Geschichten nie im Stich lassen ;), auch, wenn ich mal etwas länger brauche. Viel Freude mit 8988 Worten.
Ich kann euch gar nicht genug für die Treue, für jeden Vote und jeden einzelnen Kommentar bedanken!!!
An alle die Geburtstag hatten: Happy Birthday nachträglich!!!
PS: Diesmal habe ich an das Harry im Pingu-T-Shirt Bild gedacht! PPS: Als ich das Kapitel geplant habe, wusste ich noch nichts von Harrys-sexy Pleasing Aktion ;)
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„Boo ...", hauchte Harry. Louis stockte der Atem. Bevor er etwas erwidern konnte, umschlangen ihn lange, starke Arme. Pressten ihn fest an den größeren Körper. Augenblicklich kroch die frostige Winterluft, welche sich in Harrys Klamotten verfangen hatte, durch seinen bettwarmen Jogginganzug. Gänsehaut bildete sich in seinem Nacken. Wegen der Kälte. Mehr aber, weil Harry das Gesicht tief in seiner Halsbeuge vergrub. Ihn mit dem Bart und seinem warmen Atem kitzelte.
„Haz!" Er musste sich auf die Zehenspitzen stellen, um die innige Umarmung zu erwidern. Beiläufig drehte er ihre Körper. Zog seinen Freund wortlos mit sich, um mit der Ferse die Wohnungstüre zuzustoßen. Mit einem leisen Klicken fiel sie ins Schloss. Louis schloss die Augen. Hob den Arm, um mit seiner Hand die Kapuze aus dem Gesicht seines Freundes zu schieben. Mit den Fingern durch Harrys Haare zu kämmen. Sie dort zu vergraben und ihn zu kraulen, weil Harry das liebte. Er hatte ihn so sehr vermisst. Alles. Harrys Stimme. Seinen Geruch. Seine Wärme. Die weichen Hände. Die Fingerspitzen, die sich gerade mit einer Dringlichkeit in seine Rückenmuskeln bohrten, als wollten sie sich vergewissern, dass er real war.
Es musste bereits weit nach Mitternacht sein. Louis hatte nicht auf die Uhr gesehen, als er von der Türklingel aus dem Schlaf geschreckt wurde. Er hatte vorgehabt, wach zu bleiben. Auf Harry zu warten. Aber dann waren ihm nach dem langen Arbeitstag und dem anschließenden Medientraining doch die Augen zugefallen. Eigentlich hatte er vorgeschlagen, Harry vom Flughafen zu holen, doch der hatte abgelehnt. Nicht, weil er es nicht gewollt hätte – im Gegenteil. Sein Freund hatte sich über das Angebot sehr gefreut, aber er wollte es Louis nicht zumuten, mitten in der Nacht und in der beißenden Kälte rauszumüssen.
Und Louis hatte sich geschlagen gegeben. Nicht diskutiert. Weil es nicht um Uhrzeit und Wetter ging. Die Wahrheit war, dass Harry zu müde und zu erschöpft war, sich auch noch über mögliche Konsequenzen Gedanken zu machen. Fans hatten ihn in LA beim Boarding der Maschine erkannt und Bilder ins Internet gestellt. Es war nur logisch, dass der ein oder andere ihn in London abpassen wollte. Für Fotos. Einen Wortwechsel. Ein Autogramm. Aber dazu fehlte Harry nach einer Woche Nonstop-Arbeiten die Kraft und für ein Versteckspiel reichte die Energie nicht aus. Er hatte es nicht offen kommuniziert, aber Louis war nicht dumm. Er konnte zwischen den Zeilen lesen.
Es war okay. Fürs Erste jedenfalls. Immer würde er es sich nicht nehmen lassen, seinen Freund abzuholen. Es gehörte doch dazu, das nach einem anstrengenden Tag oder einer Reise zu tun hatte – oder nicht? Louis hätte ihm sogar Blumen mitgebracht. Weil Harrys Augen so schön geleuchtet hatten, als er ihn in Jamaika mit den Rosen überrascht hatte. Um ihn glücklich zu sehen, würde er so ziemlich alles tun. Wenn Harry strahlte, war seine Welt perfekt. Da ging ihm das Herz auf.