6. Kapitel ✅

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»What doesn't kill you, makes you stronger!«, sang ich, während die Menge jubelte.

Ich weiß nicht, ob ich gut sang, doch der Menge nach zu urteilen, tat ich es. Aber ich weiß, dass ich mich bemühte. Ich bemühte mich für Chris. Und für den Rest unserer Clique.

Als ich fertig mit dem Song war, genoss ich den großen Applaus. Auch wenn alle diese Leute betrunken waren - ich selbst war auch ein bisschen beschwipst - bedeutete es mir sehr viel. Ich stand noch oben auf der Bühne, als ich zu unseren Tisch hinsah. Alina und Amy standen auf den Tisch und jubelten sich die Seele aus dem Leib, während Chris, Kay und Luke - die mich noch nie singen sahen bzw. hörten - verdattert gucken. Und ich musste Lächeln, als ich Dan auf der Tanzfläche bemerkte. Er sprang mit ein paar anderen in die Höhe und jubelte laut. Als er sah, dass ich ihn beobachtete, zwinkerte er mir zu.

»So, dass war ein ultracooler Auftritt von Meggie!«, sprach der Moderator.

Die Menge antwortete mit mehr Applaus.

***

Wieder bei unserem Tisch angelangt, nahm mich Alina sofort in die Arme.

»Das hast du so toll gemacht!«

»Danke Alina.«

»Wow, ich.. du hast gerockt!«, staunte Amy.

»Ich- Äh-«, stammelte Luke.

Kay nickte bloß stumm.

Chris sagte kein Wort, aber lächelte mich anerkennend an.

»Hey du!«, kam eine Stimme von hinten.

Ich drehte mich um und sah einen eigentlich ziemlich gutaussehenden Jungen hinter mir stehen. Ich nickte ihm lächelnd zu.

»Darf ich dir einen Drink ausgeben?«

»Ich denke schon...«

Er grinste mich verführerisch an und ging dann zur Bar, wahrscheinlich um mein Getränk zu bestellen. Alina kam derweil auf mich zu.

»Hey, wer ist denn das? Der sieht mega süß aus.«

»Ja«, sagte ich und beobachtete, wie er von der Bar zurückkam und mir den Drink vor mir auf den Tisch stellte. Es war ein kleines Glas, indem eine leckerriechende Flüssigkeit war. Ich zuckte mit den Schultern und leerte das Glas auf ex.

Das letzte, woran ich mich erinnern konnte, war das gemeine Grinsen von dem Typen.

***

Kopfschmerzen. Höllische Kopfschmerzen.

Ich öffnete langsam blinzelnd die Augen. Ich atmete tief ein und aus. Dann drehte ich meinen Kopf ganz leicht, um zu sehen, ob ich allein im Bett lag. Ich zuckte jedoch vor Schmerzen zusammen.

Warum tut das nur so weh?!

Zum Glück musste ich meinen Kopf nicht zu weit bewegen, um zu erkennen, dass ich nicht alleine im Bett lag. Neben mir lag ein brauner Haarschopf. Naja, nicht ganz neben mir, eher auf meiner nackten Schulter.

NACKT?!

Ich sah schnell unter die Decke, die mich ab der Hüfte bedeckte. Ich atmete erleichtert auf.

Das positive war: Ich war nur obenrum nackt.

Das negative war: Ich war obenrum nackt!

Ich sah nun ins Gesicht des Jungens.

Oh. Mein. Gott.

»Luke?«, sagte ich erstaunt.

Seine Augen öffneten sich blinzelnd und weiteten sich, als er sah mit wem er da halbnackt im Bett lag.

In dem Moment, wo sein Blick an mir hinunter glitt, fiel mir ein, dass ich nichts anhatte. Ich zog empört die Decke hoch.

Er lächelte entschuldigend, was ultra niedlich aussah.

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