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»Ich- also als erstes solltest du wissen, dass es mir unglaublich leid tut. Aber ich war in diesen Momenten so.. glücklich. Ich konnte nicht aufhören an dich zu denken. Du warst buchstäblich das einzige, was in meinem Kopf war. Ich dachte an nichts anderes mehr. Ich habe sie komplett vergessen. Ich- hätte ich an sie gedacht, hätte ich sofort mit ihr Schluss gemacht. Das musst du mir glauben.«
Ich raufte mir durch meine Haare und sah sie unsicher an. Ich hatte noch nie so offen über meine Gefühle gesprochen.
Sie schloss ihre Augen und dachte anscheinend nach. Ich beobachtete sie dabei. Ich beobachtete, wie sich ihre Stirn ganz langsam runzelte und ihre Augenbrauen sich zusammenzogen.
Als ich sie so sah, wollte ich bloß die große Falte auf ihrer Stirn glatt streichen, sie fest in meinen Armen halten und ihr versprechen sie nie mehr loszulassen.
»Ich nehme deine Entschuldigung an«, seufzte sie.
»Doch ich denke wir sollten Freunde bleiben«, fuhr sie fort, als ich mich gerade dazu bereitmachte sie zu mir ziehen.
Mein Herz setzte einen Schlag aus, als ich das hörte. »W-wieso?«
Sie schüttelte bloß den Kopf und schenkte dem Buch wieder ihre vollste Konzentration.
Ich starrte sie noch minutenlang an, bis ich mich dazu aufraffen konnte zu gehen.
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Als er endlich weg war, seufzte ich erleichtert auf. Seine verletzten Blicke würden mich noch lange verfolgen.
***
Am nächsten Tag, konnte ich den Unterricht nicht wieder schwänzen, also ging ich mit den Jungs zum Speisesaal.
Viele Jungs sprachen mich an, und fragten mich, ob es mir besser ging, da ich ja »krank« war. Sogar Jungs die ich nicht kannte.
»Ja, mir gehts schon besser. Danke«, hatte ich immer höflich geantwortet.
Andrew setzte sich sogar ganz kurz neben mich und unterhielt sich mit mir. Doch anscheinend wurden ihm die stechenden Blicke von Liam irgendwann zu viel und er setzte sich wieder zu seinen Zimmernachbarn.
»Wir müssen jetzt wieder in den Hindernissparcour, nicht wahr?«, fragte Aaron, als die meistens schon fertig gegessen hatten.
Ich musste daran denken, was letztens passiert war. Bei diesem Gedanken wurde mir etwas schlecht. Aber nicht, weil der Gedanke ekelhaft war. Eher weil das Gegenteil der Fall war.
Troy nickte und nahm sein Tablett, um es anschließend in den Wagen, der für das dreckige Geschirr im Speisesaal stand, zu packen und uns auffordernd anzusehen.
Ich tat es ihm nach und ging danach aus dem Speisesaal. Hinter mir hörte ich Schritte, also war ich mir sicher, dass Liam mir folgte.
»Meghan! Warte doch mal«, hörte ich Liams Stimme.
Seufzend ließ ich mich etwas zurückfallen, um neben Liam gehen zu können.
»Ich dachte, wir wollten befreundet bleiben, Meghan..«
Ich blieb stehen und sah ihn stirnrunzelnd an. »Aber das sind wir doch?«
»Ach? Seid wann behandelt man seine Freunde so, wie du mich behandelst?«
Ich war baff. Er hatte Recht. Ich war ein richtiges Arschloch. Vor allem, wenn man bedachte, dass er mir erst gestern gesagt hatte, dass ich ihm viel bedeutete.
»Es.. Es tut mir leid«, meine Stimme brach und ich musste die Tränen zurückhalten.
Ich fühlte mich schrecklich.
Und als hätte Liam meine Gedanken gelesen, kam er zu mir und umarmte mich fest.
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One Girl
Teen FictionMeghan ist eigentlich ein normales Mädchen. Wären da nicht ihre super spießigen Eltern, die sie dazu zwingen über die Ferien in ein Camp zu gehen, in dem den Schülern "gutes Benehmen" beigebracht wird. Eine Militärschule - so sieht Meghan das Camp...
