Wir waren früher, als eigentlich vorgesehen, fertig, also ließ uns der Lehrer früher gehen. Ich und Liam nickten brav und versprachen keinen Scheiß zu bauen.
Als wir den Lehrer hinter uns gelassen hatten und im Gebäude waren, schnappte sich Liam meine Hand und zog mich hoch in unseren Stockwerk. Er drückte mich gegen die Wand neben den Gemeinschaftsduschen und fing an mich heftig zu küssen.
Ich lächelte in den Kuss hinein. Er schien es zu merken, den er grinste auch.
Plötzlich hörten wir Stimmen, unteranderem Troys und Aarons.
Wir lösten uns voneinander und blickten uns um. Dann deutete er in die leeren Duschen und ich folgte ihm hinein. Wir gingen in eine der Kabinen und küssten uns weiter. Ich schlang meine Hände um seinen Hals. Er drückte mich fest gegen das Ding, mit dem man das Wasser einschaltete und plötzlich wurden wir mit Wasser übergossen. Wir lösten uns und lachten. Ich starrte ihn grinsend an. Er grinste zurück, ging einen Schritt aus der Dusche, ohne sich von mir zu lösen, und zog mich somit direkt in den Wasserstrahl. Ich lachte und schlug ihm auf die Brust.
Er lachte und kam wieder näher zu mir und ich küsste ihn wieder.
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Wir küssten uns noch ziemlich lange, bis Meghan angefangen hatte zu zittern.
»Auch wenn ich es nicht gerne sage, sollten wir aufhören und uns trockene Sachen anziehen«, hatte ich gesagt und sie darauf genickt.
Und nun stand ich in meinem Zimmer und musste den Jungs erklären, warum ich pitschnass war.
»Ich... Äh...«, stotterte ich und stellte die Sporttaschen ab, dabei bemerkte ich, dass ich noch die Tasche von Meghan hatte.
Da klopfte es auch schon an unserer Badezimmertüre und eine immer noch pitschnasse Meghan kam hereinspaziert. Sie hatte die Augen auf ihre Fingernägel gerichtet, also sah sie nicht, dass Troy und Aaron auch da waren und fragte: »Hast du vielleicht meine Tasche vom Eingang der Dusche mitgenommen. ich hab sie dort vergessen und sie war dort nicht mehr, als i-.«
Sie unterbrach sich, als sie Troy und Aaron bemerkte und schluckte. Ich streckte ihr wortlos die Tasche entgegen und sie nahm mir sie ab. Dann lächelte sie mich noch peinlich berührt an und verschwand wieder im Badezimmer.
Ich sah wieder zu Troy, der mich böse anblickte, und Aaron, der die Augenbrauen hochzog, und überlegte, wie ich mich aus der Situation hinausreden konnte und sagte: »Das sieht zwar jetzt komisch aus, aber es ist nicht so, wie ihr vielleicht denkt.«
»Aha, wie ist es dann?«, fragte Aaron belustigt.
»Äh... ich...Ich brauch mich eigentlich gar nicht rechtfertigen! ich und Meghan haben nicht, ich wiederhole, nicht rumgemacht. Und vor allem nicht in der Dusche«, sagte ich und versuchte überzeugend zu klingen.
»Keiner hat davon geredet, dass wir denken, dass du rumgemacht hast mit Meg... In gewissermaßen hast du dich jetzt selbst verraten. Aber ich nehm's dir nicht böse, ich hatte sowieso keine Interesse. Du musst dich jetzt nur mit Troy, ihrem Freund und Dustin herumschlagen.«
Ich schluckte. »Sie hat einen Freund?«
»Ich denke schon. So tolle Mädchen wie Meghan haben meistens einen.«
»Ich habe keinen Freund verdammt! Und wenn ihr nicht wollt, dass ich alles höre, was ihr sagt, dann redet verdammt nochmal leiser!«, erklang die Stimme von Meghan von der anderen Seite der Türe.
Troy warf mir einen Toll-gemacht-Kumpel!-Blick zu.
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Am nächsten Morgen wachte ich vor meinen Wecker - was so gut wie nie passierte - auf und war hellwach. Es war 5:30. Ich hatte noch zwei Stunden Zeit, bevor der Unterricht beginnen würde.
Ich beschloss also mich anzuziehen und laufen zu gehen, immerhin haben wir heute noch diese Prüfung und es ist ziemlich wahrscheinlich, dass wir da auch Laufen müssen. Da war ich gleich vorbereitet.
Ich schnappte mir mein Handy und meine Kopfhörer und machte Musik an. Dann ging ich raus und joggte im Wald, der das Grundstück des Internats umrahmte. Es war schön hier. Es gab sogar einige Wege im Wald.
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Nachdem ich lange gejoggt hatte, sah ich auf die Uhr. 6:30. Perfekt. ich konnte also vor dem Unterricht noch duschen.
Das tat ich dann auch. Danach zog ich mich um - ich trug schon wieder ein bauchfreies Sportshirt und eine knappe Hose - und schminkte mich etwas mit Mascara und Lipgloss - mit Kirschgeschmack. Meine Haare band ich mir gerade zu einem hohen Zopf, als ein verschlafener Liam ins Bad kam.
Ich lächelte ihm zu und als er mich bemerkte, schloss er die Tür, umarmte mich von hinten und sah mir zu, wie ich meinen Zopf fertig band. Als ich fertig war, drehte er mich um und zog mich zu einem Kuss an sich ran.
Er biss mich leicht auf die Lippe, was mich leicht aufstöhnen ließ.
"Mhm, Kirschgeschmack", murmelte er lächelnd und an meinen Lippen.
Ich lächelte stumm und küsste ihn wieder.
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Nach dem Frühstück hatten wir diese "Prüfungen" - die sich einfach nur als abmessen unserer Leistungen herausstellte. Zum Beispiel mussten wir 500 Meter laufen und die Zeit wurde gemessen und eingetragen. Das ganze war ziemlich nervig.
Aber wir waren schon zum Mittagessen fertig. Also gingen wir alle auf unseren Tisch. Auf dem Tisch saßen Troy, ich, Meghan, Aaron, Dustin, Austin, Blake und noch zwei andere Vollidioten, die Meghan die ganze zeit anstarrten, als hätten sie noch nie ein Mädchen gesehen.
Es gab Pizza. Troy und ich verputzen insgesamt eineinhalb Pizzen und Aaron eine ganze, während Meg zwei Stückchen aß. Und danach satt war. Ich hätte noch locker etwas essen können, doch ich wollte nicht so verfressen wirken, also ließ ich es bleiben.
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One Girl
Novela JuvenilMeghan ist eigentlich ein normales Mädchen. Wären da nicht ihre super spießigen Eltern, die sie dazu zwingen über die Ferien in ein Camp zu gehen, in dem den Schülern "gutes Benehmen" beigebracht wird. Eine Militärschule - so sieht Meghan das Camp...
