»Okay! Das reicht!«, rief Liam und zog mich von Troy.
Ich schnaufte beleidigt. Er hatte kein Recht mich von ihm wegzuziehen. Ich darf dort sein wo ich will und küssen wen ich will.
»Lass mich los!«, kreischte ich ihn an.
Daraufhin ließ er mich ruckartig los und ich taumelte, sodass er mich wieder halten musste. Aber nachdem er einen bösen Blick von mir eingefangen hatte, ließ er mich sofort los.
»Was willst du hier?!«, schnauzte ich ihn an. Wahrscheinlich lallte ich total, doch das war mir egal.
»Deine Freunde sollten bald gehen. Die Besuchszeit ist bald um«, knurrte er wütend und warf etwas hinter mir Mörderblicke zu.
»Es ist meine Sache wie lange ich meine Freunde einlade. Und da du nicht eingeladen bist, solltest du ganz schnell verschwinden, bevor ich wieder anfange nüchtern zu werden. Dann wird es nämlich nicht gut für dich ausgehen Arschloch«, knurrte jetzt ich.
Er sah mich kurz überrascht an, fing sich kurz danach aber wieder und griff nach meiner Hand.
»Lass es mich erklären. Bitte«, flehte er mich an.
Ich sah voller Ekel auf meine Hand und dann in sein Gesicht.
»Du brauchst mir nichts zu erklären, Liam.« Seinen Namen sagte ich voller Abscheu, um ihm zu zeigen, dass er hier und überall wo ich war, unerwünscht war.
Er schien es langsam zu kapieren und ließ mein Handgelenk los. Sein Blick lag voller Reue auf mir. Doch die Reue konnte er sich jetzt in den Arsch schieben.
Meine Augen verengten sich zu Schlitzen und ich nickte mit dem Kopf zu seiner Zimmertüre.
Er nickte geschlagen und drehte sich um. Doch er schien etwas vergessen zu haben und drehte sich nochmal um. Dann packte er Troy am Kragen und zog ihn mit. Dieser zwinkerte mir noch einmal zu, bevor er mit Liam in seinem Zimmer verschwunden ist.
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»Er hat Meghan geküsst«, regte ich mich bei Aaron auf und zeigte voller Abscheu zu Troy.
»Meghan hat mich geküsst«, grinste er jedoch zufrieden.
Mir reichte es. Ich sprang auf und wollte ihm sein hässliches Grinsen aus der Fresse schlagen, doch Aaron, der stärker als ich war sprang auch auf und hielt mich zurück. Worauf ich ihn böse anknurrte.
»Halte dich zurück, Liam!«, blaffte Aaron.
»Und du, Troy. Nutz Meghan's Situation nicht schamlos aus. Das hat sie nicht verdient«, knurrte er auch Troy an.
Dieser wendete den Blick ab und starrte zu Boden.
»Ich bin dann mal weg. Meghan braucht jetzt einen richtigen Freund und keine Möchtegernkumpel, die ihr nur das Herz brechen.«
Kaum hatte er den Satz ausgesprochen, verschwand er hinter der Badezimmertüre.
Ich starre Troy, der jetzt langsam zu seinem Schrank geht, immer noch wütend an.
Was denkt er sich dabei Meghan, meine Freundin, zu küssen.
»Ich dachte die Regel „Bro's bevor Hoe's" gilt bei uns.«
»Wir sind und waren keine Bro's«, zischte er mich an und zieht sich sein Shirt um.
Ich schüttelte den Kopf und gehe auf mein Bett zu. Ich war schon ziemlich müde. Jedoch konnte ich nicht sofort schlafen. Denn jedes Mal, wenn ich meine Augen schloss, sah ich das Bild von Troy und Meghan. Wie sie auf ihm lag und sich zu ihm hinunter beugte.
Wie sie ihn küsste. Und er denn Kuss erwiderte.
Doch das schlimmste am ganzen Tag, war der Moment, in dem sie mir in die Augen gesehen hatte und ich dort keine Zuneigung las. Sonder Abscheu. Abscheu vor mir und das, was ich ihr angetan hatte.
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One Girl
Fiksi RemajaMeghan ist eigentlich ein normales Mädchen. Wären da nicht ihre super spießigen Eltern, die sie dazu zwingen über die Ferien in ein Camp zu gehen, in dem den Schülern "gutes Benehmen" beigebracht wird. Eine Militärschule - so sieht Meghan das Camp...
