Wir saßen im Auto, um Alina abzuholen. Ich saß wie vorhin in der Mitte, zwischen Troy und Liam.
Bei Alina angekommen, stieg ich aus. Sie trat aus dem Haus und fing an zu quietschen sobald sie mich sah. Ich tat es ihr nach und wir fielen uns um den Hals.
Nachdem wir auch noch anfingen auf und ab zu springen, kam Aaron aus dem Auto und brachte uns zum Schweigen: »Mädels!«Wir lachten und stiegen ein, ins Auto. Sie schob mich auf Liam's Schoß und kuschelte sich an Troy, was mich dazu brachte die Augen zu verdrehen und zu Grinsen.
Sie stand ja so sehr auf ihn.Als wir bei Dustin's Haus ankamen, stiegen wir aus dem Wagen. Alina hing sich bei Troy ein und lachte laut auf. Ich ging auf den Eingang des riesigen Hauses zu und machte die Tür auf.
Dustin stand zufälligerweise vor ihr. Sobald er mich sah, zog er mich an sich.
»Du siehst unglaublich toll aus.« Seine Lippen steiften mein linkes Ohr.»Danke«, hauchte ich an sein rechtes Ohr.
Hinter mir kam Liam ins Haus und stieß mich leicht weiter ins Haus und somit weg von Dustin.
»Nur weil wir nur befreundet sind, heißt das nicht, dass du dich an Dustin ranschmeißen musst.« Liam klang genervt.
Durch die Musik, die immer lauter wurde, musste ich näher zu ihm treten, damit er mich verstehen konnte. »Nur weil wir befreundet sind, heißt das nicht, dass es dich kümmern muss, wann ich mich an wen ranschmeiße!«
Wütend drehte ich mich um und stöckelte zur Bar, um mich auf einen Barhocker niederzulassen.
»Na? Was willst du denn Süße?« Der Barkeeper sah gut aus. Mit seinen brünetten Haaren und seinen haselnussbraunen Augen.
»Whiskey-Cola, bitte.« Normalerweise hätte ich nun mit dem Barkeeper geflirtet. Doch ich wollte gerade nur so schnell wie möglich ein alkoholisches Getränk in meiner Hand wissen.
Der Barkeeper nickte und nach nur wenigen Minuten schob er mir das Glas zu.
Ich bedankte mich und leerte das Glas mit einem Zug.»Wow. Übertreibs mal lieber nicht.« Aaron tauchte neben mir auf und blickte mich belustigt an, woraufhin ich meine Augen verdrehte und noch ein Glas bestellte.
»Willst du tanzen?«, fragte ich, als die nächste Whiskey-Cola kam.
Aaron nickte und ich leerte das Glas erneut mit nur einem Zug.
Ich und Aaron gingen also auf die Tanzfläche und tanzten.
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»Hey. Willst du tanzen?« Das Mädchen sah mich verführerisch an und ich musterte sie. Brünettes Haar. Blaue Augen.
Eine ziemliche Augenweide.Natürlich nickte ich und ging mit ihr tanzen.
Meghan war nicht zu sehen. Und selbst wenn, hätte ich mit dem Mädchen getanzt.Wir tanzten und redeten viel miteinander. Sie hieß Daisy und war Dustin's Nachbarin.
Als sie meinte, dass ihr nun zu heiß wäre, um zu tanzen, setzten wir uns an die Bar und tranken ein paar Shots.
Sie beugte sich zu mir rüber, als wir schon viel Alkohol im Blut hatten und fragte: »Wollen wir uns ein ruhigeres Plätzchen suchen?«
»Gerne.« Meghan meinte, es sollte mir egal sein, an wen sie sich ranschmiss. Also sollte ihr es auch egal sein, an wen ich mich ranschmiss.
Daisy nahm mich an ihre Hand und führte mich die weißen Marmortreppen, die gleich neben der Tanzfläche war, hinauf, in eine Tür, hinter der sich eine Art Schlafzimmer befand. Da es aber ziemlich unbenutzt aussah, war es wahrscheinlich eins von vielen Gästezimmern.
Sie schloss die Tür hinter sich und öffnete die Vorhänge, sodass der Mond in das Zimmer hineinschien.
Sehr romantisch.
Dann schubste sie mich auf das gemachte Bett und fing an sich auszuziehen.Als sie sich von ihrem Kleid befreit hatte und nur noch ihre Unterwäsche anhatte, machte sie sich an meiner Kleidung zu schaffen.
Sie wusste ganz genau was sie wollte.
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»Wow. Liam ist grade eben mit einer Tussi verschwunden«, lallte ich Aaron zu.
»Ich dachte er steht auf mich!«Aaron lächelte belustigt.
»Waren das deine einzigen Shots heute?«Wir waren zwischen dem Tanzen hin und wieder getrennt worden.
Mal hatte eine Tussi ihn angesprochen, mal hatte ein Typ mich angebaggert.Und natürlich hab ich zwischendurch noch was getrunken.
Aber ich war noch bei Sinnen.»Ich vertrage viel«, erklärte ich ihm ernst. Er schüttelte bloß amüsiert seinen Kopf.
Da entdeckte ich Dustin und ging auf ihn zu.
»Heyyy Dussilein!« Ich wuschelte ihm durch die Haare und grinste.»Wie ich sehe hast du Spaß«, lachte er und sah mich bezaubert an.
»Ja! Ich wusste gar nicht, dass du eine Bar in deinem Haus hast! Apropos Bar.. Ich müsste mal ganz dringend pinkeln. Wo ist denn deine Toilette?«
Er musste grinsen. »Die Treppen hoch und rechts.«
»Danke! Warte auf mich!«, brüllte ich über die Musik hinweg.
Als ich die Treppen hoch gelaufen war, öffnete ich sofort die erste Tür rechts. Immerhin musste ich ziemlich dringend.
Doch anstatt die erlösende Toilette zu finden, fand ich Liam mit dieser blöden Tussi halbnackt auf dem Bett.
Sie fuhren erschrocken auseinander und starrten mich geschockt an.»Oh sorry! Ihr wisst nicht zufällig wo die Toiletten sind, oder?!« Ohne auf eine Antwort zu warten, schmiss ich die Türe wieder zu und stampfte eine Tür weiter.
Schon wieder ein blödes Gästezimmer. Diesmal aber zum Glück leer.
Ich ging also jede Tür auf der rechten Seite ab und als ich bei der fünften ankam, fand ich endlich statt den blöden Gästezimmern, die Toilette und fing an zu pinkeln.
Wieder unten bei Dustin, verschwendete ich keine Zeit und zog ihn zu mir um
ihn stürmisch und verlangend zu küssen.
Ich wusste nicht weshalb ich es tat. Aber es fühlte sich gut ab.Er erwiderte den Kuss ohne zu zögern und packte mich an meiner Taille.
»Gehen wir hoch?«, fragte er.Ich stöhnte bloß ein »Ja« und folgte ihm die Treppen rauf.
Er öffnete die erste Tür rechts, bevor ich ihn aufhalten konnte und zog mich hinein.
Liam und die Tussi waren schon verschwunden.
Erleichtert öffnete ich mein Kleid und zog Dustin sein T-Shirt aus.
Ich fuhr seinem Six-Pack entlang und bei dem Bund seiner Hose stoppte ich.
»Bist du dir sicher, Meghan?«, fragte er sanft und hob mein Kinn etwas an.
Wollte ich mein erstes Mal. Jetzt?
»Ja«, hauchte ich und öffnete seine Gürtelschnalle, sodass ich seine Hose hinunterziehen konnte.
Er fuhr langsam die Enden meines BH's entlang, während ich ihn auf das Bett drückte, auf dem zuvor Liam und die Tussi lagen. Bei dem Verschluss machte er mit seinen Fingern halt, atmete tief aus und öffnete ihn.
Mit einer Hand.Ich saß nun auf seiner Schoß und schmiss meinen BH zu seinem T-Shirt, seiner Hose und zu meinem Kleid, in eine Ecke.
Es war nun beschlossene Sache.
Ich würde mit Dustin mein erstes Mal haben.
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One Girl
Teen FictionMeghan ist eigentlich ein normales Mädchen. Wären da nicht ihre super spießigen Eltern, die sie dazu zwingen über die Ferien in ein Camp zu gehen, in dem den Schülern "gutes Benehmen" beigebracht wird. Eine Militärschule - so sieht Meghan das Camp...