34. Kapitel ✅

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»Wo ist Meghan?«, fragte unser Trainer am Anfang des Unterrichts.

»Sie -äh, sie fühlt sich nicht so gut«, log ich.
Ich und Troy wussten immer noch nicht, wo sie und Aaron steckten.

»Ja. Und Aaron kümmert sich um sie«, ergänzte Troy nickend.

Der Trainer gab sich damit zufrieden.

Da mein und Troys Partner nicht da waren, mussten wir ein Team bilden, was eigentlich ganz lustig war.

Immerhin hatten wir nun eine Ausrede uns gegenseitig zu vermöbeln.

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»Los, Alina. Du musst jetzt gehen. Wir kriegen eh alle Ärger, da wir weg waren, ohne Bescheid zu sagen. Wenn einer der Putzfrauen jetzt noch kommt und uns erwischt, bekommen wir noch mehr Ärger«, mahnte ich sie.

»Aber ich will dich nicht alleine mit den ganzen Jungs lassen. Ich will auch was davon haben«, sagte sie mit einem süßen Lächeln, das sie Dustin zuwarf.

Als sie meinen Blick sah, löste sie ihren Blick von ihm und wandte sich wieder mir zu. »Nein. Ich möchte nicht gehen, Meggie. Ich weiß doch, wie schwer es hier für dich ist. Da brauchst du jemanden, der immer für dich da ist. Und die Stellung als »beste Freundin« kann nicht jeder einfach so einnehmen«, erklärte sie bestimmt.

Sie hatte zum Teil Recht.. Aber ich muss da durch. Und wenn jemand sie entdeckt, dann ist sie, genauso wie ich, am Arsch.
»Geh jetzt. Mr Burns wird dich, wenn er dich sieht, sicher wegen Hausfriedensbruch anklagen. Und dann müssen dich deine Eltern aus dem ätzenden Jugendgefängnis holen«, übertrieb ich.

Die Farbe wich ihr leicht aus dem Gesicht. »O-oke. Ich geh schon.« Damit hatte sie sich schon umgedreht und spazierte aus dem Wald. Sie stieg in das Auto. Jedoch nicht, ohne mir noch einmal kurz zuzuwinken.

***

Ich seufzte. Der Unterricht hatte schon längst angefangen, als wir alle wieder in unsere Zimmer kamen.

Ich schaltete mein Handy wieder ein und sah, dass ich einige Nachrichten von Liam und Troy bekommen hatte. Sie hatten angegeben, dass ich krank sei und Aaron sich deswegen um mich kümmern würde.
Wenigstens mussten wir zwei nicht mehr in den Unterricht.

Aaron und ich gingen in unsere Zimmer. Ich las wieder einmal in meinem Buch.

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Nach dem Unterricht waren Troy und ich komplett ausgepowert.

Schnaufend tapsten wir die Treppe hinauf bis hin zu unserem Zimmer.

Aaron lag auf einem Bett und hörte leise Musik. Er bemerkte uns gar nicht, also ging ich zu ihm hin und tippte ihm auf die Schulter.

»Wo warst du?«, fragte ich gleich.

»Eine Geheimoperation mit Meghan erledigen.«

Er schien nicht das Bedürfnis zu haben die Situation genauestens zu erklären, also beließ ich es bei einem Nicken.

Nach einer kurzen Stille sah Troy zuerst die Badezimmertüre und dann mich auffordernd an.

Ich verstand sofort und stand auf, um nach Meghan zu sehen.

»Mach keine Scheiße«, warnte Troy mich.

Ich nickte stumm und öffne die Türe.

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Ich legte das Buch zur Seite, als ich ein Klopfen an der Türe zum Bad hörte.

»Herein«, rief ich leise, woraufhin Liam in mein Zimmer tritt.

Ich beobachtete ihn genauestens, als er sich etwas verloren und nervös vor mein Bett stellte und auf mich herabblickte. Dabei sah ich ihm in die braunen Augen und hob meine Augenbrauen erwartungsvoll.

»Ich, -äh ich denke wir sollten reden?«

Ich nickte und hörte ihm zu.

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