Die Königin lächelte mich sanft an und zupfte am Saum meines Hemdes. In ihren Augen stand so viel Liebe, dass ich ihr vertrauen wollte.
Sicher dachte der weise Drache liebevoll an mich und sein Plan beinhaltete keine Strafen.
Vielleicht hatte er mir die Königin zum Geschenk gemacht.
„Ich lege meine Hand auf euer Herz...", die Elfe deutete auf ihre Brust, „dann werdet ihr etwas spüren. Ein Kribbeln, ein Pulsieren, oder Wärme. Es sollte sich nicht unangenehm anfühlen. Wenn es der Fall ist, sagt mir Bescheid. Dann ist der Heilzauber wahrscheinlich zu viel für euch."
Obwohl sie vorher versucht hatte mich zu ärgern, erklärte sie mir genau, was sie vor hatte. Wie sollte ich ihr jemals lange böse sein? Selbst die unbändige Wut über meine Gefangennahme, war nach ein paar Stunden verraucht.
Langsam stieg sie von mir herunter und setzte sich neben mich. Ihre flache Hand wärmte meine Wange.
„Drückt euch irgendetwas? Oder fühlt ihr euch eingeengt? Ihr solltet so bequem liegen wie möglich."
Kurz spürte ich in meinen Körper hinein. Bis auf meine anhaltende Erschöpfung, fühlte ich mich wohl und geborgen. Ich wollte noch einen Kuss, doch das sagte ich ihr nicht.
Ihre Finger auf meiner nackten Haut, boten mir ausreichend Aufregung. Schon bei der Vorstellung wurde ich unruhig.
„Es ist alles gut. Ihr könnt anfangen.", sagte ich.
„Hmm. Gleich."
Es schmatzte laut, als sie ihre Lippen auf meinen Mund presste.
„Jetzt kann ich anfangen."
Ein zufriedenes Grinsen erschien auf ihrem Gesicht. Wie bei einer Katze, die Sahne genascht hatte.
Sie schob ihre Hand unter mein Hemd. Langsam streichelte sie meinen Bauch hinauf. Ihre Berührung kribbelte bereits jetzt.
Die einzige Stelle, mit der sie Kontakt herstellen musste, war mein Herz. Ihre Finger tanzten dennoch über meine Bauchdecke zu meinen Rippen.
Ich atmete schwer. Ihr Blick glühte. Unfähig ihm stand zu halten schloss ich die Augen.
Erschrocken riss ich die Lider wieder auf.
„Ah!"
Die Königin legte den Kopf schief. Ein Regen blonder Strähnen rutschte ihr über die Schulter und in die Stirn.
„Nicht da!"
Unschuldig blinzelte sie mich an.
„Nun ich muss zumindest..."
„Ihr wisst sehr wohl, dass das nicht mein Herz ist.", rügte ich sie.
Ein letztes Mal drückte sie ihre Finger in mein weiches Fleisch, dann nahm sie die Hand von meiner Brust.
Schlimm genug, dass mein Körper so stark auf sie reagierte. Sie testete immer wieder ihre Grenzen. Wie ein ungezogenes Kind.
Alle meine Gliedmaßen prickelten nach dem Angriff.
Ich spürte sie immer noch, obwohl die Elfe mich nicht mehr anfasste.
Diesmal suchte sie gezielt meinen Herzschlag und legte sacht ihre Hand links neben mein Brustbein.
„Euer Herz schlägt so schnell.", stellte sie ruhig fest. Es war mir peinlich, aber ich fand keine Lösung, um es zu verhindern. Ihre Anwesenheit brachte mein Herz durcheinander.
„Das wird sich gleich beruhigen. Nicht wundern. Ich fange an."
Die Königin schloss die Augen. Konzentriert zog sie ihre Augenbrauen zusammen.
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Drache und Silber
RomanceIris wird von ihrem König losgeschickt, um einen Heiratsantrag an die Elfenkönigin zu überbringen. Als dieser abgelehnt wird, läuft alles aus dem Ruder. girlxgirl
