Leons Sicht:
"Hey!"
"Leon, hast du Vilu gefunden?" fragte Ludmilla nervös.
"Hallo, Leon, wie geht's dir? Schön dich zu sehen..." sagte ich sarkastisch.
"Ach Leon, verarsche mich halt nicht die ganze Zeit und beantworte einfach meine Frage."
"Ist ja gut, ihr geht es einigermaßen gut, wenn man das so bei diesen Umständen sagen kann. Ich war bei ihr aber sie wollte danach etwas alleine sein, ich werde mich heute um die Kinder kümmern ich habe ihr deshalb heute frei gegeben."
"Gut, wenigstens eine Sache die du richtig machst!" sagte Ludmilla.
"Alter, was soll das denn jetzt bitte heißen?" fragte ich sie schon fast wütend.
"Leute, alles gut, bei euch?" Fede kam zur Tür und ließ mich rein.
Nachdem ich bei Fede noch einen Kaffee getrunken hatte, nahm ich die Kinder mit und fuhr mit Ihnen nach Hause. Beziehungsweise wollte ich mit Ihnen nach Hause fahren, ich dachte wohl es wäre so einfach, doch das war es ganz und gar nicht, es war für mich wie eine Panikattacke, ich drückte zwar weiter aufs Gas, aber das Gefühl, es war einfach nicht gut.
"Papa?" fragte Valentina, die hinter mir im Auto saß. Ich konnte ihren verängstigenden Blick im Rückspiegel sehen.
"Papa, bleib ruhig! Es ist alles oke! Wir sind da, du schaffst das." sagte mir Alvaro der aufmunternd neben mir saß.
Ich atmete ein uns aus. Es ist alles gut Leon, redete ich mir ein uns es klappte auch wirklich. Ich schaffte es nach Hause zu fahren dank Alvaro.
Als wir Zuhause waren und die Kinder in ihrem Spielzimmer spielten und ich ihnen zuschaute musste ich an Sofia denken, wenn sie jetzt noch da wäre, sie würde nur lachen und ihren Geschwistern zuschauen doch sie ist nicht mehr bei uns...
Das macht es einfach so schwer, ich weiß das die Kinder Sofia sehr vermissen, und es mir einfach nicht zeigen wollen weil sie Angst haben, sie haben Angst vor mir.
"So ihr Lieben, was wollt ihr denn heute Abend essen?" fragte ich sie.
"Papa? Können, wir mal wieder zusammen kochen? So wie wir damals mit Mama gekocht haben?" Alvaro erinnerte sich also noch daran. Miriam und ich hatten damals mit Alvaro immer zusammen gekocht. Sie fehlt mir zwar noch, aber nicht mehr so arg wie noch vor einiger Zeit.
"Na dann, wie wäre es dann mit Spaghetti 🍝 Bolognese?"
"Jjjaaaaaa!" sagten die Beiden im Chor.
"Nadann ab in die Küche."
Und die beiden rannten sofort in die Küche.
Vilus Sicht:
Es war schon dunkel als ich mit dem Auto in eine Bar fuhr und ein paar Drinks zu mir nahm.
Es war 9 Uhr als ich mir ein Taxi nahm. Ich wollte zwar eigentlich irgendwie noch feiern oder irgendwas machen, aber ich wollte einfach wissen ob es denn Kindern gut geht. Ich weiß zwar das Leon sich gut um sie kümmert aber es ist einfach meine Verpflichtung ich kann es nicht beschreiben.
Als ich die Tür öffnete stand Leon in der Küche und machte den Abwasch.
"Violetta? Was machst du denn schon hier?"
"Schlafen die Kinder schon?" fragte ich.
"Ja, sie sind schon um halb 8 eingeschlafen, wir haben zusammen gekocht, willst du noch etwas essen?"
"Nein danke, ich...Mir ist gerade etwas schlecht. Ich komme gleich..."
Ich hatte schon seit langem keinem Alkohol mehr getrunken und auch nicht in dieser Menge.
Deshalb musste ich mich jetzt über der Kloschüssel übergeben.
Leon kam zur Tür herein, und hielt meine Haare zurück und streichelte mir über den Rücken.
Als es endlich vorbei, war gab er mir ein Handtuch.
"Geht's wieder?" fragte er mich.
"Leon, warum tust du das? Warum bist du jetzt aufeinmal für mich da?"
"Ich...Vilu ich weiß es nicht. Aber ich kann einfach nicht mehr ohne dich... Verstehst du das nicht? Ich weiß nicht was du mit mir gemacht hast.."
___________________
Das wars für heute! Lest gerne meine neue Jortini Story. Dort wird bis zum 24. Dezember jeden Tag ein Kapitel kommen.
LG Madlene 💕🌸
DU LIEST GERADE
Die Nanny ❤~ViolettaFF
Fan-FictionIch bin Leon Vargas und bin 23 Jahre alt. Meine Frau Miriam Vargas ist vor 3 Wochen gestorben und hat mir unsere 3 Kinder Alvaro (6), Valentina (3) und Sofiá (3 Wochen) hinterlassen. Ja genau meine Frau ist an der Geburt unseres dritten Kindes gest...
