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Liam Pov:

"Was genau hast du denn geräumt, sag es mir bitte" höre ich Nero sagen.

Ich hatte wie so oft einen Albtraum wegen meinem Vater.

Ich überlege noch kurz, ob ich es ihm wirklich sagen soll.

Ich entschließe mich dann aber doch dafür es ihm zu sagen. Jahre lang habe ich es für mich behalten und es in mich hinein gefressen, vielleicht tut es ja gut Mal darüber zu reden?

Ich nicke schließlich und fange an zu erzählen.

"I-ich habe von meinem V-vater geträumt, wie er v-versucht hatte mich zu v-v-vergewaltigen, wie er auf m-mich z-zu k-kam und mich an die W-wand gedrückt hat, ich mich nicht b-bewegen konnte weil er mich f-festhielt. Er hatte mich aufs B-bett geschubst, natürlich habe ich versucht weg zu k-kommen aber er war s-s-schneller als ich. Ich war gerade Mal 6 Jahre alt. Mein Bruder war da noch nicht auf der Welt....weil ich mich aber so sehr d-dagegen gewährt habe hat er schließlich doch aufgegeben mich aber dafür b-bestraft weil ich nicht auf ihn g-gehört habe. Er hat mich geschlagen bis ich unmächtig würde und im Krankenhaus wieder aufgewacht bin..." Sagte ich und weinte stark weiter.

Die Erinnerung an früher ist für mich sehr schlimm.

Meine Mutter war zu der Zeit als das passiert ist nicht da, sie war auf der Arbeit und mein Vater hat es schamlos ausgenutzt.

Ich habe es meiner Mutter nie erzählt was er alles mit mir gemacht hat, bis sie es irgendwann dann mitbekommen hat. Sie wollte sich sofort von ihm trennen aber er war ihr Dom und hat sie somit bestraft und ihr gedroht, wenn sie ihn verlassen würde, würde es mir und ihr sehr schlecht ergehen.

Mein Bruder kam 10 Jahre später zur Welt. Er ist eigentlich nur ein Unfall gewesen weil mein Vater hatte Mal wieder zu viel getrunken und meine Mutter Benutzt.

Trotzdem liebe ich ihn und hasse ihn nicht. Meine Mutter liebt ihn auch überalles. Nach dem mein Bruder zur Welt kam, starb mein Vater dann nach etwa 3 Jahren endlich.

An was er starb weiß ich nicht, ich weiß aber noch das so ein Mann und schwarze vor unserer Tür stand und es meiner Mutter erzählt hatte.

In diesem Moment war ich so glücklich und das war auch das erste Mal in meinem Leben das ich glücklich, war so richtig glücklich.

Meiner Mutter, meinem Bruder und mir ging es auch sofort Besser, nachdem er tot war.

Wir führten ein glückliches Leben zu 3.

Mein Bruder kann sich an unseren. Vater nicht wirklich mehr erinnern, da er da noch zu klein war.

"Oh Kätzchen das tut mir leid...aber dir wird nichts mehr passieren ich bin da und lasse es nicht zu. Ich werde dich beschützen!" Sagt er mit Mitleid in seiner Stimme.

Ich nickte nur.

"Kätzchen lass uns schlafen" sagte er.

Und ohne auf meine Antwort zu warten legte er sich mit mir im Arm hin.

Ich schloss meine Augen und versuchte wieder einzuschlafen.

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Ich wurde wach da ich nicht mehr schlafen konnte.

Ich schaute auf denn Wecker der direkt neben mir stand, auf dem kleinen Nachtschränkchen.

10:41 Uhr zeigte mir dieser.

Ich richte meinen Oberkörper auf damit ich nicht mehr liege.

Nero lag neben mir und schlief noch weiter.

Ich beschloss einfach auf zu stehen und ihn nicht zu wecken. Vielleicht kann ich mich hier ja noch selber ein bisschen um sehen, ich meine dieses Mal alleine ohne Sam...

Ich stehe also auf, und merke direkt das es mir gut geht.

Die Übelkeit und das Gefühl jeden Moment das Gleichgewicht zu verlieren alles weg.

Leise gehe ich zur Tür und öffne sie genau so leise.

Dom Sub SystemWo Geschichten leben. Entdecke jetzt