,,Wer verdammt sagte, es könne verdammte Scheiße nicht noch schlimmer werden?"
Diesen Satz zischte Daniel schon seit einer Weile vor sich hin. Erst machten sie sich den ganzen Mut, setzten alles auf eine Karte und jetzt konnten sie nicht mal kämpfen, weil der verdammte König wohl dachte, herrliches Wetter heute. Wieso nicht raus gehen? Obwohl der dies sonst nie tat! Ganz ehrlich, Daniel war angepisst. Das einzig Gute war, dass es in seiner Gruppe bislang keine Verluste gab. Dies wurde aber auch zerstört, als sie die andere Hälfte antrafen. Es fehlte mehr als dreiviertel davon. Und auch als er fragte, wie es dazu zustande kam, bekam er keine Antwort darauf. Was er aber trotzdem erfuhr, jagte ihn eine Gänsehaut über dne Rücken. Der Vampirkönig hat seinen Zug gemacht.
,,Evelina, Kai, Gin und Momo, ich bin froh, dass es euch gut geht." Hatte er die blonde Anführerin schreien hören, sah auch wie die kleinen Knirpse sich wieder zusammen schlossen. Seine Gruppenmitglieder schienen glücklich über die Zusammenkunft zu sein, dafür sahen die anderen, wie solle man es nennen? Eher betrübt aus. Vor allem die sonst so energische Rothaarige begrüßte ihre Freundin mit einen leichten Lächeln, lief dann aber wieder weiter. Wenn er nur wüsste, was passiert ist.
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Alle wieder ins Versteck! Wir werden angegriffen!
Wie vom Blitz getroffen weitenten sich die Augen der Rothaarigen augenblicklich. Das laute Gepolter erreichte ihre Ohren laut und deutlich. Angegriffen. Aber wie? Sie versteifte sich, spürte, wie ihr Herz schneller zu schlagen begann.
,,Hast du das gemeint, Jayden?", fragte sie noch mit ruhiger Stimme, während Jayden, der Weißhaarige sich immer noch an ihr stützte. Keine Antwort. Nur Stille ging von ihm aus. ,,Es sei zu spät, hattest du das damit gemeint, verflixt Jayden!", wurde ihre Stimme lauter. Sie ignorierte dabei die Vampire als auch die Menschen, die sie von allen Seiten beschimpften. Von wegen sie solle als Mensch und Verräterin verrecken. Tze, bessere Beleidigungen waren ihr schon im Kindergarten eingefallen.
Aber das regungslose Bündel vor ihr war grade wichtiger, als allen einen Crashkurs in ,,Wie beleidige ich richtig." zu geben. Sollte sie trotzdem irgendwann vorschlagen. Seufzend trat sie einen großen Schritt nach rechts und lächelte innerlich schadenfroh, als sie den Aufprall von Jayden hörte. So wichtig war er jetzt auch nicht.
,,Deine Antwort war, es sei zu spät, oder?", fragte sie noch ein mal. Wieder keine Regung von ihn. Sie schloss kurz die Augen und atmete tief ein, spürte auch schon wie sie wieder runter kam.
,,Evelina, wir sollten los.", erinnerte sie Momo wieder an den Alarm. Ja, sie sollten sich wirklich beeilen und nicht mit dem Feind reden. Evelina stockte kurz. Es war für sie, auch wenn sie Vampirjägerin ist, einfach komisch zu Jayden ,,Feind" zu sagen.
,,Ich würde vorschlagen, dass du hierbliebst. Auch der Rest der Menschen.", erklang doch endlich eine bekannte Stimme. Jayden. Er war wieder auf seinen Füßen, sah die Jäger herausfordernd an. Sprach auch ganz laut und deutlich, sodass alle ihn hören konnten. Jetzt war Evelina gespannt. ,,Der Alarm ist der Beweis. Meinem Bruder, dem Vampirkönig, ist es gelungen in euer Versteck ein zu brechen und wütet nun unkontrollierbar dort herum. Es wird nicht lange dauern, bis alle dort tot sind.", begann er ruhig, wand dabei nicht den Blick von der Rothaarigen ab, die ihre Augen verengte, ihn schon Todesblicke schenkte. Sie ahnte schon, was da grade vorging, mochte es ganz und gar nicht und musste es dringend unterbinden.
,,Kommt Leute! Wir müssen abzieh-" ,,Für euer Überleben ist gesichert. Auch, dass es euch gut geht nach der gewonnenen Schlacht." Der Weißhaarige unterbrach sich selber.
,,Dafür müsst ihr nur-" ,,Verquarkalbere mich nicht!", schnitt sie ihm dieses mal wütend das Wort ab. ,,Das hieße bestimmt auch, ein ganzes Leben Blutaussaugen!", brachte sie den Nagen auf den Punkt. Sie ließen ein paar also nur am Leben, weil sie Nahrung brauchten. Sie konnte auch eins und eins zusammenzählen.
,,Dafür überlebt ihr aber. Ohne mehr Leid, ohne mehr Qualen und auch ohne mehr Verluste" rechtfertigte er sich. Und schon ging das Getuschel los. Und nicht in die gute Richtung. ,,Da sterbe ich lieber auf dem Schlachtfeld!", schrie sie ihn an, wollte auf ihn los gehen, um ihn endlich wach zu schlagen. Sie wurde aber von ihren Bruder zurück gehalten. ,,Ich gehe auch lieber dort hin, wo der Pfeffer wächst.", bekam Jayden zischend die gleiche Antwort von ihrem Bruder Kai.
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Als ich dich wieder traf
VampireEs herrscht Krieg zwischen den Vampiren und Menschen. Die größte Schlacht haben die Vampire gewonnen und die Menschen wurden gefangen genommen. Einige, die fliehen konnten, kamen in den Untergrund unter und schlossen sich den Internationalen Vampirj...
