32. Es geht weiter (1)

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Es vergingen jetzt schon drei Tage, seitdem Kurai in einen der vielen Krankenzimmern ihn ihren ewigen Schlaf verfiel. Der Boss hatte den Team vorerst eine Ruhepause gegeben, um die Situation zu verarbeiten. Gin war seid dem nicht aus seinen Zimmer gekommen. Von Momo hatte er auch alles bekommen was er brauchte.
Auch die Bestattung hatte sie für ihn vorzogen, blieb bei ihn. Sie und Kai besuchten ihn auch einfach.
Nur so. Ohne zu sprechen, nur, um für ihn und Kurai da zu sein.
Rosé kam seitdem nur ein Mal.
Sie hatte sich sehr in sich gekehrt und verbrachte viel Zeit im ihrem Zimmer. Kai versicherte aber, das es ihr gut ginge und er sie auch mal besuche. Aky, Shin, Fuyu und Evelina besuchten ihn auch häufig. Mit Shin sprach Momo auch öfters, wenn sie mal im Zimmer der Grünhaarigen waren. Sie hatte ihn ja damals auch herzlich eingeladen.
Bei jeden Gespräch hörte sie ihn aufmerksam zu, bei jeden schlechten Wort über Vampire, wieso es ausgerechnet sie sein musste und wie er sich selbst bemitleidete. Sie hörte ihn zu antwortete ihn auch auf die paar Fragen, die er stellte und sprach ihn nicht auf die Tränen an, die er still vergoss.

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,,Wir haben heute eine Mission, Fuyu.", sagte Aky mit leiser Stimme und stand von Fuyus Bett auf. Es war grade am frühen Morgen. Sie hat sie letzte Nacht in Zimmer der Lilahaarigen übernachtete, um die Strategie für den Auftrag auszuarbeiten. Ihre Stimme bröckelte ein bisschen, sodass man es fast nicht erkenne konnte. Sie hatte gestern in der Nacht geweint, als die neben Fuyu schlief. Ihr rechte Hand hat sie auch schon darauf angesprochen, aber sie schob es einfach zur Seite. ,,Ich sag schon mal den anderen zwei bescheid, dass sie mitkommen. Du solltest dich umziehen, es dauert nicht lange, ich bringe die beiden hier her.", informierte sie Fuyu und wies sie nach mal darauf hin, dass Aky noch ihrem hell rosa Pyjama an hatte. Ein Nicken folgte und schon verlies Fuyu ihr Zimmer.

Noch stand die Aky auf der genau geleichen Stelle. Es tat einfach weh, zu wissen, das grade eine Person, die einen sehr viel am Herzen liegt, von einen auf den anderen Tag nicht mehr da ist. Es schmerzte jeden aus dem Team, dass konnte sie sehen und es kränkte sie auch. Aber jetzt grade, konnte sie nichts ausrichten. Sie musste einfach stark sein und nicht der Trauer verfallen. So wie ihre rechte Hand. Sie zeigte am wenigsten, fast gar nicht, dass sie traurig über diese Sache war. Sie machte weiter und das nahm sich Aky auch vor - weiter machen!

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Draußen auf den Gang horchte die Lilahaarige noch mal an ihrer Zimmertür. Nichts. Sie hörte kein Geräusch von Aky. Sie entfernte sich langsam von der Tür und ging in die Richtung von Momos Zimmer.
Auch wenn es Aky jetzt grade sehr schlecht ging, vertraute Fuyu ihrer Anführerin. Sie würde es schon von alleine schaffen aus der Trauer raus zu kommen - ganz gleich der Frohnatur wie Aky ist. Drei mal klopfte sie an Momos Tür, bis sie ein "Herein" hörte.

Im Zimmer sah sie auch schon Momo wie sie auf ihrem Bett saß und Shin wie er auf einen herumstehenden Stuhl saß. Er sah besser aus als vor drei Tagen. Da konnte sie die blanke Wut und Verzweiflung in seinen Augen sehen. Die Gespräche mit Momo trugen als Früchte.
Kurz begrüßte sie die Grünhaarige, wand sich aber schon wieder Shin zu.
,,Hikarima, wir haben eine neue Mission." Sie sah schon von weiten, wie Shin seine Ohren spitzte.
,,Eliminieren?", fragte er gleich darauf und erntete ein Kopfschütteln.
,,Wir sollen eine wichtige Sache beschaffen. Aky, Kai, du und ich.", klärte sie ihn auf.
Die Enttäuschung in Shins Gesicht konnte Fuyu sehen.
,,Du bist schon fertig ausgerüstet, oder" Ein Nicken.

,,Dann sollten wir jetzt Kai abholen. Weißt du vielleicht wo er sein mag?", erkundigte sich Fuyu. Grade war ihr Shin viel zu ruhig, was zwar natürlich war aber nicht das was sie gewohnt war. ,,Ich glaube der ist bei Rosé.", antwortete er ihr und stand vom Stuhl auf. Kurz verabschiedeten sich die beiden bei Momo und klopften am Zimmer der Pinkhaarigen.
,,Warte, ich komme gleich raus!", schrie die männliche Stimme von Kai und kurz darauf kam er auch schon aus den Zimmer.
,,Wie geht es Rosé?" Diese Frage kam gleichzeitig von Fuyu und Shin.
,,Sie braucht erst mal ruhe und möchte alleine alles verarbeiten.
Aber keine Sorge, ich hole sie schon aus ihrem Loch!", versprach Kai ihnen, als sie ihn mit dieser Frage überrumpelten. Wie ein Erzieher, der die kleinen Kinder in Schach hielt fühlte er sich! ,,Kommt wir holen kurz Aky und dann gehen wir los."

Als ich dich wieder traf Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt