17. Nur ein Tagebuch? Wohl kaum

28 2 0
                                    

,,Shin, kommst du?"

Es vergingen ein paar Tage in den Shin nicht anderes machte als lernen, Missionen durchführen und manchmal helfen. In den Tagen hatte er die Lilahaarige nur sehr selten gesehen. Natürlich hatten sie manchmal gesprochen, aber es dauerte nicht lange und schon musste, entweder er oder sie gehen. Über den Ereignis hatten sie kein Wort verloren. Es sah nicht so aus, als ob es sie stören würde und die beiden verhielten sich ganz normal, so wie vor den Vorfall. Von dem Buch hatte er auch noch keine Information, denn der Boss hatte „angeblich" keine Zeit. Also hatte er keine Fortschritte nach dem Vorfall gemacht. Er bemerkte nicht, dass er einfach stehen geblieben war, bis Aky ihn ansprach.

Schnell konzentrierte er sich wieder auf den Weg. Aky hatte ihn heute abgeholt - wieso auch immer - und natürlich ging er mit. So könnte er der auch so tollen Einzelschule entfliehen. So alleine da war es auch nur langweilig. ,,Ja, ich komme." Mit schnellen Schritten ging er auf die Blonde zu, um sie zu überholen. Sie war schon ganz weit vorne, weil Shin so langsam ging. Leichte Sorge machten sich in ihr breit, als sie sein Gesicht sah. Es war in den Tagen nach den er dem Team beigetreten war, sehr glücklich und jetzt wieder so. Sie wollte so gerne wissen, was bei ihm so in den Gedanken rum spuckt, aber sie wollte, das er zuerst mit ihr spricht und wenn er es nicht tut, dann... Ok sie würde ihn gleich sofort ansprechen.

,,Sag mal Aky... Wieso hast du mich abgeholt?", fragte Shin, als er neben ihr lief . Er verbrachte mit ihr am meisten Zeit, ja und ihn gefiel die Zweisamkeit zwischen den beiden, aber jetzt grade konnte er es sich nicht erklären.
,,Weißt du, du bist seit letzter Zeit die ganze Zeit in Gedanken und da... Naja." „Du hast dir Sorgen gemacht.",beendete er belustigt ihren Satz. Aus ihren Gesicht konnte man einfach fast alles lesen. Es war sogar manchmal sehr erheiternd. Als wären die Gedanken nie da gewesen, verschwanden sie und er konzentrierte sich auf Aky. Ihr Haar schimmerte im Licht, ihre sahen Augen verärgert aus, wegen der Aussage und sie blies ihre Backen auf. Man könnte denken, sie sei ein kleines Kind. Einfach lustig.

,,Keine Sorge, Aky. Es ist alles gut, nur ..." Er sah verlegen weg, was Aky nicht besonders gefiel. Er sprach auch nicht zu Ende und die Blonde wollte es doch unbedingt wissen. „Was nur?", hackte sie nach. Ganz aufgeregt stellte sie sich vor ihn, sodass sie ihn den Weg versperrte. Ein schelmisches Lächeln war auf ihren Lippen und sie sah ihn auffordernd an. Sie wollte es wissen, denn wenn sie es weiß, könnte sie etwas dagegen unternehmen und dann... Und dann...

„Mir würde es gefallen, wenn du mich endlich da hin führen könntest, wo auch immer du hin willst. Wir gehen hier schon das zweite Mal vorbei."

.

.

.

.

,,Schöner Besuch. Was wollt ihr?" Mit einem Toast mit Butter und Käse im Mund tippte Gin etwas an seinem Computer. Er hatte heute einfach, wegen dem Zeit Mangel das Frühstück ausfallen lassen. Sein Magen knurrte nur, aber er hatte Glück, dass Momo heute bei ihnen war und sie Essen mitnahm und er musste nicht noch sagen, dass er ihr Essen mochte. ,,Das... weiß ich zugegebenen auch nicht. Ich habe nur einen Brief von Boss bekommen." Aky lächelte schreck und zeigte den weiß mit schwarz verzierten Brief. In nur zehn Sekunden hatte der Blauhaariege den Brief durchgelesen und packte ihn auf seinen Arbeitsplatz. Ein lauter Seufzer voller Langeweile erklang, er kniff sich die Augen zusammen und stand auf.

,,Gin alles ok? Wieso stehst du auf?" Hörte man Momo, die gerade mit drei Teebechern auftauchte. Der 22 jährige sah viel genervter aus als sonst. Selbst sein Blick war gelangweilter. ,,Hast du dich mal wieder überanstrengt?" sagte sie tadelnd und reichte Gin dann auch seinen Tee, den er dankend annahm. Die anderen zwei kamen grade irgendwie nicht in ihr Blickfeld. Gin überanstrengt sich immer und deshalb machte sie sich immer Sorgen. Einmal da ist er sogar umgefallen und auf den Fußboden eingeschlafen. Das wollte sie nicht schon wieder riskieren. ,,Nein, alles gut." ,versicherte er ihr.

Als ich dich wieder traf Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt