Der Schock

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Ab da an ging es mit mir nur bergauf. Dylan und ich waren ein glückliches Paar und nervten alle um uns herum damit.

Wir hielten dauernd Händchen, ich besuchte ihn öfters über Nacht in seinem Hotel und posteten auf Twitter sogar Bilder von uns.

Dylans Fans waren zwiegespalten, einerseits mochten manche Britt an seiner Seite nicht und freuten sich darüber, dass sie getrennt waren, aber andererseits war ich ihrer Meinung nach auch nicht besser.

Vermutlich war das wie bei mir damals. Ich kannte Britt überhaupt nicht, aber fand sie scheiße, einfach nur weil ich an ihrer Stelle sein wollte.

Aber all das juckte mich nicht, denn Britt war vergessen. Ich war einfach nur überglücklich, ich meine, ich lebte quasi meinen Traum.

Dylan und ich waren jetzt zwei einhalb Monate zusammen, als ich bei ihm auf dem Bett saß und fernguckte, während er duschte.

Ja, na klar, da fragte man sich natürlich, warum ich nicht dabei war, aber so weit waren Dylan und ich noch nicht. Ich hatte einfach schlechte Erfahrungen damit gemacht, zu früh zusammen duschen zu gehen.

Plötzlich klopfte es an der Zimmertür. Überrascht stand ich auf, es war ja immerhin schon nach 22 Uhr.

Ich fuhr mir durch die offenen Haare und öffnete die Tür.

"Oh!", formte ich tonlos mit dem Mund.

Vor mir stand Britt.

Sie sah mich etwas überrascht an und meinte:"Ist Dylan da? Ich muss mit ihm etwas Wichtiges reden. Am besten gehst du jetzt!"

Ich zog eine Augenbraue hoch und signalisierte damit, daß ich nicht vor hatte auf sie zu hören und das Zimmer zu räumen.

Britt schnaufte und presste sich so an mir vorbei, als würde sie verbrennen, wenn sie mich berührte.

Augen rollend schloss ich die Tür und klopfte am Badezimmer.

"Dylan!", schrie ich und ich hörte, wie meine Stimme einen hysterischen Knicks machte.

Dylan kam mit nassen Haaren und einem Handtuch um die Hüften aus der Dusche.

"Was ist denn los?", fragte er ohne aufzusehen, da er damit beschäftigt war, sich die Haare trocken zu rubbeln.

"Oh!", stieß er aus, als er Britt entdeckte, die mich mit verschränkten Armen anstarrte.

Sie schien mich echt zu hassen. Wahrscheinlich ging sie mit der Trennung nicht so ganz konform und gab mir die Schuld.

"Britt, was zur Hölle machst du denn hier?!", fragte Dylan geschockt.

"Ich muss mit dir reden!", meinte Britt und deutete auf mich. "Aber wegen der da geht das gerade nicht."

"Ouh, das ist doch jetzt nicht dein Ernst...", murmelte ich genervt.

"Kann sie bitte gehen? ", zischte Britt.

"Nein, sag es mir ruhig vor ihr.", fordere Dylan sie auf, um die Situation mir gegenüber zu entschärfen.

"Na gut, aber werf mir nachher dann nichts vor! Dylan, ich bin schwanger. Im dritten Monat. Und du bist der Vater."

Dylan starrte Britt nur an und sagte nichts. Dann setzte er sich aufs Bett.

Ich dachte nach... Dylan und ich waren zwei einhalb Monats zusammen, das hieß, dass Dylan zwei Wochen vorher noch mit Britt geschlafen hatte, obwohl sie da schon getrennt waren und Dylan mit mir geflirtet hatte.

Was war ich denn für ihn?! Die Lückenbüßerin, die er mal eben kurz angepeilt hatte, um nicht alleine zu sein?

Und, zur Hölle, er wurde Vater!

Ich packte mir meine Tasche und rauschte ab.

Dieses Arschloch.

Natürlich lief Dylan mir nicht nach. Er hatte ja jetzt Verantwortung zu übernehmen und wurde Vater. Alles andere spielte jetzt keine Rolle mehr. Ich spielte keine Rolle mehr.

Wenn Britt schon im dritten Monat war, konnte sie ja nicht mehr abtreiben und ich konnte mir nicht vorstellen, dass sie es zur Adoption frei geben würde.

Warum war ich bloß so leicht zu haben gewesen? Anscheinend kannte ich ihn ja kaum. Ich hatte Dylan ja ganz anders eingeschätzt. Ich machte mir große Vorwürfe, dass ich überhaupt erst in diese Situation gekommen war.

Plötzlich konnte ich einfach nicht mehr weiterlaufen. Ich ließ mich an der Wand runter gleiten, legte mein Gesicht in die Hände und fing an laut zu schluchzen.

Ich rief Sarah an und sie kam kurze Zeit später, um mich nachhause zu bringen.

Als sie mich so vor fand, nahm sie mich einfach nur in den Arm und kramte nach Taschentüchern in ihrer Tasche.

Im Auto von ihrem Freund Dan erzählte ich ihr dann, was passiert war.

Sie schimpfte ein paar Minuten wüst über Dylan und fuhr viel zu schnell. Sie war extrem aggressiv und plante die ganze Zeit diverse Methoden, Dylan zu sterilisieren.

Dann lagen wir beide zusammen in meinem Bett und redeten fast die ganze Nacht, während mein Handy ausgestellt war, um nicht in Versuchung zu geraten, Dylan anzurufen.

Als Dan uns dann am nächsten Morgen auffand, lagen wir ineinander gekuschelt im Bett und schliefen.

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Ich hab irgendwie das Gefühl, dass ich zu oft update... Ihr könnt mir das schon sagen!
Aber ab Montag wird das sowieso weniger werden, weil dann die Schule wieder anfängt :((((
Xoxo

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