Ruben hat Route 113 erreicht. Zu seiner Überraschung... schneit es? Obwohl! Dieser 'Schnee' ist eigenartig grau.
Seit einiger Zeit fällt Ruben das Atmen schwer. Ob das an diesem Schnee liegt? "Hallo du!" Ruft ein Junge Ruben zu. "Hallo." "Du bist doch bestimmt auch ein Pokemon Trainer, oder?" Fragt der Junge. "Ja, bin ich." Der Junge grinst breit. "Ich heiße Eduard. Lass uns kämpfen!" "Freut mich, Eduard. Ich heiße Ruben." Sagt Ruben etwas gequält. "Hey... ist alles okay? Du siehst irgendwie blass aus." Bemerkt Eduard. Ruben hebt abwehrend die Hände. "Nein nein! Alles gut. Ich vertrage, glaube ich, die Luft bloß einfach nicht." "Ach so. Ja, das kommt oft vor, wenn man die ascheverhangene Luft um den Schlotberg nicht gewohnt ist." "Asche? Dann ist das wirklich kein Schnee..." Sagt Ruben. Eduard schüttelt den Kopf. "Nein. Das ist Asche. Siehst du dort den großen Berg? Das ist der Schlotberg. Ein aktiver Vulkan! Er ist zwar schon länger nicht mehr ausgebrochen, aber in seinem Inneren fließt glühend heiße Lava!" Erzählt Eduard und deutet auf den Berg. "Achso..." Antwortet Ruben knapp. Eduard holt einen Pokeball hervor. "Also?" Ruben lächelt und tut es ihm gleich. "Lass uns los legen!" "Los, Ninjask!" Eduard ruft ein Käfer Pokemon. "Du bist dran, Wolfen! *hust*" Magnayen erscheint und stößt wieder ein grelles Brüllen aus. "Ninjask, Tackle!" Ruft Eduard und Ninjask stürmt auf Magnayen zu. "Wolfen, *hust* ausweichen und Biss! *hust hust*" Magnayen tut, was Ruben sagt, aber Ninjask kann auch ausweichen. Eduard will Ninjask gerade wieder etwas zurufen, als Ruben noch heftiger zu husten beginnt. Er legt die eine Hand vor den Mund und die andere auf die Brust. "Hey! Ruben, was hast du?!" Entfährt es Eduard. Magnayen dreht sich besorgt zu Ruben um. Rubens husten wird immer heftiger. Er ringt nach Luft, hebt den Kopf und will etwas sagen, aber plötzlich wird er kreidebleich und kippt um. "RUBEN!!!"
"Asthma? Bist du sicher?" Fragt Eduard eine ältere Frau. Die Frau rührt eine klebrige Flüssigkeit in einem Mörser an. "Sicher! Die Atemnot, die Blassheit... Dazu der schwere Husten und schließlich die plötzliche Ohnmacht! Das ist ganz sicher auf Asthma zurück zu führen." Antwortet die Frau. Sie nimmt den Mörser und geht zu Eduard, der vor dem Bett sitzt in dem Ruben liegt. "Mach dir keine Sorgen, Magnayen. Diese Medizin hier wird ihm helfen." Sagt sie dann sanft zu Magnayen und hält den Mörser so, dass es an der Medizin schnüffeln kann. Magnayen lässt sie durch. Sie deckt seinen Oberkörper auf und schmiert ihm die Medizin auf die Brust. Sie haben Ruben das Oberteil ausgezogen und ihm dafür ein Handtuch auf die Brust gelegt. Die Frau hat die Medizin verteilt, legt wieder das Handtuch drüber und deckt ihn dann zu. Magnayen hat alles aufmerksam beobachtet und will sich nun auf Rubens Brust legen. "Wolfen! Du solltest nicht..." will Eduard es zurück halten, aber Magnayen knurrt ihn missbilligend an. Er schreckt zurück. "Lass es, Eduard. Es weiß, was es macht." Eduard schaut zu der Frau und dann wieder zurück zu Magnayen. Magnayen beschnüffelt Ruben und legt sich dann vorsichtig mit dem Oberkörper auf seine Brust. Den Kopf packt es dabei wieder dicht an seinem Hals ab. Nach einer Weile wird Rubens Atmung ruhiger und er entspannt sich. "Wolfen..." flüstert er. "Woher hast du das gewusst, Oma?" Fragt Eduard überrascht. Die Frau lächelt. "Das ist ganz normal. Damals, als du noch klein warst und mit Fieber im Bett gelegen hast... Du hast dich erst beruhigt und konntest einschlafen, wenn ich neben dem Bett gesessen habe und deine Hand nahm. Es ist das Gefühl, dass jemand da ist und über dich wacht! Dieses Gefühl lässt dich zur Ruhe kommen." Eduard schaut wieder zu Ruben und Magnayen. "Und Wolfen weiß, dass Ruben das jetzt brauch?" "Ja, das weiß es. Pokemon haben solche Instinkte! Magnayen ganz besonders. Dar es ein Rudeltier ist, liegt das Wohl der Gruppe ihm ganz besonders am Herzen. Und wenn es dem Anführer nicht gut geht, dann sind Magnayen unruhig und tun alles, um ihn zu beschützen." Eduard schaut sie fragend an. "Anführer?" "Ja. Magnayen folgen nur einem Trainer, den Sie als Stark und würdig erachten. Ihn sehen sie stehts als ihren Anführer an." Ruben entfährt ein stöhnen und er öffnet langsam die Augen. "Ruben! Gott sei Dank, das du wieder wach bist." Freut sich Eduard. Ruben schaut ihn verstohlen an. "Eduard... was ist passiert?" "Du hattest einen Hustenalfall und bist dann umgekippt. Ich habe mir echt Sorgen gemacht. Und Wolfen auch." Sagt Eduard lächelnd. Ruben schaut zu Magnayen, dass ihn mit wedelndem Schweif fixiert. Als Ruben zaghaft lächelt, leckt Magnayen ihm das Gesicht ab und vergräbt den Kopf in seinem Nacken. Es schnaubt erleichtert. "Tut mir leid." Sagt Ruben. Eduard schüttelt den Kopf. "Dafür musst du dich doch nicht entschuldigen. Aber sag mal... Ruben, leidest du an Asthma?" Ruben ist überrascht. "Ja... aber woher..." "Oma hat das gerade festgestellt. Sie hat dir eine Medizin zusammen gestellt." Eduard schaut zu der Frau. Sie nickt Ruben zu. "Schön, dass es dir wieder besser geht." Ruben nickt ihr ebenfalls zu. "Danke. Und entschuldigen Sie die Umstände." Sie schüttelt den Kopf. "Mach dir keinen Kopf, Ruben. Du kannst hier bleiben, bis du dich komplett erholt hast." Sagt sie sanft. Sie gibt Ruben noch ein paar Kräuter, die er zerkauen muss. Sie sind schrecklich bitter und Ruben fällt es schwer, sie im Mund zu behalten. Aber er merkt schnell, dass sie gegen die Atemnot helfen und schläft danach wieder erschöpft ein. Magnayen scheint sich auch wieder beruhigt zu haben und schläft, immer noch neben Ruben, auch schnell ein.
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Pokemon Adventures; Alpha Sapphire
FanfictionDiese Geschichte basiert auf der neuen Pokemon Edition Alpha Saphir. Es geht um den Jungen Ruben, der mit seiner Mutter in die Hoenn-Region zieht und dort sein eigenes Abenteuer erlebt. Wird er den Pokedex für den Professor vervollständigen? Wird er...
