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powerful - major lazer, ellie goulding

Skeptisch zog ich Henry gegenüber eine Augenbraue hoch. Was interessierte ihn das? Wir waren kein Paar gewesen und selbst wenn- ich bin jetzt Single. Ich kann tun und lassen was ich will ohne sein Einverständnis. Ich musste nicht erst einen Elternbrief an ihm abgeben, wo er was ankreuzen musste und dann unterschreiben konnte, um meine Rechte zu bekommen.

"Ja, Henry. Manche Leute gegen auf Dates", sagte ich und lächelte Jolene einmal nett an. Sie sollte bloß nicht von mir denken, dass ich ein unfreundlicher Mensch bin. Ich wäre lieber mit all den Freunden von Henry befreundet, damit ich ihm seinen Verlust an mir unter die Nase reiben konnte. Genau das war mein Plan.

"Ihr kennt euch?", fragte seine Freundin und ich nickte einfach. "Waren oder sind Freunde. Kompliziert, aber alles gut", beantwortete ich ihre Frage während Trevor schon längst gecheckt hatte, dass es der Henry aus meiner Zusammenfassung über meinen Herzensbruch und seine beste Freundin das Mädchen, für welches sich entschieden wurde, war.
Ich warf einen kleinen Seitenblick zu Trevor, welcher mich einmal beruhigend anlächelte.

"Ach ist ja cool. Du hast mir garnicht davon erzählt, dass du Leya als Freundin hast als ich dir erzählt habe, dass Trevor sich mit einer trifft."

Natürlich hat er das nicht. Henry würde nicht mehr über seine Verflossenen reden als er müsste. Er ersetzt sie einfach und tut dann vor ihnen so als hätten sie nie existiert. Stichwort: Mila, seine Ex. Gerade mal drei Wochen waren die getrennt und dann hatte er mich am Wickel. Henry wechselt seine Mädchen schneller als seine Unterwäsche. Ehrlich gesagt habe ich schon etwas Angst um Jolene. Sie wirkt so süß, aber je ernster die Gefühle werden zwischen den beiden, desto größer ist die Chance das er einfach abbricht. Klar, habe ich keine Beweise für dieses Verhalten außer meine eigenen Erfahrungen, aber auch so klingt das ziemlich nach ihm.

"Ach, ist doch halb so wild. Ich bin sicher nicht die einzige Leya auf diesem Planeten", winkte ich die Worte von der Braunhaarigen ab. Er hatte wirklich einen Typ bei Mädchen.
Auch ihre Haare waren garnicht so lang. Bis zur Schulter, aber nicht weiter. Sie hatte schöne blaue Augen, dass ich echt neidisch wurde. Genauso mit ihrer Haut, welche irgendwie so perfekt und weich aussah.
Ich warf beiden ein Lächeln zu und spürte dann plötzlich Trevor's Arm um meiner Schulter.

"Wir machen uns jetzt einen schönen Abend. Wenn es euch nicht stört, wären wir jetzt gerne wieder alleine. Für ein Doppeldate ist es noch etwas zu früh", sagte Trevor und ich war dankbar für seine Worte. So konnten wir weitere unangenehme Situationen sehr gut vermeiden und uns uns beiden widmen. Dafür war ich hergekommen und auch Henry's Präsenz wird daran nichts ändern können.
Ja, ich hatte immer noch Herzklopfen in seiner Nähe und würde mich am liebsten um seinen Hals schmeißen, aber das war nicht der Plan. Ich war hier mit Trevor um ihn zu vergessen. Für einen Abend. Und vielleicht verstehen Trevor und ich uns auch so gut, dass wir dann öfter ausgehen.
Jolene lächelte verstehend und zog Henry ohne weitere Worte mit sich mit. Ich spürte genau wie er mich im Vorbeigehen ansah, aber fixierte meinen Blick nur auf den Blonden, um den es heute gehen soll.

"Danke", sagte ich direkt als die Zwei außer Hörweite waren. Trevor grinste schief und zuckte mit den Schultern.
"Du bist sehr gut mit der Situation umgegangen. Respekt. Ich hätte nicht gewusst, was ich machen soll in deiner Situation. Ach, und kein Problem. Immer wieder gerne."

Er nahm seinen Arm von meiner Schulter und reichte mir dann den Whiskey, welchen Henry vorhin für mich bestellt hatte. Auch Trevor bestellte sich ein Glas, ehe wir anstießen und den ganzen Abend miteinander redeten.

Wir waren irgendwann echt gut angetrunken, was natürlich ungünstig war, da Trevor und ich mit Auto hier waren, aber er meinte bereits zu mir, dass er uns nachher ein Taxi holt, wenn wir gehen wollen.
Immer wieder hatte ich Henry's Blicke bemerkt. Die Eifersucht in ihm kochte, aber es hörte mich ab einen gewissen Punkt auf zu interessieren.
Mein Fokus lag auf Trevor und ich musste wirklich zugeben, dass er ein verdammt guter Kerl war. Seine Art über Dinge zu reden, die er liebt, war äußerst anziehend.
Nur zu gerne erzählte er mir über seine Kunst. Kunst war für mich schön anzusehen, aber selber war ich nicht wirklich begabt darin. Dennoch freute es mich zu hören was eine Leidenschaft in seinen Bildern steckte. Ab und zu zeigte er mir sogar Fotos und ich merkte das erste Mal seit über einem Monat, dass es garnicht so schlimm war es wenigstens zu versuchen sich auf jemanden einzulassen, welcher nicht mit 'H' begann und mit 'enry' endete.

"Ist etwas?", fragte Trevor mich plötzlich und dann realisierte ich erst, dass ich ihn angestarrt hatte. Schnell schüttelte ich meinen Kopf, ehe mich aber doch dazu entschied etwas zu sagen.

"Doch, eigentlich finde ich es nur bewundernswert wie leidenschaftlich du über dein Hobby redest. Das ist cool. Sehr sogar", gab ich schließlich zu und bekam das breiteste und glücklichste Grinsen, was ich je gesehen habe, als Antwort.

"Oh ja. Es freut mich, dass ich dich nicht langweile damit. Magst du tanzen gehen?"
Ich lächelte schief und nickte anschließend.

Trevor nahm meine Hand in seine und zog mich dann sanft hinter sich her. Er war generell nicht so wirklich der grobe und besitzergreifende Typ wie Henry es vielleicht war. Na gut, außer im Bett. Das hatte ich schon mitbekommen. Dennoch gab er mehr Acht auf mich und hatte sogar ein offenes Ohr für mich, obwohl wir nur ein One Night Stand sein sollten. Dieser Kerl hatte ein sehr gutes Herz. Das wusste ich.

Auf der kleinen Tanzfläche zog er mich an sich heran. Seine eine Hand hielt immer noch meine, während die andere sich um meine Taille legte.
Wir sahen uns einfach stumm an, während unser Lächeln auf den Lippen uns wohl wie Idioten aussehen ließ.

"Du siehst heute wirklich wunderschön aus", verließ es Trevor's Mund plötzlich. Zufrieden lächelte ich breiter. Oft bekam ich zu hören, dass ich heiß oder geil war, aber wunderschön hatte ich noch nicht so oft gehört. Es ließ mich wertvoller fühlen. Dieses Kompliment gab mir wirklich das Gefühl mehr zu sein als mein Körper, den die meisten als einziges wollten.

Einen Moment sagte ich einfach nichts dazu, sondern sah ihn nur an, ehe ich mich ein wenig streckte und vorsichtig meine Lippen auf seine legte.

A/N:

sorry, dass so lange nichts kam. hatte paar mentale struggles, aber hey, hier bin ich wieder.

thanks für 200k und alle follower, die ich in der zwischenzeit bekommen habe.

wen wünscht ihr euch gerade als endgame? leya + henry? trevor + leya?

PlaygirlGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt