❝epilog❞

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we found love - rihanna ft. calvin harris

Henry's POV:

Ja, es war eine gute Idee gewesen es zu versuchen. Tatsächlich war es die beste Entscheidung meines Lebens gewesen meine Ängste vor Bindungen und Gefühlen zu überkommen.
Mir war immer klar gewesen, dass ich Fehler gemacht habe. Vom ersten Moment an, als Leya umgedreht ist und gegangen ist, wusste ich es. Doch das spielte jetzt keine Rolle mehr. Wir hatten unsere Probleme miteinander gelöst bekommen und auch wenn es Zeit gekostet hat, konnten wir eine gesunde Beziehung aufbauen.

Unsere Art miteinander umzugehen war nicht von Anfang an immer gesund gewesen und stellte uns jedes Mal vor eine Herausforderung, aber irgendwann schafften wir auch das in den Griff zu kriegen.

Das Beste an dieser Beziehung war eindeutig der respektvolle Umgang miteinander, aber der toxische Sex.
Ich habe mir wirklich alle Mühe gegeben Leya auf Händen zu tragen nachdem ich sie das erste Mal auf ein Date gefragt habe und habe bis heute nicht damit aufgehört.

Es sind mittlerweile genau vier Jahre seit dem Start unserer Beziehung vergangen und ich war seitdem glücklicher denn je.
Sie war nun 22 und ich 27. Wir beide haben in dieser ganzen Zeit an Reife dazu gewonnen und ich konnte mich nicht beklagen. Leya wurden von Tag zu Tag schöner und ihr Lächeln versüßte mir den Tag.

Auch unsere Familien kamen super miteinander aus. Inana verstand sich am Besten mit meiner Mutter und die zwei waren nun beste Freunde. Erst waren beide Seiten verwirrt wie wir dazu kamen auf Dates zu gehen, da wir für sie nicht viel miteinander zu tun hatten.
Was die ganze Zeit hinterrücks passiert ist mit dem ganzen Sex, Drama und so weiter, wussten sie schließlich nicht. Und auch heute haben sie keinen Schimmer von der wahren Situation.

Leya hat sich für uns irgendeine Geschichte aus der Nase gezogen. Ich zitiere: "Henry und ich fanden uns auf den ersten Blick eigentlich ganz sympathisch und haben uns Abends ab und zu unterhalten, Gemeinsamkeiten festgestellt und nach einem Kuss, wussten wir, dass wir beide mehr wollen." Es war unser Glück, dass Killian den Mund gehalten hat und nicht gesagt hat, dass wir uns eigentlich erst bisschen angekeift haben. Stattdessen saß er bloß grinsend daneben und hat das Schauspiel genossen.

Der Kerl war in den vier Jahren auch schon so verdammt groß geworden und ich hätte es nie erwartet, aber seine Freundin hatte er behalten. Beide sind zusammen gewachsen und gereift. Ich musste zugeben, dass ich manchmal vergesse, dass er bereits beinahe volljährig ist und mit ihm dann rede als sei er immer noch drei.

Manchmal bereute ich es so ein schlechtes Vorbild gewesen zu sein und mit so vielen Frauen geschlafen zu haben, aber eigentlich hatte mir dieses Verhalten Leya ins Leben geweht.

Nervös tippte ich mit meinem Fuß auf dem Boden herum und sah in die Menge der ganzen Leute, die mich mein Leben lang begleitet haben.
Mein Blick fiel auf Shaun, welcher seinen Daumen stolz in die Höhe hob. Neben ihm saß Lucy und auch wenn ich es mir wirklich gewünscht habe, sind die zwei kein Paar geworden oder eher geblieben. Sie haben es für ein halbes Jahr zusammen versucht, aber dann entschieden nur Freunde zu bleiben. Aber offensichtlich schien diese Entscheidung beide mehr als glücklich zu machen. Sie verstanden sich immer noch fantastisch.

Die leise Musik im Hintergrund machte mich zunehmend nervöser und ich sah auf die Uhr. Alles und jeder war im Zeitplan. Aber so eine Hochzeit erlebt man nun mal nicht alle Tage, vorallem nicht, wenn man der Bräutigam ist.
Ich sah an mir herunter. Ich sah gut aus, zumindest hatte mir meine Mutter tausend Mal gesagt, dass alles perfekt sitzt und aussieht.

Leicht drehte ich meinen Kopf herum zu Killian. Ich hatte tatsächlich ihn als Trauzeugen auserwählt, aber eigentlich nur weil er darum gebettelt hat. Er mochte es genauso wie ich irgendwo im Mittelpunkt zu stehen. Früher war es anders gewesen, aber mittlerweile genoss auch er die volle Aufmerksamkeit.
Natürlich bekam er heute nicht alles davon ab, denn der Fokus würde vorallem auf Leya liegen.

Sie wollte ursprünglich Lucy als Trauzeugin haben, aber diese hatte abgelehnt, da sie fand, dass alle nur Leya sehen sollen, wenn diese vorne stehen würde.

In genau diesem Moment öffnete sich die Tür der kleinen Kirche und die schönste Frau der Welt betrat den Raum. Ihre Mutter begleitete sie zu dem Altar und weinte wohl schon länger vor Freude, da ihr Gesicht schon leicht nass war, obwohl beide erst einen Schritt gemacht haben.

Leya lächelte mir entgegen und ich grinste breit. Ich spürte genau wie auch meine Augen wässrig wurden. Ich war ein verdammter Softie für diese Frau geworden, aber ich stehe dazu.

Meine Augen wanderten über ihr Gesicht und dann ihr Kleid. Leicht schmunzelte ich als ihr Brautkleid sich leicht vom Boden hob und die roten Highheels von unserem allerersten Treffen leicht hervorblitzten.

Eine kleine Freudenträne kullerte über meine Wange und als sie dann vor mir stand, rollte eine zweite gleich hinterher.

"Du siehst unglaublich aus", flüsterte ich leise und ihr strahlendes Lächeln steckte mich wirklich an.

"Du siehst auch nicht so schlecht aus."

Manche Dinge ändern sich wohl nie. Ihre Frechheit hatte Leya natürlich behalten und ein leises Lachen verließ meine Lippen.
Ich setzte ihr einen kleinen Kuss auf die Stirn und dann setzten wir uns beide auf die Stühle hinter uns, um die Trauung zu beginnen.

Ich rückte meinen Stuhl einwenig näher zu ihr heran und legte meine Hand auf ihre. Ihre lag auf ihrem Bauch und ich grinste leicht. Niemand außer uns wusste über die guten Neuigkeiten Bescheid und noch sah man es Leya auch nicht an.

Wir beide haben unseren Kinderhass überwunden, auch wenn eher ungeplant. Sie hatte aufgrund ihrer Vergangenheit erst Angst mir davon zu erzählen, aber als ich die Nachrichten bekommen habe, habe ich mich so bereit gefühlt wie noch nie.
Ich hoffte natürlich, dass das Kind ein Junge werden würde, aber Leya meinte ein zweiter Henry in unserem Haushalt wäre mehr als nur anstrengend. Als ich dann gesagt habe, dass eine zweite Version von ihr auch nervig wäre, hat sie mich geboxt. Letztendlich haben wir uns entschieden einfach abzuwarten und zu schauen, was das Leben so mit sich bringt. Mehr können wir eigentlich auch nicht machen.
Im Endeffekt ist es auch egal welches Geschlecht unser Kind haben wird, hauptsache es ist gesund und glücklich.

Während der Mann, der für die Trauung verantwortlich war, redete und redete, lag mein Fokus nur auf Leya. Verdammt, ich war wirklich sehr weich geworden. Kaum wiederzuerkennen.

Als sie irgendwann aufstand, tat ich es ihr gleich. Jeder in diesem Saal stand und alle warteten nur darauf, dass wir uns jetzt zu Mann und Frau nehmen würden. Ehrlich gesagt hatte ich etwas Angst, dass einer von uns beiden kalte Füße bekommen würde, aber als Leya meine Hand nahm und diese leicht drückte, verschwand diese.

"Cataleya Mawson, wollen Sie ihren Verlobten Henry Ford zu ihrem Ehemann nehmen, ihn lieben und ehren auch in ihren schlechten Zeiten?"

"Ja, ich will."

Ja, sie will.
Sie will.
Mein Herz machte einen Sprung und ganz kurz dachte ich, dass ich gleich in Ohnmacht fallen würde. Das hier war real. Es passierte wirklich.

"Henry Ford, wollen Sie ihre Verlobte Cataleya Mawson zu ihrer Frau nehmen, sie lieben und ehren auch in ihren schlechten Zeiten?"

"Ja, ich will."

Diese Worte verließen meinen Mund schneller als ich denken konnte, aber ich wusste genau, dass das alles ist, was ich je wollte.

"Sie dürfen-"

Anstatt zu warten bis er ausgesprochen hatte, umfasste ich ihr Gesicht mit meinen beiden Händen, zog sie zu mir und verband unsere Lippen miteinander.

Wir waren jetzt Leya Ford und Henry Ford.
Wir haben es geschafft.

A/N:

ENDE :(

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