Eine Regenbogenexplosion

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Inzwischen waren zwei Wochen vergangen. Ich arbeitete schon an einem neuen Streich, doch dafür musste ich noch mit den Hauselfen sprechen.

In den zwei Wochen, die seitdem vergangen waren wurde ich immer misstrauischer. Jedes Mal, wenn ich mich in den Gängen von Hogwarts bewegte, achtete ich genau auf meiner Umgebung. Sobald wir unsere Schlafsäle verließen, lies ich meine Freundinnen vorgehen und alles mit den Augen ab suchen. Beim Essen roch ich an jeder Mahlzeit und jedem Getränk das ich  zu mir nahm, so dass ich nicht durch mein Essen  verflucht werden konnte. Langsam, beschlich mich schon der Verdacht, dass keine Streiche mehr kommen würden, doch dann schlugen sie zu...


Potters Sich:

Heute war es soweit. Ein weiterer Streichen an Roberts stand vor der Tür. Wir hatten die letzten Tage damit verbracht, uns einen guten Streich aus zu denken und heute war der Tag, an dem wir diesen ausführten.

Es war ein Montag und wir vier standen alle schon sehr früh auf. „Also alles wie abgemacht.", rief ich enthusiastisch.

Sirius nickte zufrieden: „Alles wie abgemacht! Viel Glück."

„Danke.", rief ich noch ehe ich meinen Tarnumhang über mich warf und den Raum verließ. Ich stellte mich in eine Ecke um von niemandem umgerannt zu werden und wartete.

Da kamen sie. Wie immer schickte Robert erst ihre Freundinnen vor, die sich für sie gründlich im Gemeinschaftsraum um sahen. Evants Blick, strich durch den Raum und ich konnte meine Augen nicht mehr von ihr lösen. Mein Herz begann schneller zu schlagen, und ich verlor mich komplett in meinen Gedanken.

Dann tauchte auch Roberts auf der Bildfläche auf, und ich widmete mich wieder meiner Mission. Ich schlich hinter ihnen her. Bevor sie das Portrait Loch erreichen konnten, zielte ich auch schon mit meinen Zauberstab auf ihren Hinterkopf und nuschelte eine komplizierte Beschwörung.

Schnell lief ich zurück zu meinem Schlafsaal. Etwas später hörte man überraschte schreie. Ich nahm den Tarn Umhang ab und lächelte siegessicher zu meinen Freunden. Wir klatschen uns ab und konnten kaum erwarten, die wunderbare Bescherung mit eigenen Augen zu sehen.


Grace Sicht:

Dieser Tag begann ganz normal wie immer. Ich schick dir meine Freundin vor, um die Lage zu prüfen, und als sie grünes Licht gaben, traute ich mich ebenfalls über die Schwelle.

Wir liefen die Treppen hinunter und unterhielten uns über die Fächer, die wir an diesem Tag hatten. Wir waren fast am Portrait Loch angekommen, als Alice auf einmal erschrocken aufschrie. Meine Freundinnen wandten ihre Blicke zu mir und guckte mich entsetzt an.

Ich rannte die Treppen zu unserem Schlafsaal hoch und guckt in den Spiegel. Was ich sah, ähnelte einer Disco. Meine Haare, die normalerweise rot braun waren, wechselten jede Sekunde ihre Farbe. Ich starte meine Haare entsetzt an. „Ich dachte, ihr hättet die Lage gecheckt?!", rief ich meinen Freundinnen entsetzt zu, die gerade ins Zimmer gekommen waren.

„Haben wir auch und da war nichts zu sehen!", verteidigte sich Lily.

„Aber wie kann das denn sein?", überlegte ich laut.

„Ich weiß es nicht aber wir müssen jetzt schleunigst zum Frühstück wenn wir nicht so spät zum Unterricht kommen wollen.", meinte Marlene: „Zieh einfach eine Mütze an und mach dir einen Dutt, dann merkt das keiner."

Dies tat ich auch und tatsächlich sagt man die Regenbogenhaar Party nicht unter der Mütze. Also machten wir uns auf den Weg zum Frühstück. Dort angekommen sah ich wie die Rumtreiber, die mich erwartungsvoll an sahen immer wider kicherten. Es war so schön, ihre enttäuschten Gesichter zu sehen, als sie merken, dass sie heute keine haarige Disco Party zu sehen bekommen würden.

Ich brachte das Frühstück so schnell es ging hinter mich und wir machten uns auf zum nächsten Unterricht. Wir hatten bei Horace Slughorn Zaubertränke. Wir setzen uns ganz normal auf unsere Plätze und begrüßten Horace, als mein Albtraum zur Realität wurden.

„Nehmen Sie bitte ihre Kopfbedeckung ab, Miss Roberts!", bat er mich. Ich nahm seufzt meine Mütze von meinem Kopf. Sofort lagen alle Blicke auf mir, doch ich starrte nur auf meine Hände. Nach einem kurzen Blick auf meine Haare erlaubte mir Horace doch, meine Mütze wieder aufzusetzen, dennoch war es bereits zu spät. Alle hatten es gesehen und begann über mich zu tuscheln. Ich blickte kurz zu den Rumtreibern, die sich ihr lachen, nur schwer verkneifen konnten.

Irgendwie überstand ich diesen schrecklichen Tag und wir gingen am Abend nach dem Abendessen in den Gemeinschaftsraum. Dort saßen die Rumtreiber auf den Sofas , umzingelt von einer Horde Mädchen, die sie anhimmeln. Ich verdrehte die Augen und kämpfte mir einen Weg zu den Jungs, durch.

Vorne angekommen, erzählte Potter gerade davon, wie er meine Haare zu einem bunten Regenbogenexplosion verzaubern konnte. Die Mädchen um ihn herum hingen ihm an den Lippen. Potter und Black schienen dies sehr zu genießen. Pettigrew wurde von keinem der Mädchen beachtet, und Lupin, der von zwei Seiten gleichzeitig angeflirtet wurde, war mit der Situation sichtlich überfordert.

smile or you have to explain || RumtreiberGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt